stetige Funktion mit unendlich vielen Nullstellen

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LauraL Auf diesen Beitrag antworten »
stetige Funktion mit unendlich vielen Nullstellen
Meine Frage:
Man gebe ein Beispiel für stetige Funktion

f:[0,1] -> , x -> f(x)

die unendlich viele Nullstellen und unendlich viele isolierte lokale Maxima besitzt, deren Funktionswert 1 ist.

Meine Ideen:
Also da wir gerade Sinus und Cosinus machen, kame ich zur folgende die Idee:

besitzt ja die Eigenschaften, BIS auf die Stetigkeit, die ist im Punkt 0 ja nicht stetig!

Ich könnte ja auch: x* für x in ]0,1] und 0 für x = 0

Dann wäre sie stetig, ABER das multiplizieren mit x macht die Funktionwerte kleiner als 1
Louis1991 Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo LauraL,

Ich bin kein Analysis-Experte, aber wie sieht es aus mit


auf
auf
auf

lg
dastrian Auf diesen Beitrag antworten »
RE: stetige Funktion mit unendlich vielen Nullstellen
Ich glaube (sehr spontan), das ist gar nicht möglich, und behaupte, dies wie folgt zu beweisen:

Angenommen, es gibt eine Funktion mit den geforderten Eigenschaften, d.h. es gibt im Intervall unendlich viele lokale isolierte Maxima von mit Funktionswert . Isoliert bedeutet nun, dass es für jedes eine offene Umgebung gibt, die paarweise disjunkt sind, soll heißen:
ist offen (bzgl. der von der Standardtopologie auf induzierten Topologie auf ), für alle , und für alle .
Weiter ist ebenfalls offen, da stetig ist.
Also ist eine offene Überdeckung von . Wegen der Kompaktheit des abgeschlossenen Intervalls gibt es eine endliche Teilüberdeckung, was zum Widerspruch zur Disjunktheit der führt.
-
Oder hab ich die Bedeutung von "isoliert" missverstanden?


edit: @Louis: Ich glaube, deine Hochpunkte haben nicht alle Werte
Evelyn89 Auf diesen Beitrag antworten »

So eine Funktion existiert nicht!

Hier der Gegenbeweis: Nicht unendich viele Maxima zwischen 2 Nullstellen

Es verträgt sich also nicht mit der Stetigkeit von f.
Louis1991 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich dachte zuerst auch daran, zu zeigen, dass so eine Funktion nicht existiert.

Ich bin mir aber relativ sicher, dass meine Funktion funktioniert.
Meine Antwort @Evelyn: es wird in der Aufgabe nicht gefordert, dass die Nullstellen zwischen den Maxima liegen
Meine Antwort @dastrian: bei meiner Funktion ist jedes Extremum isoliert, aber um 0 enthält jede Umgebung unendlich viele Extremstellen. (deswegen geht hier der Beweis mit der Überlagerung nicht, den ich zuerst unter Annahme falscher Voraussetzungen auch machen wollte)
Edit: genauer gesagt überdeckst du mit deiner Überdeckung Punkte mit Funktionswert 1 (evtl.) nicht. Bei meinem Beispiel ist das gerade so angestellt, dass du durch den Versuch das zu machen, alles bis auf endlich viele der Umgebungen mit überdeckst.
dastrian Auf diesen Beitrag antworten »

Du hast Recht, ich bin bei meinem Beweis fälschlicherweise davon ausgegangen, dass bereits alle Punkte enthält, deren Funktionswerte sind. Und natürlich haben deine Hochpunkte alle Werte ... nice Wink
 
 
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

@Louis1991

Ja, schönes Beispiel. Freude


@Evelyn89

Du hast vermutlich übersehen, dass es einen entscheidenden Unterschied zu der Problemstellung im anderen Thread gibt: Hier wird nicht gefordert, dass sich zwischen den Nullstellen jeweils ein solches Maximum befindet - und beim Beispiel von Louis sind Maximum- und Nullstellen richtig deutlich "räumlich" getrennt. Augenzwinkern
Evelyn89 Auf diesen Beitrag antworten »

Mein Fehler. Danke fürs Richtigstellen. Freude
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