Relationen | 0 ungerade oder gerade

Neue Frage »

Demondog11 Auf diesen Beitrag antworten »
Relationen | 0 ungerade oder gerade
Meine Frage:
Hallo mir wurde (mitunter) folgendes aufgetragen und mit Relationen etc. fange ich sowieso nicht allzuviel an unglücklich

Untersuchen Sie diese Relationen
jeweils auf Reflexivität, Symmetrie, Antisymmetrie und Transitivität

M = Z(ganze Zahlen), x~y , x-y ungerade für x;y Z,

Ich bin um jegliche Hilfe dankbar, irgendwie habe ich immer mehr das Gefühl Physik zu studieren (und dann auch noch Analysis/LAAG anstatt Höhere Mathematik zu nehmen) war eine dumme/naive Idee

Gruß Felix

Meine Ideen:
Reflexivität:
Zz.: x~x : x-x=0 ist 0 gerade oder ungerade?

Symmetrie x~y => y~x : gegeben, denn sei x-y ungerade so ist entweder x oder y (aber nicht beide) ungerade ~> y-x= ungerade

Transivität: Zz: x~z, z~y => x~y nicht gegeben, denn:
Fall 1 x ist gerade: Sei x gerade, so muss z ungerade sein. Ist z ungerade, so muss aus z~y folgen, dass y gerade ist ~> x,y = 2k k reele Zahlen

Fall 2: x ungerade: Analog
Mulder Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Relationen | 0 ungerade oder gerade
Zitat:
Original von Demondog11
Reflexivität:
Zz.: x~x : x-x=0 ist 0 gerade oder ungerade?

Was ist denn deine Meinung dazu?

Zitat:
Original von Demondog11
Symmetrie x~y => y~x : gegeben, denn sei x-y ungerade so ist entweder x oder y (aber nicht beide) ungerade ~> y-x= ungerade

Du kannst ja auch einfach sagen: Ist x-y ungerade, so ist auch y-x=-(x-y) ungerade. Augenzwinkern

Zitat:
Original von Demondog11
Transivität: Zz: x~z, z~y => x~y nicht gegeben, denn:
Fall 1 x ist gerade: Sei x gerade, so muss z ungerade sein. Ist z ungerade, so muss aus z~y folgen, dass y gerade ist ~> x,y = 2k k reele Zahlen

Fall 2: x ungerade: Analog

Kann man so lassen (außer, dass da am Ende irgendwas von reellen Zahlen steht?). Man kann auch einfach ein ganz konkretes Gegenbeispiel hinschreiben. Zum Beispiel

und aber . Augenzwinkern

Ein Gegenbeispiel reicht ja auch schon, um die Transitivität zu widerlegen. Versuch, es dir einfach zu machen.
Demondog11 Auf diesen Beitrag antworten »

Ob 0 gerade ist weiß ich nicht, denn so viel ich weiß ist ja definiert, dass 0 weder gerade noch ungerade ist.

Sonst gilt aber ja x gerade für x=2k

x ungerade für x= 2k+1 k Reele Zahlen

Somit wäre 0 definitv nicht ungerade aber evtl gerade?


Dein Hinweis zur Symmetrie: Jawohl kann ich nachvollziehen. Geht es vom geschriebenen her aber auch so wie ich es gemacht habe oder ist dies zu ungenau/schwammig? Ist mit der Untersuchung nach Antisymmetrie eigentlich nur gemeint ob die Relation nicht Symmetrisch ist?

Transivität: Super der Hinweis hilft mir in der Zukunft. Reicht es auch für die Reflexivität bzw. Symmetrie aus ein Beispiel zu finden? (müsste ja)
Mulder Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Demondog11
x ungerade für x= 2k+1 k Reele Zahlen

Somit wäre 0 definitv nicht ungerade [...]

Hörst du bitte mal auf, da andauernd von reellen Zahlen zu schreiben? unglücklich Das k muss aus sein, damit die Definition richtig ist. Ansonsten: Stimmt, ungerade kann nicht sein.

Die geraden Zahlen sind doch so definiert, dass sie durch 2 teilbar sind, bei Division durch 2 also Rest 0 lassen. Die Menge der geraden Zahlen ist also . Und da liegt die 0 doch sicher drin! Die 0 lässt sich doch auch wunderbar durch 2 teilen: 0/2=0 (Rest 0).

Zitat:
Original von Demondog11
Dein Hinweis zur Symmetrie: Jawohl kann ich nachvollziehen. Geht es vom geschriebenen her aber auch so wie ich es gemacht habe oder ist dies zu ungenau/schwammig?

Im Prinzip ist deins okay. Vllt. noch ergänzen, dass das negative einer ungeraden Zahl auch wieder ungerade ist.

Zitat:
Original von Demondog11
Ist mit der Untersuchung nach Antisymmetrie eigentlich nur gemeint ob die Relation nicht Symmetrisch ist?

Antitsymmetrisch bedeutet, dass es keine Elemente x,y gibt, für die zugleich x~y und y~x gilt. Also nur weil eine Relation nicht symmetrisch ist, heißt das noch lange nicht, dass sie antisymmetrisch ist. Es kann auch sein, dass beides nicht zutrifft.

(solche Definitionen kann man allerdings auch einfach eben nachschlagen, zumal im Hochschulbereich)

Zitat:
Original von Demondog11
Reicht es auch für die Reflexivität bzw. Symmetrie aus ein Beispiel zu finden? (müsste ja)

Zum Widerlegen reicht ein Gegenbeispiel. Wenn man bei einer Eigenschaft hingegen beweisen will, dass sie zutrifft, wie bei uns z.B. Symmetrie, dann muss man das natürlich allgemein machen.

Widerlegen -> Ein Gegenbeispiel reicht.
Beweisen -> Allgemein nachweisen. Beispiele taugen da nichts, denn das kann dann auch bloßer Zufall sein

Das ist doch auch ein ganz allgemeines Prinzip, das nicht nur auf Relationen und deren Eigenschaften beschränkt ist.
Demondog11 Auf diesen Beitrag antworten »

Alles klar Danke ! Keine Ahnung woher das k R kam, mein Fehler werds mir merken.
Neue Frage »
Antworten »



Verwandte Themen

Die Beliebtesten »
Die Größten »
Die Neuesten »