Supremumsnorm für stetige Funktionen |
| 09.11.2012, 23:37 | Anahita | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
| Supremumsnorm für stetige Funktionen Wir haben heute die Supremumsnorm angeschaut: Für kompaktes und stetiges f: definiert eine Norm auf C^0 Ich glaub das verstehe ich (für stetige Funktionen auf einer kompakten Menge, wobei die stetigen Funktionen als "C^0" bezeichnet werden, definiert man eine Norm mit Hilfe der euklidischen Norm in unserem Fall, wobei man das Supremum der Funktionswerte der Norm nimmt). Was ich nicht verstehe, ist das unser Prof gesagt hat, dass die Supremumsnorm in diesem Fall mit der Maximumsnorm übereinstimmt. Er hat gesagt, "das sei ja offensichtlich". Für mich ists nicht offensichtlich >_> Das Einzige, was ich dann gefunden habe, ist der Satz, dass kompakte Mengen in R über ein Minimum und ein Maximum verfügen. Kann man es daher ableiten? Vielen Dank! |
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| 09.11.2012, 23:44 | Anahita | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Ich glaub ich habs! - Kompakte Mengen in R^d haben ein Min und ein Max -> wenn f stetig ist, ist f(K) kompakt -> f(K) hat ein Min und ein Max -> Wenn eine Menge ein Minimum und ein Maximum hat, sind das jeweils auch das Supremum und das Infimum der Menge. Stimmt das?! :-D |
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| 09.11.2012, 23:47 | Cugu | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Ja |
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| 10.11.2012, 00:19 | Anahita | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Ich hab noch eine Frage: Für eine Norm muss ja u.a. Folgendes gelten: aber was heisst das für die Norm hier? Muss für Norm(f(x)) = 0 einfach f(x) = 0 sein oder muss x = 0 sein? Und wenn f(x) = 0 sein muss, muss das für alle x aus dem Definitionsbereich gelten? |
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| 10.11.2012, 00:27 | Cugu | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Ist , dann muss sein, d.h. für alle . Für die gegebene Norm stimmt das, denn wäre für ein , dann ist . Dabei benutzt man, dass eine Norm ist. |
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| 10.11.2012, 00:36 | Anahita | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Vielen Dank, das hat sehr geholfen. Dann noch kurz zu den anderen zwei Eigenschaften: (i) Positive Homogenität folgt einfach aus der Definition von Betrag und Norm (ii) Dafür, dass die Dreiecksungleichung erfüllt ist, benutzt man die Eigenschaft, dass C^0 ein Vektorraum ist? thx! |
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| 10.11.2012, 01:51 | Cugu | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Man benutzt für jede der drei Eigenschaften die jeweilige Eigenschaft der euklidischen Norm und die des Supremums. Natürlich benötigt man die Vektorraumstruktur von um überhaupt erst und schreiben zu dürfen. |
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| 10.11.2012, 07:25 | Anahita | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Ok. Bezüglich der Dreiecksungleichung gilt ja für Funktionen: Das gilt zwar für beliebige x - aber eingesetzt muss man ja links und rechts jeweils das gleiche x. Hier aber: sieht es so aus, dass links ein bestimmtes x steht, rechts aber über alle x quantifiziert wird - stimmt das? (i.e. dazu wird also Dreiecksungleichung sowie gleichzeitig die Eigenschaft des Norm verwendet?) Lg |
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| 10.11.2012, 15:54 | Cugu | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Man erhält also:
Wenn du das hier meinst, dann stimmt das: Ich habe neue Buchstaben gewählt damit klar, ist dass die Suprema an verschiedenen Punkten angenommen werden können. Wenn du nun beides zusammen setz, steht dort in der Tat:
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