Kuben im Eisenstein-Ring |
| 24.06.2013, 01:41 | Haa90 | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Kuben im Eisenstein-Ring Hallo zusammen, in einem Beweis, den ich benutze wird darauf zurückgegriffen, dass Kuben im Ring der Eisensteinschen Zahlen immer kongruent zu 0 oder 1 mod 2 sind. Das möchte ich gerne beweisen, jedoch komme ich mit einer normalen Restklassenrechnung nicht weiter. Beispielsweise in gäbe es ja gar keine anderen Möglichkeiten, als 0 oder 1. Meine Ideen: Ich habe aber den Tipp bekommen, dass im Eisenstein-Ring zudem die Kongruenz und möglich sei. Schreibt man den Restklassenring dann ? Setze ich dann nun einfach die möglichen Elemente aus dem Restklassenring für a und b ein? Dann wären ja nur a=0 und b=0 beziehungsweise a=1 und b=1 möglich. Nach Potenzieren bekäm ich dann für den ersten Fall kongruent zu 0(2) und für den zweiten Fall kongruent zu 1(2). Aber das wäre doch zu einfach und ich hätte außer Acht gelassen? Wie macht man das richtig? Liebe Grüße, Haa90 |
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| 24.06.2013, 07:00 | ollie3 | Auf diesen Beitrag antworten » |
| RE: Kuben im Eisenstein-Ring hallo, also zunächst haben sich bei dir ein paar kleine fehler eingeschlichen: Es muss nicht heissen: Z[rho]/Z ={0,1,rho,rho^2}, sondern Z[rho]/2Z={0,1,rho,rho^2}. Die von dir aufgezählten restklassen sind aber richtig. Und bei der aufzählung der elemente muss a nicht unbedingt kongruent zu b mod 2 sein. Die sache selbst beweist man ganz einfach, man bildet die kuben der 4 möglichen restklassen und sieht, was dann passiert, rho ist ja definiert als 3.prim. einheitswurzel. Das ist eigentlich ein einzeiler... gruss ollie3 |
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| 24.06.2013, 12:37 | Haa90 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Stimmt, die 2 hatte ich beim Restklassenring vergessen, danke. Achso, also reicht es zu zeigen: A kongruent zu 0, 1, rho, rho^2 mod 2 also A^3 kongruent zu 0^3, 1^3, rho^3, rho^6 mod 2 wobei damit A^3 kongruent zu 0, 1 mod 2 ? Wieso sind denn eigentlich rho und rho^2 auch Restklassen mod 2? Das brauche ich zwar nicht in meinem Beweis, aber rein aus Interesse, habe Schwierigkeiten mir das vorzustellen. |
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| 24.06.2013, 12:53 | ollie3 | Auf diesen Beitrag antworten » |
hallo, ja, das liegt daran, weil wir hier ja nicht den ring Z, sondern eben Z[rho] vorliegen haben, und wenn man rho oder rho^2 durch 2 teilt, kann man nicht als rest 0 oder 1 erwarten. gruss ollie3 |
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| 24.06.2013, 19:08 | Haa90 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Na klar, gar nicht so kompliziert! Danke für die Hilfe (: |
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