Beweis zu "Komposition umkehrbarer Abb. ist umkehrbar" |
| 25.10.2012, 11:30 | Tubi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Beweis zu "Komposition umkehrbarer Abb. ist umkehrbar" Hallo, ich soll beweisen, dass die Komposition umkehrbarer Abbildungen wieder umkehrbar ist. Sei und zwei bijektive Abbildungen dann ist zu zeigen, dass gilt Dabei ist * die Verkettung. Meine Ideen: Ich habe mir das anhand einer Skizze schon aufgezeichnet und die jeweilige Funktionen aufgezeichnet. Die Mengen zwischen denen sie operieren passen auf jeden Fall. Ich weiß nun nicht wie, ich das formal zeigen soll. Ich weiß, dass . Aber wie komme ich jetzt weiter? Vielen Dank für eure Hilfe
|
||||||
| 25.10.2012, 11:44 | Mazze | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Die inverse Abbildung ist eindeutig. Sprich, wenn Du zeigen kannst , dass ist, dann ist . Und naja, der Beweis ist trivial. Man müsste sich nur überlegen ob acuh existiert. Aber auch das ist nicht schwer
|
||||||
| 25.10.2012, 11:55 | Tubi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Und jetzt? Darf ich die Klammern anders setzen, sodass g und das Inverse davon die Identität ergeben ebenso wie f und das Inverse davon? Und warum darf ich die Klammern dann anders setzen? existiert, da f und g bijektive Abbildungen sind, also ist auch die Verknüpfung bijektiv und bijektive Abbildungen haben Umkehrabbildungen. |
||||||
| 25.10.2012, 12:23 | Mazze | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Die Komposition von Funktionen ist Assoziativ, also ja!
Der Punkt wäre zu Beweisen und ist ja auch Teil der Aufgabe
|
||||||
| 25.10.2012, 12:52 | Tubi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Also Damit ist genezigt, dass die Umkehrabbildung von ist, und es gilt die obige Aussage. Zur Bijektivität: Ich weiß, das f und g jeweils bijektiv sind. Also weiß ich, dass f und g jeweils injektiv sind. Daraus schließe ich auf die Injektivität von durch . Der erste Folgepfeil gilt aufgrund der Injektivität von f, der zweite aufgrund der Injektivität von g. f und g sind bijektiv. Also weiß, ich dass beide surjektiv sind. Ich schließe also auf die Surjektivität von der Verknüpfung h. (da arbeite ich gerade noch dran, kommt gleich) Und damit ist die Komposition injektiv und surjektiv und damit bijektiv. Ist das richtig soweit? |
||||||
| 25.10.2012, 12:58 | Mazze | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Japp, die Surjektivität noch ordentlich formuliert und du hast es. Aber das packst Du sicher. |
||||||
| Anzeige | ||||||
|
|
||||||
| 25.10.2012, 12:59 | Tubi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
So, jetzt zur Surjektivität: Sei und beide surjektiv. zz: ist surjektiv. Nach Definition: h ist surjektiv genau dann wenn für alle o aus O existiert ein m aus M, sodass h(m)=0 ist. da f surjektiv ist (d.h. für alle n aus N existiert ein m aus M, sodass f(m)= n) folgt g(f(m))=0 ist äquivalent zu g(n)=0 Da g surjektiv ist (d.h. vür alle o aus O existiert ein n aus N für das gilt: f(n)=0 folgt 0=0 Die Komposition von zwei surjektiven Funktionen ist also surjektiv. Ist das richtig so? Ich hatte noch etwas Probleme die Quantoren jeweils zu verwenden. Als oin der 1. Zeile sind sie klar, aber nachdem ich anwende, dass z.B. f surjektiv ist, weiß ich nicht mehr, welche Quantoren ich jetzt genau brauche... analog nach der Anwendung von g ist surjektiv. Kannst du mir da helfen? |
||||||
| 25.10.2012, 13:06 | Mazze | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Im Prinzip schon, nur die Reihenfolge ist etwas merkwürdig. Es sei , da g Surjektiv ist gibt es ein mit . Dann gibt es aber auch, da f Surjektiv ist ein mit . Insgesamt ist dann und damit die Komposition surjektiv.
Hm, was genau ist dein Problem? |
||||||
| 25.10.2012, 16:43 | Tubi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
an dieser Stelle erst mal ein kleines Zwischendankeschön, du hast mir schon sehr geholfen
Also anschaulich habe ich das ganze auch verstanden. Und das was du geschrieben hast, leuchtet mir ein. Mein Problem liegt darin, das formal richtig zu zeigen. Ich gehe also von der Definition aus: g ist surjektiv: f ist surjektiv: und möchte zeigen, das gilt: Jetzt möchte ich den ersten Schritt machen, also mit der Bedingung, dass f surjektiv ist, folgt aus dieser letzten Definition Allerdings weiß ich nicht, was ich davor schreiben soll an Quantoren... Ich hatte mir schon überlegt, ob ich z.B. die Quantoren "wegkürzen" kann? mit g surjektiv folgt jetzt: durch "Kürzen würde hier folgen: und da die Quantoren o und M hier doppelt stehen folgt: Bin mir unsicher, ob das so passt... |
||||||
| 25.10.2012, 16:50 | Mazze | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Man muss die Dinge ja nicht überkomplizieren. Ich habe weiter oben schon einen vollständigen Beweis für die Surjektivität beschrieben. Ich sehe auch nicht was der übermäßige gebrauch von Quantoren bringen soll. |
||||||
| 26.10.2012, 21:19 | Tubi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
ok, alles klar. Wenn der obige Beweis formal auch richtig ist und ich nicht die ganzen Quantoren verwenden muss (ich dachte ich müsste das aufgrund der Definition aber umso besser wenn nicht), vereinfacht das die Sache natürlich.. Vielen Dank für deine Hilfe
|
||||||
|
|
Verwandte Themen
| Die Beliebtesten » |
|
| Die Größten » |
|
| Die Neuesten » |

Doppelpost!