Betragsgleichungen |
| 05.08.2013, 21:41 | Kimyaci | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Betragsgleichungen Nun haben wir das mit Fallunterscheidung gemacht, der 1. Fall wäre - glaub ich: x < - 3. Und schon hier fängts an; wieso? Und wie muss ich nun die Betragsstriche auflösen?
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| 05.08.2013, 21:46 | Iorek | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Wie ist der Betrag definiert? Wie löst man dann also auf? Wie sieht das bei aus? |
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| 05.08.2013, 21:54 | Kimyaci | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Den Betrag haben wir folgendermaßen definiert: Na ja, wenn x kleiner als minus drei sein soll, würde ich vorschlagen, dass beide Terme ein negatives Vorzeichen erhalten? |
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| 05.08.2013, 22:05 | Iorek | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Betrachte die beiden Beträge erst einmal einzeln, löse also jeden einzeln auf: Selbiges für . Welche Fälle sind dann interessant, weil sich etwas ändern könnte? |
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| 05.08.2013, 22:13 | Kimyaci | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ok. Also für positiv: Für: Also ist Fall 1 interessant?
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| 05.08.2013, 22:14 | Iorek | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Du musst beide Beträge so auflösen, um die Fälle letztendlich sehen zu können. |
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| 05.08.2013, 22:20 | Kimyaci | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Sorry sorry. Okay also: Also noch |x+4| Woran seh ich das jetzt? Okay ich bin nun etwas verwirrt... Aber ich würde sagen für x < - 4 und x < - 3 tut sich nichts, weshalb die Fälle und interessant wären? |
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| 06.08.2013, 06:44 | Iorek | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Warum sollte sich für "nichts" tuen? Die Ungleichung lässt sich zunächst nicht lösen. Die Beträge müssen also irgendwie weg damit man die üblichen Umformungen machen kann. Wie die Beträge aufgelöst werden, hast du ja nun bestimmt, interessant sind nun die Stellen, wo einer der Beträge "springt", also die Stellen wo das Vorzeichen beim auflösen wechselt. Beispiel: ist die Fallunterscheidung bzw. sinnvoll? Im Fall können die Beträge zwar aufgelöst werden, beide müssen miit einem Minuszeichen aufgelöst werden, also . Diese Ungleichung kann man jetzt lösen. Im Fall können wir aber nichts sagen. Es könnte passieren, dass beide Beträge wieder mit einem Minuszeichen aufgelöst werden müssen, es kann aber auch sein, dass nur einer mit Minus oder auch keiner von beiden mit Minus aufgelöst wird. Die Fallunterscheidung bringt einen also nicht weiter. Daher betrachtet man die Stellen, an denen einer der Beträge einen Sprung macht, in diesem Fall also bei und . Für die Fallunterscheidung springt man jetzt diese Stellen ab, d.h. man betrachtet zunächst den Fall , also alles was kleiner als diese erste "Sprungstelle" ist. Für den zweiten Fall betrachtet man alls, was zwischen der ersten und der zweiten Stelle liegt, ; für den letzten Fall bleibt dann nur noch übrig. |
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| 09.08.2013, 14:53 | Kimyaci | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ich glaube langsam versteh ich das, bei den Betragsgleichungen habe ich - warum auch immer - die größten Verständnisprobleme. Also ist die Fallunterscheidung: 1. 2. 3. 4. Könntest du mir vielleicht verraten wieso bei der Definition einmal "kleiner gleich" und einmal "echt kleiner" vorkommt? Oder wieso ist es mal so mal so?
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| 09.08.2013, 17:19 | Iorek | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Für ist , daher spielt es (für ) keine Rolle, ob man oder auflöst. In einem der beiden Fälle sollte die Gleichheit enthalten sein, aber es ist egal in welchem Fall man die Gleichheit drin hat. Deine Fallunterscheidung ist immer noch nicht zielführend, die Fälle überschneiden sich doch. Im Fall ist der Fall enthalten, also wäre einer der Fälle überflüssig.
Da man sich eigentlich nicht 4 Tage mit einer Betragsgleichung aufhalten sollte: Wir betrachten zunächst den Fall . Warum? Das ist der "kleinste" Punkt, wo mit den Beträgen bzw. einem der Beträge etwas passiert. Für ist natürlich auch , also lösen wir die Beträge auf: . Das kann man jetzt einsetzen und die Ungleichung für diesen Fall lösen. Für den nächsten Fall betrachten wir . Warum? Nach passiert der nächste Sprung in einem der Beträge bei . In diesem Fall lösen wir die Beträge auf: . Einsetzen, Ungleichung lösen. Der letzte Fall ist dann . Warum? Weitere Sprünge passieren in den Beträgen nicht mehr, für können wir also immer die Beträge auflösen: . Einsetzen, Ungleichung lösen. |
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| 11.08.2013, 20:54 | Kimyaci | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ooook, das muss ich erst mal verdauen - ich beschäftige mich ja nicht seit Tagen damit und hier lass ich mir lieber etwas mehr Zeit zum Antworten. Das einzig Schwierige, für mich, ist es diese Fälle zu finden, das "Auflösen" geht ja ganz easy. Deswegen beenden wir das an dieser Stelle mal, danke dir!
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| 11.08.2013, 20:58 | Iorek | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Das sollte mit dem oben beschriebenen Vorgehen eigentlich keine großen Probleme machen. Wenn man die jeweiligen Stellen identifiziert hat an denen die Beträge jeweils (einzeln) anders aufgelöst werden, dann springt man von Stelle zu Stelle, angefangen bei der kleinsten. |
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| 11.08.2013, 21:01 | Kimyaci | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ich werde es ausprobieren! Sieht auch eigentlich einfach aus. |
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