Integration mit Sprungfunktion |
| 05.12.2012, 16:12 | Gastleser | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Integration mit Sprungfunktion in der Regelungstechnik wird das Ausgangssignal y(t) als Faltung des Eingangssignals u(t) mit der Stoßantwort g(t) beschrieben. Weiter gibt es eine Sprungfunktion . Nach der Faltung und Umrechnung habe ich folgendes Integral: Laut Musterlösung ist das Ergebnis folgendes: Wobei c die Integrationskonstante ist. Ich verstehe nicht, wie ich auf dieses Ergebnis hätte kommen können. Vielleicht kann mir das jemand erklären? Das wäre nämlich sehr toll :-) Viele Grüße, Simon |
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| 10.09.2017, 14:39 | Energeneer | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Integration Sprungfunktion Hallo Gastleser, Ich glaube, ich habe die Lösung gefunden, nach nur 5 Jahren ^^: Wenn du die Gleichung partiell integrierst, erhältst du gemäß den Integrationsregeln für folgende Gleichung: Hier bei ist interessant, dass sich der hintere Teil zu ergibt, da einerseits die Delta-Distribution zur Sprungfunktion integriert wird, diese aber nur an der Stelle a=0 relevant ist, sodass man die Integration nur an dieser Stelle evaluieren muss. An der Stelle a=0 ist jedoch die Funktion , sodass sich insgesamt als Integration folgendes ergibt: Et voilà, die gesuchte Funktion wurde erhalten. Ich hoffe, ich konnte dir helfen und du hast die MRT-Klausur trotzdem bestanden
-Energeneer |
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| 10.09.2017, 14:43 | Energeneer | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
RE: Integration Sprungfunktion
Mir ist eben noch aufgefallen, dass das Vorzeichen der Konstanten noch verändert werden muss, das habe ich übersehen. Richtig ist also: und Grüße, Energeneer |
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| 10.09.2017, 15:14 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Wenn man schon einen 5 Jahre alten Thread aufarbeitet, dann sollte man aber auch mit dem dort enthaltenen Unsinn aufräumen, statt ihn zu bestätigen: Der Wert eines bestimmten Integrals darf nicht von einer wie auch immer einfließenden Integrationskonstanten abhängen.
Man kann hier simpel eine Fallunterscheidung aufziehen: und . Eine zu diesem Integranden passende stetige (!) Funktion , für die fast überall gilt (Ausnahme ist a=0) wäre etwa , insbesondere der stetige Anschluss ist wichtig für die Integralauswertung. Damit kann man dann schreiben . Die obige Darstellung ist für sowie jedenfalls garantiert falsch. |
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