Rekursive Folge ohne Startwert |
| 10.11.2012, 11:00 | Unwissender2 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Rekursive Folge ohne Startwert Hallo zusammen, ich soll eine rekursiv definierte Folge auf Konvergenz und Grenzwert untersuchen. Folgend die Formel Für n 1 Dabei sei und Meine Ideen: Mein Problem ist, dass ich den Anfang nicht richtig finde, da ich keinen Startwert gegeben habe. Zeigen muss ich ja folgendes: 1. fällt oder wächst monoton 2. ist beschränkt 3. a = Zu der 1: Das Ganze würde per Induktion funktionieren. Wäre auch alles kein Problem, wenn ich ein genaues gegeben hätte... Vermutlich komme ich weiter, sobald ich das Problem gelöst habe, aber irgendwie stehe ich da ganz schön auf dem Schlauch -.-... |
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| 10.11.2012, 11:09 | Monoid | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| RE: Rekursive Folge ohne Startwert Das geht ohne Startwert schlecht.
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| 10.11.2012, 11:13 | Unwissender2 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
RE: Rekursive Folge ohne Startwert
Ich habe gerade gesehen, dass noch ein Hinweis erstellt wurde. Betrachten Sie für und zeigen Sie, dass Nun ja... |
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| 10.11.2012, 11:34 | DrZee | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Am besten zeigst du zuerst, dass die Folge beschränkt ist und danach die Monotonie. In dem Hinweis steht, dass man zeigen soll, dass gilt, also dass eine untere Schranke ist. Wenn du diese Ungleichung umformst, sodass auf einer Seite steht, kannst du sie von da aus weiter umformen, bis du die gewünschte Aussage erhältst. Einen expliziten Startwert brauchst du für keine der Teilaufgaben. |
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| 10.11.2012, 12:06 | Unwissender2 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hallo Dr. Zee, also eigentlich muss ich nur den Ausdruck berechnen und das Ganze entsprechend umstellen? Anscheind bin ich dafür schon zu blöd, zumindest sehe ich hier keine Option um weiter zu kommen oder ich habe bis hierhin schon fehler gemacht
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| 10.11.2012, 12:18 | DrZee | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Die Rechnung, die du aufgeschrieben hast ist richtig, aber so ist das noch nicht ganz zielführend. Du sollst nicht berechnen, sondern zeigen, dass alle Folgenglieder von größer oder gleich sind (in meinem ersten Post habe ich versehentlich das Ungleichheitszeichen umgedreht!). Wenn du diese Ungleichung umformst, erhältst du: Ist das so weit verständlich?
Ab hier kannst du jetzt weiter machen ( umformen) und das verwenden, was du bisher gerechnet hast. Am Ende musst du einen Term da stehen haben, von dem du sagen kannst, dass er größer oder gleich 0 ist, womit die Aussage dann gezeigt wäre. |
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| 10.11.2012, 12:26 | Unwissender2 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ah ok, ja jetzt ist mir klar, was du mir sagen möchtest. Darf ich denn die Umformung überhaupt verwenden? Es ist ja "nur" ein Hinweis. Ich hätte jetzt von der Aufgabenstellung zu dem Hinweis hinzuarbeiten und ihn nicht direkt als gegeben vorausgesetzt. |
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| 10.11.2012, 12:44 | DrZee | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ich bin mir ziemlich sicher, dass man das verwenden darf. Denn was man letztendlich zeigen will ist ja, dass die Folge nach unten beschränkt ist. Nach einer bestimmten Schranke ist nicht gefragt, deshalb kann man die Aussage theoretisch auch für eine beliebige Schranke zeigen. |
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| 11.11.2012, 12:34 | Unwissender2 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ok, also wenn man das anwenden darf, dann müsste ich ja eigentlich nur meine Rechnung von weiter oben ergänzen: Jetzt kann ich behaupten, dass und größer als 0 sind, aber ist definitiv kleiner als 0. Soweit ich weiß, reicht das so nicht, um behaupten zu können, dass der Gesamtausdruck größer als 0 ist oder? |
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| 11.11.2012, 12:40 | DrZee | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Genau, aber du bist nur noch einen Schritt von der Lösung entfernt. Versuch' mal den Schritt vom Anfang der Rechnung wieder "rückgängig" zu machen, also auszuklammern und die binomische Formel anzuwenden. |
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