Funktionentheorie, Bijektiv, ganze (transzendente) Funktion |
| 30.06.2013, 18:13 | JvD | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Funktionentheorie, Bijektiv, ganze (transzendente) Funktion kurze Frage zu folgendem Beweis: Sei f: C --> C eine ganze Funktion, also analytisch auf ganz C zeige, dass gilt: f zusätzlich bijektiv => f polynom vom grad 1 Meine Ideen: Kann man zeigen, dass transzendente Funktionen eben nicht bijektiv sind, und dann den Grad 1 zeigen? Oder soll ich besser f(1/z) betrachten, z.B. zeigen, dass die Singularität in 0 ein Pol 1. Ordnung sein muss? Komme nicht weiter mit meinen Ansätzen.. Was meint Ihr? Freue mich auf Eure Antworten! |
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| 30.06.2013, 19:30 | Mulder | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| RE: Funktionentheorie, Bijektiv, ganze (transzendente) Funktion Die Injektivität kannst du widerlegen, wenn du f mal als transzendent annimmst. Dann ist ja für jedes R größergleich 0 die Menge dicht in . Schau dir die Definition nochmal genau an, dann kommt dir vielleicht schon die richtige Idee. Wenn du gezeigt hast, dass f ein Polynom sein muss, ist das mit Grad 1 dann schnell gemacht. (mit D_R(0) meine ich die offene Kreisscheibe vom Radius R um den Nullpunkt, diese ist insbesondere auch ein Gebiet, beachte dies) Edit: Vielleicht ein zusätzlicher Tipp, damit ersichtlich wird, worauf es hinauslaufen soll: Wenn f injektiv ist, muss gelten: Das gilt es zu widerlegen, wenn f transzendent ist. |
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| 30.06.2013, 20:48 | JvD | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| RE: Funktionentheorie, Bijektiv, ganze (transzendente) Funktion Ich habe leider keine richtige Definition einer transzendenten Funktion, es wurde lediglich auf dem Blatt erwähnt, dass dies eben kein Polynom ist! |
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| 30.06.2013, 21:12 | Mulder | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| RE: Funktionentheorie, Bijektiv, ganze (transzendente) Funktion Ich meinte das hier:
Das bedeutet: Wobei eine Folge komplexer Zahlen ist. Bedeutet: Du kannst eine Folge komplexer Zahlen konstruieren, für die alle Folgenglieder außerhalb dieser Kreisscheibe liegen, so dass aber die Folge grade gegen konvergiert. Insbesondere auch für solche , die innerhalb von liegen, ist das möglich... Und damit ist man schon fast fertig. Denn da ein Gebiet ist, ist nach dem Satz von der Gebietstreue auch ein Gebiet, insbesondere also offen... |
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| 30.06.2013, 21:19 | JvD | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
ok, das ist mir klar - aber wo verwende ich hier, dass es sich bei f um eine transzendente funktion handelt? Edit: Die These "f(C/K(0,R)) liegt dicht in C, wenn f transzendent" verwendest du. Woher hast du das? Ich habe keine solche Definition gefunden.. auch wenn es logisch klingt. |
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| 30.06.2013, 21:23 | Mulder | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| RE: Funktionentheorie, Bijektiv, ganze (transzendente) Funktion Wäre f ein Polynom, würde das hier
gar nicht gelten. |
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| 30.06.2013, 21:26 | JvD | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Okey, soweit so gut! Ich führe den Beweis nun einmal aus, sage dann, wenn ich nochmal Hilfe brauche! Vielen Dank für Deine Hilfe!
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| 30.06.2013, 21:31 | Mulder | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Also irgendwie so einen Satz müsst ihr doch gehabt haben, vielleicht irgendwie etwas anders fornuliert? Casorati-Weierstraß für ganz-transzendente Funktionen? Es kann natürlich nicht angehen, dass du irgendwas einfach so benutzt, was ihr noch überhaupt nicht hattet. Edit: Also wohl dem, der das auf Anhieb logisch findet. Ich musste mich damals wohl erst durch einen Beweis davon überzeugen lassen.
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