Konvergenz einer Reihe - Majorantenkriterium

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martinio Auf diesen Beitrag antworten »
Konvergenz einer Reihe - Majorantenkriterium
"Benutzen Sie das Majorantenkriterium um zu zeigen, dass die Reihe konvergiert!"



Gemäß des Majorantenkriterium muss es zu eine konvergente Majorante geben, sodass absolut konvergiert.

Eine Reihe heißt Majorante der Reihe , wenn gitl ().

Ich bin daher auf der Suche nach einer solchen Reihe , deren Folgenglieder erfüllen.

Sei , dann gilt und - so müsste der "Plan" aufgehen, oder?


Wäre dies für Euch eine adequate Wahl, oder gibt es eine einfachere/bessere ?
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RE: Konvergenz einer Reihe - Majorantenkriterium
Wende deine Argumentation mal auf die harmonische Reihe, also a_n=1/n an.
Die würde demnach also auch konvergieren - was sie bekanntlich nicht tut.

Du hast die wesentliche Eigenschaft der Majorante vergessen
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zudem liegt der Sinn einer Majorantenbetrachtung darin, eine Majorante zu wählen, deren Reihenkonvergenzverhalten man kennt. Insofern ist die "Wahl" (?!)



ein Zirkelschluss reinsten Wassers. Augenzwinkern
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das wäre der zweite Streich gewesen Big Laugh
martinio Auf diesen Beitrag antworten »

Also muss ich mich zunächst an einer Reihe orientieren (daher Wahl), von der ich sicher weiß, dass sie konvergiert und kann dann durch den Vergleich mit meiner eigentlichen Reihe auf deren Konvergenz schließen und eine Aussage treffen kann, dass sie konvergiert oder divergiert.
klarsoweit Auf diesen Beitrag antworten »

Genau. Wenn du Konvergenz zeigen willst, brauchst du eine Majorante, die konvergiert, wenn du Divergenz zeigen willst, brauchst du eine Minorante, die divergiert. smile
 
 
martinio Auf diesen Beitrag antworten »

Alles klar, aber woher bekomme ich dann eine Reihe von der ich weiß, dass sie konvergiert und für die gilt, dass ?

Die eigentliche Aufgabe beschreibt, dass ich das Majorantenkriterium nutzen soll, um zu zeigen, dass die Reihe konvergiert.

Anhand von soll nun ein gefunden werden, für das gilt und man eine Aussage über die Konvergenz von treffen kann.






Für ist die Ungleichung auf jeden Fall erfüllt , auch natürlich auch für usw. . Forme daher um


Dann ist noch zz. , dass konvergiert.



Und somit konvergiert auch
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von martinio
Anhand von soll nun ein gefunden werden, für das gilt und man eine Aussage über die Konvergenz von treffen kann.

Ja genau, es ist lediglich so ein zu finden. Das Ziel deiner folgenden umfänglichen Umformungen und Betrachtungen ist für mich nicht gerade sehr deutlich erkennbar - warum nicht einfach



abschätzen, umgeformt ? verwirrt
martinio Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo HAL,

die Abschätzung verstehe ich leider nicht so recht, evtl. musst du mir das nochmal erklären.
Was ich verstehe:




Deine Abschätzung: verstanden!


Aber die Abschätzung müsste doch dann sein, ob ?

Und das ist für das Beispiel nicht erfüllt: und .

Oder muss ich nun den Term durch so anpassen, dass dies gerade erfüllt ist?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Meine Abschätzung lautet , NICHT !!! Forum Kloppe

Wieso kommst du vollkommen grundlos mit letzterem an??? unglücklich


Und ja, der korrigierende Faktor landet im .
martinio Auf diesen Beitrag antworten »

Grundlos? verwirrt

Ich soll doch wohl ein finden, dass die Ungleichung erfüllt:



und damit deine Abschätzung da irgendwie rein passt, müsste ich doch umformen.

.

Erfüllt für
Grautvornix Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von martinio
Ich soll doch wohl ein finden, dass die Ungleichung erfüllt:



Hmh, verwirrt ... diese Ungleichung gilt für jedes jeweils ab einem für alle

Nach der Abschätzung, die HAL Dir gegeben hat, ist es also nicht so ganz leicht nachzuvollziehen wo's denn nun noch klemmt.
Bevor Du mit irgendwelchen Rechnereien loslegst solltest du dir mal gründlich klar machen was du eigentlich folgern willst.

Übrigens könnte man hier auch betrachten:

martinio Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo ihr Beiden!

Grautvornix letzter Beitrag hat mich nochmal zum nachdenken angeregt.

Da ist auch mir nun aufgefallen, dass die Majorante nicht dauerhaft über der eigentlich zu untersuchenden Folge liegen muss , sondern dass die Größer-Gleich-Bedingung erst ab einem bestimmten gelten brauch.

Damit gilt für unendlich viele Werte der Folge



Und für endlich viele Werte der Folge gilt:



Die Folge ist konvergent und da konvergiert somit auch die Reihe
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