Simultane Diagonalisierbarkeit

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Simultane Diagonalisierbarkeit
Meine Frage:
Hallo zusammen,

gegen habe ich die folgende Definition von simultaner Diagonalisierbarkeit:
Zwei Matrizen heißen simultan diagonalisierbar gdw. eine Basis des existiert, deren Elemente Eigenvektoren von und sind.

Es ist zu zeigen, dass im Fall simultaner Diagonalisierbarkeit gilt.

Meine Ideen:
Um ehrlich zu sein, tue ich mir damit etwas schwer. Grundsätzlich sind simultan diagonalisierbare Matrizen ja auch diagonalisierbar. Dies darf ich jedoch nicht benutzen.

Hat jemand einen Rat, wie man das am besten mit der oben genannten Definition zeigen kann? Ich danke euch schon mal im voraus für eure Hilfe Augenzwinkern
Mathesüchtiger Auf diesen Beitrag antworten »

Hey, Wink

Zu zeigen:

und sind bzgl. einer gemeinsamen Basis diagonalisierbar

Wenn A und B bzgl. einer gemeinsamen Basis diagonalisierbar sind...was gilt dann?

Fange anschließend an mit:

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Hi Wink

Nun, es gilt, dass beide dieselbe darstellende Matrix haben. Diese hat die Eigenwerte zu den Basisvektoren auf der Diagonale. Vielleicht ist die darstellende Matrix auch der falsche Anhaltspunkt, da ich hier ja eine Matrix-Multiplikation vor mir habe ... irgendwie komme ich nicht drauf. Kannst du mir noch einen Tipp geben?
Mathesüchtiger Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Spitzname:
Nun, es gilt, dass beide dieselbe darstellende Matrix haben. Diese hat die Eigenwerte zu den Basisvektoren auf der Diagonale.


Das stimmt doch schon Augenzwinkern

Nun schreibe doch mal die Gleichung(en) dazu auf.
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Ich würde sagen:



und



wobei .

Ist das überhaupt korrekt? Irgendwie irritiert mich das. Wir haben die Diagonalisierung einer Matrix bisher immer über den Endomorphismus definiert und uns dazu die darstellende Matrix mit der oben genannten Eigenschaft angeschaut ...
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Sry, für den Doppelpost. Das würde bedeuten:

 
 
Mathesüchtiger Auf diesen Beitrag antworten »

Ne leider nicht korrekt...

Ich glaube du verwechselst da etwas..

A und B sind im Allgemeinen keine Diagonalmatrizen , sondern diagonalisierbar.

Eine Matrix ist diagonalisierbar, wenn es eine invertierbare Matrix gibt, sodass gilt:

Mit einer Diagonalmatrix.
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Zitat:
Original von MathesüchtigerEine Matrix ist diagonalisierbar, wenn es eine invertierbare Matrix gibt, sodass gilt:
Mit einer Diagonalmatrix.


Okay, die Diagonalmatrizen könnten ja so aussehen, wie ich es eben für und hingeschrieben habe ... Wenn ich für (bzw. ) (bzw. ) einsetze, komme ich aber noch nicht weiter.

Irgendwie stehe ich bei dieser Aufgabe ziemlich auf dem Schlauch ... unglücklich
Mathesüchtiger Auf diesen Beitrag antworten »

Also wir möchten ja zeigen, dass gilt:

, wenn A und B. Über ein und der selben Menge von Eigenvektoren diagonalisierbar sind.

Wir dürfen also annehmen, dass A und B diagonalisierbar sind.

Dann gilt doch:


und



Da sich A und B über die selbe Menge von Eigenvektoren diagonalisierbar lassen, ist S'=S.

Also haben wir :



und



Nun verwende diese beiden Gleichungen um

A*B so umzuformen, sodass wir auf B*A kommen.
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Nun denn

.

Das sollte nun so stimmen, hoffe ich smile

Eine Frage hätte ich dann aber noch. Ich möchte noch zeigen: Hat genau verschiedene Eigenwerte, so ist diagonalisierbar ...

Einzige Voraussetzung, die benutzt werden darf, ist . verschiedene Eigenwerte bedeutet ja auch verschiedene Nullstellen im charakt. Polynom. Irgendwie muss hier aber wohl noch die Beziehung reinspielen. Hättest du da auch noch eine Idee? Ich verzweifel so langsam, nachdem ich schon seit längerer Zeit im Internet recherchiert habe ... Forum Kloppe
RavenOnJ Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn genau n verschiedene EW hat, dann ist diagonalisierbar. Sei die orthogonale Transformationsmatrix für in die Diagonalform . Die EW seien . Dann hat die inverse Matrix die EW . Wegen der Kommutativität von und gilt:



sowie



mit . Da beide Diagonalform haben, kann man schreiben:



mit den Elementarmatrizen und . Offenbar müssen also alle Nicht-Diagonalelemente von verschwinden, wie man durch Koeffizientenvergleich feststellen kann, da die Faktoren alle ungleich 1 sein müssen. Also diagonalisert auch , d.h. hat Diagonalform.
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