(Äquivalenz-)Relationen

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janine2602 Auf diesen Beitrag antworten »
(Äquivalenz-)Relationen
Meine Frage:
Ich habe jetzt im WS 12/13 angefangen, Mathe auf Lehramt zu studieren und wir müssen jede Woche ein AB abgeben. Ich habe bisher alle Aufgaben lösen können, hänge aber leider an der letzten Aufgabe fest.

Zeigen Sie:

a. <=> definiert eine Äquivalenzrelation auf der Menge aller Aussagen.

b. Seien M,N Mengen und f: M -> N eine Funktion. Zeigen Sie, dass durch

x1 ~ x2 genau dann, wenn f(x1) = f8x2)

eine Äquivalenzrelation auf M definiert wird. Zeigen Sie weiter, dass

f ~ (steht über dem f) : M \ ~ -> N, [x] l-> f(x)

eine wohldefinierte Funktion ist (d.h. zeigen Sie, dass die Werte von f ~ (steht über dem f) nur von der Äquivalenzklasse [x] abhaengen, nicht von der Wahl des Repräsentanten).

Zeigen Sie, dass f ~ (steht über dem f) injektiv ist.

Meine Ideen:
Ich stehe total auf dem Schlauch, hätte jemand vielleicht einen (oder mehrere Augenzwinkern ) Tipps?

Lg
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Fangen wir mit der a) an, wie ist eine Äquivalenzrelation definiert? Welche Eigenschaften müssen erfüllt sein? Wie sieht das hier also aus?
janine2602 Auf diesen Beitrag antworten »

Unsere Definition in der Vorlesung:
Sei M eine Menge. Eine Teilmenge R M M heißt eine Äquivalenzrelation, falls:

i) x ~ R y für alle x M (reflexiv)
ii) x ~ R y y ~ R x, für alle x, y M (symmetrisch)
iii) x ~ R y und y ~ R z x ~ R z, für alle x,y,z M (transitiv)

Mit dem Aufgabenteil: "Menge aller Aussagen" sind dann diese drei Aussagen/Eigenschaften gemeint?
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, diese drei Eigenschaften sollst du nun für die Menge aller Aussagen überprüfen.

Sei also diese Menge, entspricht hier .
janine2602 Auf diesen Beitrag antworten »

Und wie genau soll man das jetzt überprüfen? :/
Muss man ~ R durch <=> ersetzen?
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, du sollst die angegebene Menge und die gegebene Relation jetzt auf diese drei Eigenschaften überprüfen. Am besten fängst du mit der Reflexivität an, die ist meistens am leichtesten.
 
 
janine2602 Auf diesen Beitrag antworten »

(A,B) c M x M,
A, B seien Aussagen
M sei die Menge aller Aussagen

1) reflexiv: A <=A ist wahr für alle A e M
2) symmetrisch: (A <=> B) => (B <=> A) ist wahr für alle A, B e M
3) transitiv: ((A <=> B) und (B <=> C) => (A <=> C) ist wahr für alle A,B,C e M

=> C c M x M

sorry, ist übers Handy geschrieben, deswegen könnte ich die Formeln nicht verwenden. e soll Element heißen.
janine2602 Auf diesen Beitrag antworten »

Bei 1) sollte A <=> A stehen Augenzwinkern
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Das sieht doch schon einmal ganz gut aus. Etwas ähnliches sollst du bei Aufgabenteil b) nochmal für eine andere Relation machen, das funktioniert genauso. Für die zweite Aufgabe in b) solltest du mit dem Begriff der Äquivalenzklasse vertraut sein, die kommen da ins Spiel.
janine2602 Auf diesen Beitrag antworten »

b) erster Teil:

z.z.: <=> definiert eine Äquivalenzrelation, falls f(x1) = f(x2)

1) reflexiv: x1 <=> x1 für alle x1 e f(x1)? oder x1 e M?
2) symmetrisch: x1 <=> x2 => x2 <=> x1 für alle x1 e f(x1) und für alle x2 e f(x2)? oder x1, x2 e M?
3) transitiv: x1 <=> x2 und x2 <=> x3 => x1 <=> x3 für alle x1 e f(x1), für alle x2 e f(x2), für alle x3 e? oder x1,x2,x3 e M?


(oder muss ich statt x jeweils mit f(x..) <=> f(x..) arbeiten? hier bin ich mir nicht sicher..)


