Diskussionen zum Thread "Mathe-Marathon Uni" - Seite 5

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tmo Auf diesen Beitrag antworten »

Wurde aber auch Zeit Big Laugh
RavenOnJ Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von tmo
Wurde aber auch Zeit Big Laugh


Hab halt auch noch andere Sachen zu tun Augenzwinkern .

Wer will, darf gerne eine neue Aufgabe stellen. Ich hab nichts passendes parat.
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, sieht gut aus. Augenzwinkern
Ich selber habe es ähnlich gemacht, kenne aber auch einen Beweis mit algebraischen Methoden (auf den ich aber selbst nie gekommen wäre) :


Man betrachte die Operation der Gruppe auf der Menge der Abbildungen von nach , wobei für und definiert sei.

Nach dem Lemma von Burnside hat diese Operation Bahnen.

Die Bedingung ist genau dann erfüllt, wenn für alle , was äquivalent dazu ist, dass für alle . Dies ist genau dann der Fall, wenn auf jeder Nebenklasse von konstant ist. Die Untergruppe von hat bekanntlich Elemente, also Nebenklassen in . Für jede Nebenklasse kann genau verschiedene Werte annehmen. Es gibt also insgesamt Möglichkeiten für .

(Man beachte dabei, dass für wohldefiniert ist, weil nur von der Restklasse von in abhängt.)

Damit hat die Operation genau Bahnen, womit die Behauptung folgt, da die Anzahl der Bahnen ganzzahlig ist.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Ist das nun ein zahlentheoretischer oder kombinatorischer Beweis? Augenzwinkern

Egal, schön ist er allemal. Freude
Bettgestell Auf diesen Beitrag antworten »

Servus,

ich lese mir gerade den Thread zum Uni Marathon durch und bin etwas über die Lösung 3 von Che Netzer gestolpert:

Zitat:
Lösung 3

Wir setzen .

Fourier-Transformation:
.

Es muss gelten:


also
.

Mit der Substitution :
.

Jetzt zieht man die Wurzel (das Integral ist natürlich nichtnegativ) und hat .


Ist das nicht irgendwie ein Zirkelschluss, weil man für den Beweis der Fourierumkehrformel genau den Wert dieses Integrals braucht?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Das hast du falsch verstanden: Es wird hier nicht die Fourier-Umkehrformel bewiesen, sondern es wird ihre Gültigkeit vorausgesetzt, um damit dann das Integral zu berechnen.

Ich gebe dir allerdings Recht, ich würde auch eher den Weg über die Integraltransformation (wie von Mystic im Hauptthread genannt) bevorzugen.
 
 
Bett Auf diesen Beitrag antworten »

Doch, das war mir schon klar. Aber wenn die fourierumkehrformel vorausgesetzt wird, dann doch eben implizit auch dieser Integralwert oder nicht? Denn um die Umkehrformel erstmal beweisen zu können braucht man doch diesen Wert. Deswegen kann man nicht diesen Wert mit Hilfe einer Formel beweisen, für die der Wert bekannt sein muss.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Bett
Denn um die Umkehrformel erstmal beweisen zu können braucht man doch diesen Wert.

Sicher? Das mag auf einen Weg zutreffen, den du da kennst und meinst.

Mir ist allerdings nicht bekannt, ob es womöglich Beweiswege für die Umkehrformel gibt, die nicht darauf aufbauen.


Mir fällt da als Parallele der Beweis zu ein. Da nehmen viele einfach L'Hospital, und nutzen dabei . Ausgehend von der geometrischen Definition der Winkelfunktionen halte ich das auch für einen Zirkelschluss - definiert man die Winkelfunktionen allerdings als Potenzreihen, dann ist es keiner. Augenzwinkern
Bett Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, da ist was dran. Danke für deine Meinung.
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