Durchschnitt der Vereinigung mit unendlichem Endwert |
| 25.10.2012, 17:37 | Der Unendliche | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
| Durchschnitt der Vereinigung mit unendlichem Endwert Gegeben sind als eine feste Zahl, und als nicht leere Mengen für alle . Zu beweisen ist, dass (a) sowie ob (b) gilt. Meine Ideen: Nun, zu (a) habe ich folgendes Problem. Wenn ich die Aufgabenstellung richtig interpretiere, dann sind alle Mengen, für das fixe, gewählte identisch - sie enthalten alle die Zahlen von als Elemente. Weiter ausgeschrieben sehe der Ausdruck folgendermaßen aus: Nun sehe ich zwei Möglichkeiten: Entweder, meine Interpretation ist richtig und die Mengen sind wirklich alle gleich und die Lösung ist damit trivial - da das gewählte immer größer Null ist und somit auf jeden Fall eine nicht leere Menge entsteht - oder die Mengen sind unterschiedlich und der Gedanke, ob der Schnitt der Vereinigungen gemeinsame Elemente hat, bringt mich im Unendlichen an die Grenzen meiner Vorstellungskraft ... Über Hilfe würde ich mich sehr freuen
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| 25.10.2012, 19:07 | RavenOnJ | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Ich definiere mal Es muss nun mindestens ein Element aus der Auswahlmenge geben, das in allen vorkommt. Man kann dies schnell zeigen (wesentlich dabei ist, dass die Auswahlmenge endlich ist. Es gilt . Da die , kann es kein i geben, ab dem die Glieder der Inklusionsfolge die leere Menge sind und die Inklusionsfolge kann nur höchstens N Stufen haben. Daraus folgt die Behauptung.). Deswegen muss der Durchschnitt aller nicht-leer sein. Du kannst dir jetzt eine ähnliche Argumentation für b) überlegen. Gruß Peter |
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| 25.10.2012, 20:17 | Der Unendliche | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Ich verstehe diesen Schluss noch nicht ganz. Die Inklusionsfolge kann nur höchstens N Stufen haben, da die Auswahlmenge nur aus N Elementen besteht - so ist deine Argumentation dabei oder? Gehen wir weiter. Wir haben nun eine unendliche Konjunktionskette dieser Inklusionsfolgen ... warum ist dieser Schnitt nicht leer? Und wenn er nicht leer ist, müsste nicht immer die Menge mit dem Element N als Resultat herauskommen? |
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| 25.10.2012, 21:18 | RavenOnJ | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
genau. Betonung auf "höchstens". Es kann auch nur eine einzige Stufe geben.
der Schnitt kann nicht leer sein, weil dann ab einem bestimmten für alle die und infolgedessen alle die leere Menge sein müssten, was ja nach Voraussetzung ausgeschlossen ist.
nein, es kommt auf die Konstruktion der an. Die Teilmenge, die am Schluss der Kette übrig bleibt, kann beliebig sein. Es kann sogar die ganze Auswahlmenge sein, wenn es beispielsweise eine abzählbar unendliche Teilfolge der gibt, für deren Glieder gilt: (es gibt noch andere Möglichkeiten, das zu erreichen, ist aber jetzt uninteressant). Gruß Peter |
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