Laurententwicklung um x=0 |
| 29.10.2012, 10:49 | MannvomMond | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Laurententwicklung um x=0 ich beschäftige mich gerade ein wenig mit Laurententwicklungen, habe aber leider noch nicht viel mit Funktionentheorie zu tun gehabt. Ich habe eine Funktion und würde diese gerne an der Stelle x=0 auswerten, was ja nicht so direkt funktioniert, da dies eine Polstelle n-ter Ordnung ist. Ich habe nun einen Ansatz gefunden, dass einfach das Taylorpolynom von p(x)/q(x) berechnet wird und dann der Koeffizient des Monoms x^n das gewünschte Ergebnis liefert. Das wäre ja dann wieder der konstante Term der Laurent-Reihe. Was ich aber nicht verstehe: wieso darf das gemacht werden? Wieso darf ich den Hauptteil einfach ignorieren, um dann f bei x=0 auszuwerten? Ein anderer Ansatz führt Partialbruchzerlegungen, aber auch hier werden dann die Terme mit negativen Exponenten einfach weggelassen. Grüße, Mann vom Mond |
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| 29.10.2012, 10:55 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Das ist ein bißchen durcheinander! Polstelle wovon? Von ? Von ? Von ? Was sind überhaupt und ? Rationale Funktionen? Sogar ganzrationale Funktionen? Oder nur holomorphe Funktionen? Vielleicht gar nur meromorphe Funktionen? Wenn übrigens ein Pol -ter Ordnung von wäre, dann könnte man an der Stelle gar nicht auswerten. Es sei denn, man sagt da irgendetwas von "unendlich" im Sinne der Einpunktkompaktifizierung (Riemannsche Zahlenkugel). |
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| 29.10.2012, 11:15 | MannimMond | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Huch, ok danke für deine Antwort, ich versuche zu ordnen (ich bin auch schon ganz durcheinander): p(x) und q(x) sind natürlich Polynome und x=0 ist Polstelle n-ter Ordnung von f(x)! x=0 ist außerdem auch keine Nullstelle von p(x) und q(x) (also keine Chance auf hebbare Singularität). p(x) und q(x) sind also holomorph und f(x) meromorph. Und das Ganze wird nun bei x=0 ausgewertet und ich wunder mich auch, wie (oder mit welcher Begründung) das überhaupt geht. Im Buch, was über den Ansatz der Partialbruchzerlegung herangeht, steht
Von Riemannscher Zahlenkugel oder ähnliches steht da leider gar nichts
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| 29.10.2012, 11:39 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ich glaube, dein Problem liegt tiefer. Du weißt nicht nur nicht, wie man die Aufgabe löst - schlimmer, du weißt nicht einmal, was die Aufgabe ist! Du sprichst von "Auswerten" von . Das geht aber nicht, wenn Polstelle von ist. Also muß es um etwas anderes gehen. Vielleicht um die Auswertung von ? Im Sinne von stetiger Ergänzbarkeit wäre das nämlich eine sinnvolle Fragestellung. Jetzt verliere dich nicht weiter in Einzelheiten, sondern sag einfach, wie die Aufgabe lautet - und zwar die ganze! |
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