Invertierbarkeit und Teilerfremdheit |
| 28.04.2013, 11:54 | Mai | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Invertierbarkeit und Teilerfremdheit Hallo, ich soll folgendes zeigen: Sei K ein Körper, mit Minimalpolynom und ein weiteres Polynom. Zeigen Sie, dass f(A) genau dann invertierbar ist, wenn f und mA teilerfremd sind. Meine Ideen: Ich hatte bis jetzt folgende Ideen: "=>" Sei f(A) invertierbar => det(f(A)) ist nicht 0. Somit ist auf jeden Fall f(A) nicht 0 => f ist nicht das charakteristische Polynom CP von A => f ist nicht CP_A => nicht mA, da mA das charakteristische Polynom teilt und mA(A)=0. f kann kein Vielfaches von mA sein, da sonst f = n*CP_A(A) = 0. => f und mA sind teilerfremd. Bei der Rückrichtung ist mir leider nicht soviel eingefallen. Da hab ich nur: Seien f und mA teilerfremd => f(A) ist ungleich mA(A), wobei mA(A)=0, also kann f(A) nicht 0 sein. Bin ich mit meinem Beweis auf dem richtigen Weg? Was muss ich bei der Rückrichtung beachten? Danke im Voraus.
|
||
| 28.04.2013, 12:39 | tmo | Auf diesen Beitrag antworten » |
Dein Beweis ist nicht richtig. Nur weil kein Vielfaches von ist. können sie ja trotzdem gemeinsame Teiler haben. Schreibe als Produkt von irreduziblen Polynomen. Da genau invertierbar ist, wenn für alle irreduzible Teiler von invertierbar ist, können wir o.B.d.A von irreduzibel ausgehen. Das vereinfacht die Sache sehr: Ist invertierbar, so folgt für jedes Polnyom sofort: , so gilt schon . Was bedeutet das nun für das Minimalpolynom hinsichtlich Teilbarkeit durch ? Bei der Rückrichtung sollte man zur Not in den algebraischen Abschluss gehen: Sind und teilerfremd, so ist kein Eigenwert von A Nullstelle von . Was folgt für die Eigenwerte von ? |
||
| 29.04.2013, 17:39 | Mai | Auf diesen Beitrag antworten » |
Danke für die Antwort.
Zu "=>": Also, aus g(A)=0 folgt doch dann direkt für das Minimalpolynom, dass es nicht durch f teilbar ist, da f und mA verschiedene Nullstellen haben müssen. Folgt daraus dann schon die Teilerfremdheit? Zu "<=": Wenn der Eigenwert von A keine Nullstelle von f ist, dann ist f(A) schon mal nicht 0. Für die Eigenwerte von f(A) gilt dann, dass sie verschieden zu den Eigenwerten von A sind. Doch was sagt das über die Invertierbarkeit aus? Kann ich vielleicht irgendwie folgern, dass , wobei ein Eigenwert von f(A) ist? Dann ist die Determinante von und somit wäre f(A) invertierbar. Wie muss ich weitermachen? |
||
|
|
Verwandte Themen
| Die Beliebtesten » |
|
| Die Größten » |
|
| Die Neuesten » |
|
