dichte holz

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lyo345 Auf diesen Beitrag antworten »
dichte holz
Meine Frage:
Hallo,
Ich habe ein stück holz (90 cm) das am einen Ende mit einem Faden aufgehängt ist. Ein Teilstück (45cm) taucht ins Wasser ein. Bestimme die Dichte des Holzes.

Meine Ideen:
p-holz*45=p-wasser*45

Das stimmt leider nicht.
gast0105 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: dichte holz
Meine Überlegung:

Da das Holz nur zur Hälfte untertaucht, verdrängt es nur die Hälfte seines Volumens an Wasser.
Folglich ist das Holz nur halb so dicht wie Wasser. Wasser hat eine Dichte von 1kg/dm^3.

---> ?
lyo345 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich weiss leider nicht wie weiter.
Die dichte kann man mit p=m/V berechnen
Ich habe nur die länge und das Volumen vom Wasser
gast0105 Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn man die Dichte von Wasser als bekannt voraussetzt, sollte das Holz hier die Hälfte davon haben, also 0,5kg/dm^3, weil , wie gesagt, nur die Hälfte seines Volumens untertaucht.
lyo345 Auf diesen Beitrag antworten »

Verstehe ich überhaupt nicht. Ich habe nur die Dichte vom Wasser, aber benötige die masse und das volumen vom Holz aber die sind nicht gegeben, deshalb weiss ich nicht wo ich anfangen soll
gast0105 Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn 45 von 90 cm untergetaucht sind, ist das halbe Volumen des Holzes untergetaucht.
Es hat damit die Hälfte seines Volumens als Wasser verdrängt. Es muss folglich die halbe Dichte von Wasser haben.
 
 
Corvales Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,

ich bin mir nicht sicher, wie aktuell das Thema noch ist, möchte dazu dennoch etwas bemerken.

Generell wird bei Holz zwischen zwei Arten von Dichte unterschieden. Da wäre auf der einen Seite die Rohdichte und auf der anderen die Reindichte. Der Hintergrund ist die Holzfeuchte. Je mehr Wasser im Holz ist, desto größer ist auch die Dichte bzw. die Rohdichte. Wohin gegen bei der Reindichte bzw. dem darrtrockenen Zustand dem Holz jedwedes Wasser entzogen wurde.

Zur eigentlichen Frage muss deshalb sagen, dass sich mir die Zweckmäßigkeit der Aufgabenstellung nicht erschließt. Das tut er v.a. deshalb nicht, eben weil Holz Wasser aufsaugt.

Es gibt leichte, poröse Hölzer, die fällfrisch eine Holzfeuchte von über 100% haben. Was bedeutet, dass dieses Holz in der Lage ist mehr als seinen eigenes Gewicht an Wasser aufzunehmen. Gerade über die Hirnholzflächen saugt Holz Wasser auf. Und das teilweise ziemlich rasant.

Von daher wird ein Stück Holz, dass man in einen Wasserbehälter eintaucht, zwar anfänglich Wasser verdrängen, mittelfristig allerdings ein Vielfaches davon aufsaugen. Das Aufsaugen fängt im Moment des Eintauchens schon, weshalb die Menge des verdrängten Wassers niemals exakt bestimmt werden kann. Und selbst wenn, was soll das nützen? Das selbe Stück Holz ist je nach Holzfeuchte leichter oder schwerer. Die Unterschiede im Volumen sind aber nicht proportional. Ein Baum mit 100% Holzfeuchte ist eben nicht mehr nur halb so groß, wenn man ihn auf 0% runtergetrocknet hat.

Deshalb sehe ich erst mal nicht, wie man in dieser Aufgabe auf die Dichte des Holzes schließen soll.

Um die Rohdichte zu bestimmen, musst du das Holz wiegen und das Volumen berechnen.

Um die Reindichte zu betimmen, musst du das Holz bei um die 100-120C° in den Backofen legen und regelmäßig wiegen. Ab dem Zeitpunkt, an dem es nicht mehr leichter wird, kann man davon ausgehen, dass alles Wasser rausgebacken ist. Und dann eben wieder Gewicht und Volumen.

Wobei ich allerdings vermute, dass der Ansatz von lyo345 der hier gewollte ist, obwohl ich das Verfahren in Hinblick auf Holz für unsauber halte. Wahrscheinlich soll es sich hier eher um logische Schlussfolgerungen handeln, als um die tatsächliche Absicht die Dichte zu bestimmmen. Tatsächlich bewegen sich viele Hölzer mit ihrer Reindichte bei um die 0,5g/cm³. Ein nicht unerheblicher Teil ist aber auch weit drüber oder drunter.


Gruß,

Corvales
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