Nullstellen Sinusfunktion Substitution |
| 17.09.2013, 19:04 | Mathenewcomer | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Nullstellen Sinusfunktion Substitution Ich soll von folgender Funktion ein paar Nullstellen berechnen: f(x) = 2 sin ( x - Pi/3 ) -1 Mein Ansatz: f(x) = 0 0 = 2 sin ( x - Pi/3 ) -1 1/2 = sin ( x - Pi/3 ) | Substitution 1/2 = sin z z = 1/6 Pi | Resubstitution 1/6 Pi = x - Pi/3 x = 1/2 Pi (Meine erste Nullstelle!) Ich weiß, dass der Abstand zwischen zwei Nullstellen immer die Hälfte der Periodenlänge T ist T = 2*pi / b = 2* Pi Folglich muss ich nur noch die Hälfte des Abstandes T/2 zu meiner ersten Nullstelle addieren: T/2 = Pi --> x = 1/2 Pi + k * Pi In der Lösung steht aber. dass ich 2*Pi addieren muss: Folglich: --> x = 1/2 Pi + k *2* Pi Damit würde der Abstand zwischen den Nullstellen eine komplette Periode T betragen, jedoch befindet sich dort doch immer eine Nullstelle - wo ist mein Denkfehler??? Vielen Dank |
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| 17.09.2013, 20:06 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Das mag auf die Nullstellen der Sinusfunktion zutreffen - nicht aber auf die Nullstellen der wertemäßig verschobenen Funktion .
Es gibt die beiden "Basisnullstellen" (die hast du ja) sowie (Symmetrie der Sinusfunktion). Alle weiteren Nullstellen entstehen aus diesen beiden durch Addition von Vielfachen der Periodenlänge, die hier ist. |
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| 17.09.2013, 23:24 | Mathenewcomer | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Vielen Dank für die Antwort. Jedoch habe ich zu deiner Antwort noch weitere Fragen: Heißt das jetzt, dass die NUllstellen bei jeder um d wertemäßig verschobenen Funktion der Form f(x) = a*sin(b*x - c) +d um die Periodenlänge 2 Pi von einander entfernt sind??? Oder muss ich noch weitere Aspekte beachten? Vielen Dank |
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| 18.09.2013, 08:04 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Sofern es überhaupt Nullstellen gibt (im Fall |d|>|a| gibt es keine), dann sind diese innerhalb der Schar um die Periodenlänge entfernt. Aber wie erwähnt, es gibt i.d.R. zwei solche Scharen. Ich halte übrigens nicht viel davon, hier jetzt ein allgemeines Regelwerk bezogen auf a,b,c,d für die Nullstellen derartiger Funktionen zu entwickeln. Man kann sich doch auf die Grundfrage der Umkehrung konzentrieren, für mit den beiden Lösungsscharen wobei die ganzen Zahlen durchläuft. In den beiden Randfällen t = sind die beiden Scharen identisch. Kann man sich gut klarmachen, wenn man mal die Sinusfunktion und deren Schnittpunkte mit diversen Niveaulinien betrachtet: |
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