Faltung (Stetigkeit, Wohldefiniertheit) |
| 07.11.2012, 15:46 | Gast11022013 | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Faltung (Stetigkeit, Wohldefiniertheit) Seien . Dann ist die Faltung definiert als . Zeigen Sie, dass * wohldefiniert und stetig in beiden Einträgen ist (Bilinearität kann ohne Beweis verwendet werden). Zeige zudem, dass . Meine Ideen: Was muss ich für die Wohldefiniertheit zeigen? ________________________________________________________________________ Sehe ich das richtig, dass ich zwei Dinge für die Wohldefiniertheit zeigen muss? 1.) ist messbar. 2.) ? ________________________________________________________________________ edit von sulo: Doppelpost zusammengefügt. |
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| 07.11.2012, 20:44 | Sly | Auf diesen Beitrag antworten » |
Jap, genau das musst du zeigen. |
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| 07.11.2012, 20:50 | Gast11022013 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ich wills mal versuchen! Auch, wenn ich nicht wirklich weiß, wie. Zur Messbarkeit: Sind die Funktionen und messbar auf ? Ich würde sagen: Ja. Denn die Produkt-sigma-Algebra auf wird ja gerade erzeugt von den Urbildern , oder? Und f ist ja -messbar. Ebenso für g. Hm. ---Die Begründung ist noch nicht so toll, glaube ich. Jedenfalls wäre dann auch das Produkt , also die Faltung, meßbar. ...... Setze . Dass die Faltung nun integrierbar ist, folgt mit Tonelli, würde ich sagen, weil Jetzt kann man die Translationsinvarianz des Lebesguemaßes verwenden, oder? , also folgt mit Tonelli die Integrierbarkeit der Faltung (meine ich). |
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| 08.11.2012, 09:56 | Sly | Auf diesen Beitrag antworten » |
Joa, ich denke das ist soweit okay... Aber Achtung: Der Ausdruck ist NICHT die Faltung! Dementsprechend ist dein Argument wegen Messbarkeit hinfällig. Dass tatsächlich , könnte man leicht folgern, wenn man weiß, dass . Hattet ihr das in der Vorlesung? Falls ja, dann kannst die Aufgabe ungestört auf stetige Funktionen mit kompaktem Träger beschränken, und die "allgemeine" Wohldefiniertheit folgt dann via stetiger Fortsetzung direkt. Wenn nicht, so muss man jedoch wirklich mit irgendeinem Analysis 3 Satz ran, um Messbarkeit zu begründen... |
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| 08.11.2012, 10:33 | Gast11022013 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Hallo, in meiner Mitschrift steht Folgendes (vllt. ist das ja das, was Du meinst): dicht in und dicht in Falls das das ist, was Du meinst, so ist mir noch nicht klar, wie daraus jetzt die Messbarkeit der Faltung folgt. |
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| 08.11.2012, 19:05 | Sly | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ja, das reicht auch. Die Messbarkeit folgt nicht trivial, aber du musst nur zeigen, dass die Faltung von -Funktionen wieder ist. Aus der Ungleichung, die du bereits gezeigt hast, folgt insbesondere Stetigkeit. Sind nun beliebig, so existieren Folgen mit und . Dann ist ein -Grenzwert von Funktionen, also insbesondere in . |
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