stetige Funktion mit unendlich vielen Nullstellen |
| 22.01.2014, 20:07 | LauraL | Auf diesen Beitrag antworten » |
| stetige Funktion mit unendlich vielen Nullstellen Man gebe ein Beispiel für stetige Funktion f:[0,1] -> , x -> f(x) die unendlich viele Nullstellen und unendlich viele isolierte lokale Maxima besitzt, deren Funktionswert 1 ist. Meine Ideen: Also da wir gerade Sinus und Cosinus machen, kame ich zur folgende die Idee: besitzt ja die Eigenschaften, BIS auf die Stetigkeit, die ist im Punkt 0 ja nicht stetig! Ich könnte ja auch: x* für x in ]0,1] und 0 für x = 0 Dann wäre sie stetig, ABER das multiplizieren mit x macht die Funktionwerte kleiner als 1 |
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| 22.01.2014, 21:38 | Louis1991 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Hallo LauraL, Ich bin kein Analysis-Experte, aber wie sieht es aus mit auf auf auf lg |
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| 22.01.2014, 22:02 | dastrian | Auf diesen Beitrag antworten » |
| RE: stetige Funktion mit unendlich vielen Nullstellen Ich glaube (sehr spontan), das ist gar nicht möglich, und behaupte, dies wie folgt zu beweisen: Angenommen, es gibt eine Funktion mit den geforderten Eigenschaften, d.h. es gibt im Intervall unendlich viele lokale isolierte Maxima von mit Funktionswert . Isoliert bedeutet nun, dass es für jedes eine offene Umgebung gibt, die paarweise disjunkt sind, soll heißen: ist offen (bzgl. der von der Standardtopologie auf induzierten Topologie auf ), für alle , und für alle . Weiter ist ebenfalls offen, da stetig ist. Also ist eine offene Überdeckung von . Wegen der Kompaktheit des abgeschlossenen Intervalls gibt es eine endliche Teilüberdeckung, was zum Widerspruch zur Disjunktheit der führt. - Oder hab ich die Bedeutung von "isoliert" missverstanden? edit: @Louis: Ich glaube, deine Hochpunkte haben nicht alle Werte |
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| 22.01.2014, 22:04 | Evelyn89 | Auf diesen Beitrag antworten » |
So eine Funktion existiert nicht! Hier der Gegenbeweis: Nicht unendich viele Maxima zwischen 2 Nullstellen Es verträgt sich also nicht mit der Stetigkeit von f. |
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| 22.01.2014, 22:11 | Louis1991 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ich dachte zuerst auch daran, zu zeigen, dass so eine Funktion nicht existiert. Ich bin mir aber relativ sicher, dass meine Funktion funktioniert. Meine Antwort @Evelyn: es wird in der Aufgabe nicht gefordert, dass die Nullstellen zwischen den Maxima liegen Meine Antwort @dastrian: bei meiner Funktion ist jedes Extremum isoliert, aber um 0 enthält jede Umgebung unendlich viele Extremstellen. (deswegen geht hier der Beweis mit der Überlagerung nicht, den ich zuerst unter Annahme falscher Voraussetzungen auch machen wollte) Edit: genauer gesagt überdeckst du mit deiner Überdeckung Punkte mit Funktionswert 1 (evtl.) nicht. Bei meinem Beispiel ist das gerade so angestellt, dass du durch den Versuch das zu machen, alles bis auf endlich viele der Umgebungen mit überdeckst. |
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| 23.01.2014, 00:15 | dastrian | Auf diesen Beitrag antworten » |
Du hast Recht, ich bin bei meinem Beweis fälschlicherweise davon ausgegangen, dass bereits alle Punkte enthält, deren Funktionswerte sind. Und natürlich haben deine Hochpunkte alle Werte ... nice
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| 23.01.2014, 09:33 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » |
@Louis1991 Ja, schönes Beispiel.
@Evelyn89 Du hast vermutlich übersehen, dass es einen entscheidenden Unterschied zu der Problemstellung im anderen Thread gibt: Hier wird nicht gefordert, dass sich zwischen den Nullstellen jeweils ein solches Maximum befindet - und beim Beispiel von Louis sind Maximum- und Nullstellen richtig deutlich "räumlich" getrennt.
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| 23.01.2014, 14:06 | Evelyn89 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Mein Fehler. Danke fürs Richtigstellen.
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