Wie funktioniert der Zwischenwertsatz für stetige Funktionen? |
| 05.04.2014, 20:07 | twee | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Wie funktioniert der Zwischenwertsatz für stetige Funktionen? Ich verstehe nicht den Zwischenwertsatz und hab mich schon im Internet und Büchern darüber informiert. Nur leider ist es der Fall, dass es so kompliziert erklärt wird. Man versteht also gar nix. Könnte man anhand eines Beispiels erklären, wie der Zwischenwertsatz funktioniert? Wär echt lieb. Danke im voraus LG Meine Ideen: Ich weiß nur, dass zwischen zwei Werten (oder Intervall?) eine Zahl liegt. Irgendwas ist "c" und etwas anderes "d". Nur hab ich keine Ahnung wies gemeint ist. |
||
| 05.04.2014, 20:31 | kgV | Auf diesen Beitrag antworten » |
Der Zwischenwertsatz ist schnell erklärt: wenn du ein Intervall hast, und die Funktion auf diesem Intervall stetig ist, dann wird jeder Wert, der zwischen und liegt, mindestens einmal angenommen (es kann sein, dass auch andere Werte angenommen werden, aber das wissen wir nicht sicher - im Intervall oder umgekehrt wird aber jeder ohne Ausnahme mindestens einmal angenommen). Beispiel: mit . Dann gibt es zu jedem ein , sodass erfüllt ist Lg kgV
edit: PS: habe grade mal zwei deiner Themen in die Hochschulmathe geschoben
|
||
| 06.04.2014, 10:17 | twee | Auf diesen Beitrag antworten » |
Vielen Dank. Könntest du mir ein näheres Beispiel geben, wie man genau auf den Zwischenwert kommt (tut mir leid, dass ich dich nerven sollte) ? |
||
| 06.04.2014, 10:23 | Dummy-Cool | Auf diesen Beitrag antworten » |
Der Zwischenwertsatz gibt dir nur die Existenz an, du weißt nur, dass jeder Wert zwischen f(a) und f(b) angenommen wird. Welcher jetzt genau ist, sagt er dir nicht und kann er auch nicht, denn der Satz gilt für jede stetige Funktion auf einem kompakten Intervall. |
||
| 06.04.2014, 10:23 | kgV | Auf diesen Beitrag antworten » |
Diese Information liefert der Zwischenwertsatz leider nicht... Er garantiert lediglich für ein Urbild für jedes y aus dem Intervall von bis oder umgekehrt. Ein Beispiel: Dann hat jedes ein Urbild, also auch Um es zu berechnen, musst du die Gleichung lösen, wie man es bei "normalen" Berechnungen auch macht - nur weißt du hier, dem Zwischenwertsatz sei Dank, schon im Voraus, dass du ein Ergebnis bekommst
|
||
| 06.04.2014, 10:25 | twee | Auf diesen Beitrag antworten » |
Aso jetzt habe ich es verstanden. Danke sehr
|
||
| Anzeige | ||
|
|
||
| 06.04.2014, 10:34 | kgV | Auf diesen Beitrag antworten » |
Freut mich
Gerne doch |
||
| 07.04.2014, 20:31 | twee | Auf diesen Beitrag antworten » |
wie ist es dazu gekommen das y=8 ist? hast du irgendein wert im intervall genommen? |
||
| 07.04.2014, 20:42 | kgV | Auf diesen Beitrag antworten » |
Genau, y=8 habe ich willkürlich gewählt
Ich hätte genausogut y=4 oder y=5.5 nehmen können |
||
| 07.04.2014, 20:59 | twee | Auf diesen Beitrag antworten » |
also ist y = 8 (oder andere Zahlen) c? |
||
| 07.04.2014, 21:04 | kgV | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ja, man kann da verallgemeinernd c hinschreiben: jedes hat ein Urbild |
||
| 07.04.2014, 21:20 | twee | Auf diesen Beitrag antworten » |
Danke
|
||
| 07.04.2014, 21:21 | kgV | Auf diesen Beitrag antworten » |
Immer wieder gerne
|
||
| 09.04.2014, 17:34 | twee | Auf diesen Beitrag antworten » |
was heißt genau kompaktes Intervall? |
||
| 09.04.2014, 17:43 | twee | Auf diesen Beitrag antworten » |
und was bedeutet Intervallschachtelung? |
||
| 09.04.2014, 20:09 | kgV | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ein Intervall ist genau dann kompakt, wenn es abgeschlossen ist (das ist dann ein Spezialfall einer kompakten Menge) Und eine Intervallschachtelung ist ein beweistechnisches Verfahren, bei dem ineinander verschachtelte Intervalle nach einem bestimmten Prinzip gewählt werden. Ziel dabei sit es, diese auf eine zahl zu komprimieren: Wikipedia weiß wie immer mehr
|
||
|
|
Verwandte Themen
| Die Beliebtesten » |
|
| Die Größten » |
| Die Neuesten » |
