Frage zu Schreibweise bzw. Bedeutung eines Zeichens. |
| 04.10.2012, 14:57 | Christian_P | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Frage zu Schreibweise bzw. Bedeutung eines Zeichens. Das Integral kenne ich
, aber was die Abbildung bedeuten soll, ist mir nicht ganz klar.Wir brauchen das nur für lineare Algebra, da geht es um lineare Abbildung. Vorher möchte ich aber wissen, was die Zeichen bedeuten. Ist es die Menge aller stetigen Abbildungen nach R? Wo könnte ich die Eigenschaften dieser Abb. nachlesen? lg |
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| 04.10.2012, 15:00 | tmo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Das bedeutet einfach nur, dass eine Abbildung ist, die eine Funktion auf eine reelle Zahl (nämlich das Integral) schickt. In der Tat bedeutet die Menge aller stetigen Funktionen (auf dem Intervall ). D.h. genau genommen wird eine stetige Funktion auf ihre Integral geschickt. |
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| 04.10.2012, 15:21 | Christian_P | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
danke sehr! Ist die Funktion bijektiv? Kann es ein Integral in geben, dass das Bild mehrerer Funktionen aus sein kann? |
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| 04.10.2012, 15:24 | tmo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Die Abbildung ist sowas von nicht bijektiv
Du kannst doch bestimmt schnell 2 Funktionen angeben, die das selbe Integral haben. Und wenn wir schon in der linearen Algebra sind: Das ist ja eine lineare Abbildung (sollst du wahrscheinlich als Aufgabe zeigen). Welche Dimensionen haben denn die beiden Vektorräume, die da stehen? Die müssten ja gleiche Dimension haben, wenn die Abb. bijektiv wäre. |
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| 04.10.2012, 15:34 | Christian_P | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Das hab ich mir schon gedacht!
stetige Funktionen sind Teilmengen von Wenn man sie als Paare auffasst. also Ja, das sollen wir zeigen. zwei Funktionen mit gleichem Integral, hmmm vielleicht diese, oder müssen die Grenzen gleich sein? lg |
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| 04.10.2012, 15:41 | tmo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Da bringst du aber was durcheinander. Man kan eine Abbildung mengentheoretisch als Teilmenge des auffassen. Das heißt aber nicht, dass der Raum aller stetigen Funktionen der wäre. Viel mehr ist es so, dass dieser Raum unendlichdimensional ist. Und zu deinem Beispiel: Die Integrale sind zwar gleich, aber a und b sind in der Aufgabe ja fest. Du musst dir also schon ein Beispiel überlegen, bei dem die Grenzen fest sind. (Mit Konstanten wird es also nicht klappen. Das liegt natürlich daran, dass die Menge aller konstanten Funktionen nur eindimensional ist. |
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| 04.10.2012, 15:59 | Christian_P | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
ok. Wäre es schwer, die nichtbijektivität durch die Mengen zu zeigen? Das Gegenbeispiel wäre da sicher einfacher, oder? Ich versuch mal zu zeigen, das es eine lineare Abb. ist: 1.) Additivität: seien und aus beliebig. dann gilt Rechengesetzte für Integrale. 2.) Homogenität: seien aus beliebig und ein frei wählbar, dann gilt Rechengesetzte für Integrale. damit ist eine lineare Abbildung. |
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| 04.10.2012, 16:04 | weisbrot | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
meinst du vllt eher "isomorph"? ansonsten stimmt das nämlich nicht (denn eine bijektion muss ja nicht notwendig vektorraumeigenschaften berücksichtigen, hat also mit der dimension erstmal nichts zu tun). z.b. kann man und bijektiv aufeinander abzubilden. lg |
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| 04.10.2012, 16:11 | tmo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Wenn du mal genau guckst, siehst du, dass ich vorher erwähnt habe, dass die Abbildung linear ist. @Christian: Ja, das passt so. Naja es ist beides nicht schwer. Für das Gegenbeispiel kannst du z.B. für eine Funktion die Nullfunktion nehmen. Und für die andere Funktion denkst du dir halt eine Funktin aus, deren Integral auch 0 ist. Und für den Beweis über die lineare Algebra müsstest du ja nur zeigen, dass der Raum der stetigen Funktion mind. 2-dimensional ist, d.h. 2 Funktionen angeben, die nicht linear abhängig sind. |
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| 04.10.2012, 16:21 | weisbrot | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
hast du, allerdings, und zwar direkt im satz davor,
sry. lg |
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| 04.10.2012, 16:33 | Christian_P | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Aha, wenn also die Funktion eine lineare Abb. ist, dann kann sie nur bijektiv sein, wenn Urbildmenge und Bildmenge gleicher Dimension sind? Das surjektiv ist, kann man getrost vorraussetzten, nicht? Danke für die Tipps, das werde ich mir nochmal in Ruhe überlegen. Du hast mir sehr geholfen! lg |
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, aber was die Abbildung bedeuten soll, ist mir nicht ganz klar.