Bestimmung Extremalstellen einer Funktion |
| 22.12.2012, 23:49 | Anahita | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||
| Bestimmung Extremalstellen einer Funktion Für die Funktion f: R^3 -> R, f: mit soll man zeigen, dass sie ein Minimum und Maximum besitzt. Ich habe die Lösung verstehe sie aber nicht ganz. Die Argumentation geht wie folgt: Da die Funktion ungerade ist, genügt, lediglich zu betrachten. Mit der Cauchy-Schwarzschen Ungleichung gilt nun, dass mit . Soweit ist mir alles klar. Nun steht folgendes: Es gilt , und man wähle . Da lim a = 0 (r -> inf) gibt es ein R > 0 so dass . Zudem gilt da . So, hier habe ich Fragen: R ist quasi ein r, ab dem die Funktionswerte kleiner sind als epsilon, schliesslich wissen wir mit Cauchy-Schwarz, dass die Funktionswerte nach oben beschränkt (also eigentlich ist R so ähnlich wie ein Konvergenzradius). Weshalb benötigt man das Supremum hier? Das abs(f(x)) beschränkt ist gilt doch für alle x? |
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| 23.12.2012, 01:51 | Huy | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||
Sowohl die Aufgabe als auch der Lösungsweg kommen mir irgendwie sehr bekannt vor. Studierst du zufällig an der ETH?
Ich nehme mal an, in der letzten Zeile sollte das im Nenner r^2 sein.
Das R ist eigentlich eher das "Gegenteil" eines Konvergenzradius, denn für r > R können wir |f(x)| durch epsilon abschätzen. Aber ansonsten hast du das wohl richtig verstanden.
Weil das Maximum nicht unbedingt angenommen wird.
Ja, aber |f(x)| ist (soweit) nicht durch eine Konstante beschränkt, sondern durch sqrt(3)*r / (1+r). Mit der Argumentation, die du zitiert hast, hast du eine konkrete Konstante, die |f(x)| (für r > R) beschränkt. MfG |
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| 23.12.2012, 21:36 | Anahita | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||
Ok. Ich bin noch nicht ganz sicher, wie ich diesen Ausdruck lesen muss: . Angenommen, wir haben das R gegeben. Dann würde dieser Ausdruck bedeuten, dass wir erstmals einfach nur alle x betrachten, dessen Norm grösser als R ist. Diese setzen wir in die Funktion ein und der Betrag vom Funktionswert muss kleiner als epsilon sein. Von dieser Menge dann nehmen wir das Supremum? Stimmt das? Zudem betrachten wir nur aus (x_1,x_2,x_3) in IR+, da auch ungerade Funktionen auch gilt: Zudem heisst es: - hier wird angenommen, dass f streng monoton steigend ist, oder? Vielen Dank
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| 24.12.2012, 11:37 | Huy | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||
Ungefähr so, ja. Und so ein R existiert, weil für gilt.
Wo steht, dass nur betrachtet werden?
Nein. Das folgt direkt aus unserer Wahl für R. Wäre nämlich , so wäre . MfG |
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| 27.12.2012, 00:18 | Anahita | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||
Was ich meine ist, dass wegen auf negative Argumente gar nicht eingegangen werden muss, nicht?
Ja, schon, aber das beruht ja wiederum darauf, dass wie du sagst a -> 0 für r -> inf. Das heisst wenn |f(x)| mit grösserem auch grösser werden würde, würde eine solche Wahl von R ja gar keinen Sinn machen. Lg |
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