Mit der Äquivalenzklasse muss ich mir später nochmal anschauen wenn ich zu Hause bin smile
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Vorsicht, ist jetzt nicht die Relation die wir betrachten. Was sollte denn bedeuten? ist ja keine Aussage. Und wo kommen die denn her bzw. auf welcher Menge soll die Äquivalenzrelation definiert werden?
janine2602 Auf diesen Beitrag antworten »

Mhh, Relationen ist irgendwie echt nicht so meins :/

Müsste man also an die Stelle des ein einsetzen?
Die stammen doch aus M oder? Da f: M -> N.
Und die Äquivalenzrelation soll auf die Menge N definiert werden?
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »
RE: (Äquivalenz-)Relationen
Zitat:
Original von janine2602
b. Seien M,N Mengen und f: M -> N eine Funktion. Zeigen Sie, dass durch

x1 ~ x2 genau dann, wenn f(x1) = f8x2)

eine Äquivalenzrelation auf M definiert wird.


Auf welcher Menge wird die Äquivalenzrelation also definiert? Und zwei Elemente stehen hier nun in Relation zueinander, wenn die Funktionswerte gleich sind. Also genau dann, wenn ist.
janine2602 Auf diesen Beitrag antworten »

Was genau bedeutet Relation eigentlich? bzw Beziehen?
Beschreibt das hier die Beziehung von und ?
Muss ich die Bedingung dann auch und beziehen?

Also z.b.
1) refexiv: xy = ? Ich habe das Thema leider noch gar nicht richtig verstanden.

Meine Freundinnen und ich haben die ganze letzte Woche an diesem Arbeitsblatt gesessen. Wir haben alle anderen Aufgaben und Themen jetzt super verstanden.. Müssen das Blatt jedoch morgen abgeben. Wir müssen aber die Punkte bekommen, weil wir sonst die Klausurzulassung evtl nicht bekommen, da die Aufgaben immer schwerer werden und wir 50% der Punkte erreichen müssen. Könntest du mir bzw uns nicht die Lösungen für die Teilaufgaben in b schicken? Wir wären dir so dankbar! Wir treffen uns eh morgen wieder und können dann versuchen, deine Lösungen nachzuvollziehen. Das wäre super lieb! Hatten mit den anderen 4 Aufgaben schon so viel zu tun :/
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, eine Relation zwischen zwei Objekten kann man auch als Beziehung zwischen diesen Objekten auffassen. Auf deine Aufgabe bezogen mal ein kleines Beispiel, wir nehmen uns mal die konkrete Funktion . Wenn wir jetzt die angegebene Relation gdw. betrachten, dann ist etwa , also steht in Relation zu . Warum? Für diese Funktion ist , also stehen und in Relation zueinander.

Dies soll nun für eine allgemeine Funktion gemacht werden, seien also Mengen und eine Funktion. Die Relation bleibt bestehen, also wenn ist.

Wir prüfen zuerst auf Reflexivität:
für alle ist , also , somit ist die Relation schon mal reflexiv. Wie sieht es nun mit der Symmetrie und der Transitivität aus?
janine2602 Auf diesen Beitrag antworten »

Symmetrie:

für alle und ist , also


Transitivität:

für alle , und ist und , also und


so? :/
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, das wäre so in Ordnung. smile
janine2602 Auf diesen Beitrag antworten »

Okay, super, dankeschön!
Dann werde ich es dabei belassen, den Rest mit der Äquivalenzklasse bekomme ich jetzt eh nicht mehr in meinen Kopf Augenzwinkern
Aber dann habe ich ja fast alles geschafft smile

Vielen Dank!
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von janine2602
Symmetrie:

für alle und ist [latex]f(x_1)=f(x_2)


Mir fällt gerade noch eine Ungenauigkeit auf. Du setzt voraus, dass ist, d.h. schreib besser "für alle mit ist auch " oder ähnliches. Selbiges dann auch bei der Transitivität.
janine2602 Auf diesen Beitrag antworten »

Alles klar, dankeschön!!
janine2602 Auf diesen Beitrag antworten »

Hey,
also ich bin jetzt die Freundin. Big Laugh Sie muss noch was für ein anderes Fach machen. Wir haben hier auch folgene Lösung, ich hoffe du kannst das öffnen:
http://puu.sh/1fe7s
Es ist von der Idee ja das selbe, aber ich verstehe nicht, warum wir das auch ohne den Beweis mit der Wahrheitstafel machen können? Oder denkst du auch mit WHT ist es besser?

Und könntest du uns die Lösung für den Teil mit der Äquivalenzklasse sagen? Ich weiß dass das nicht Sinn dieses Forums ist aber es ist schon so spät, und wir müssen die PUnkte bekommen. Dass f injektiv ist bekomme ich vielleicht noch hin zu zeigen!
Das wäre super!

LIebe Grüße!
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