Aus Mengenring Mengenalgebra machen

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Nighel123 Auf diesen Beitrag antworten »
Aus Mengenring Mengenalgebra machen
Moin,

Wenn ich einen Mengenring



habe, wobei



eine beliebige Menge ist

und



die Potenzmenge von ist, und eine aufsteigende Folge mit



und



wieso ist dann



eine Mengenalgebra auf ?

ist doch gleich Und wenn ich jetzt die Definition für Mengenalgebra nachprüfe, ist das auch eine Mengenalgebra. Aber wozu die Aufwendige Schreibweise, wenn man doch gleich Schreiben könnte



Oder hab ich da einen Fehler gemacht?

Gruß Nickel
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Aus Mengenring Mengenalgebra machen
Zitat:
Original von Nighel123
ist doch gleich


Diese Gleichheit leuchtet mir nicht ein. verwirrt Ich sehe nur

Nighel123 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich versteh noch nicht ganz wie man darauf kommt.

Wenn ich schreibe



dann ist das doch äquivalent zu



aber enthält doch gar keine Mengen?

Also muss doch (ich korrigiere mich zum ersten Beitrag)



sein.

Gruß Nickel
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Die Notation ist in der Tat problematisch. Mit ist hier nicht der Durchschnitt der Mengen und gemeint (warum schreibst du bei dieser Interpretation übrigens plötzlich statt ? verwirrt ), sondern die "punktweise" Anwendung von im Mengenring .

Vergleiche etwa mit den Restklassen , wenn Untervektorraum eines Vektorraums und ist. Dann ist



Und hier:



So verstehe ich das jedenfalls.
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »

Das Beispiel

wurde bereits wegeditiert; das eignet sich aber ganz gut zur Veranschaulichung.
Du hattest dabei mit verwechselt.
Richtig wäre hier


(die Bezeichnung "Restklasse" für Elemente eines Quotientenvektorraumes würde ich übrigens nicht benutzen)
Nighel123 Auf diesen Beitrag antworten »

ahh okay dann macht das ganze natürlich mehr sinn. Danke!
 
 
i-was Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Che Netzer
Richtig wäre hier


(die Bezeichnung "Restklasse" für Elemente eines Quotientenvektorraumes würde ich übrigens nicht benutzen)

Bist du sicher, dass das stimmt?
Meiner Meinung nach müsste es
gdw
gdw
gdw
sonst
heißen.
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »

Da benutzt du das Durchschnittszeichen ganz streng nach Definition, wie es hier aber nicht zu verstehen ist.

Wie man es stattdessen interpretieren sollte, hat Leopold bereits erklärt.
i-was Auf diesen Beitrag antworten »

Okay, danke
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Che Netzer
(die Bezeichnung "Restklasse" für Elemente eines Quotientenvektorraumes würde ich übrigens nicht benutzen)


Was würdest du stattdessen sagen? verwirrt
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »

Äquivalenzklasse vielleicht.
Insbesondere in konkreten Fällen (wie bei den Lebesgue-Räumen) würde ich die aber gar nicht als Äquivalenzklassen/Mengen, sondern einfach als "normale Vektoren" ansehen.

Restklassen jedenfalls gehören für mich nur in die Zahlentheorie.
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Aber auch bei beliebigen Gruppen spricht man von Nebenklassen: Links- und Rechtsnebenklassen einer Untergruppe. Und wenn die bei Normalteilern oder in abelschen Gruppen zusammenfallen, auch von Restklassen. Sicher kommt der Begriff ursprünglich aus der Zahlentheorie mit ihren Restklassen modulo m, aber seine sinngemäße Übertragung auf analoge Situationen erscheint mir natürlich. Ich kenne das auch so aus der Literatur, etwa beim Restklassenring nach einem Ideal.
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