Bestimmung von Nullstellen bei gemischten Trigonometrischen Funktionen |
| 08.05.2014, 20:19 | Levaru | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Bestimmung von Nullstellen bei gemischten Trigonometrischen Funktionen Ich habe hier die Funktion f(x)= sin(x)*e^(-x) Bei der Bestimmung der Nullstellen ist mir aufgefallen das sie falsch sind: 0 = sin(x)*e^(-x) => 0 = e^(-x) nicht möglich, fällt weg => 0 = sin(x) |arcsin() 0 = x daraus folgt: N( 0 + k * pi | 0) ; { k | kZ } Wenn man aber den Graphen betrachtet: sieht man das es nur 2 Nullstellen von denen eine im negativen Bereich liegt und somit " 0 + k*pi" unwahr ist. Meine Frage ist: Wie erkenne ich so etwas ohne den Graphen zu zeichnen? Meine Ideen: Verhalten im Unendlichen vorher bestimmen? |
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| 08.05.2014, 20:27 | 10001000Nick1 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Du hast die Nullstellen schon richtig bestimmt. Für positive x-Werte liegen die Funktionswerte aber sehr dicht an der x-Achse, deswegen kann man die Nullstellen in dem Graphen nicht mehr erkennen. Allerdings müssten auf der negativen x-Achse noch zwei Nullstellen zu sehen sein, bei und . Warum die nicht gezeichnet werden, weiß ich auch nicht.
Zur Kontrolle: http://www.wolframalpha.com/input/?i=sin%28x%29*e^-x%3D0 Hier habe ich die Funktion mal mit Geogebra geplottet, da siehst du die Nullstellen auf der negativen x-Achse: [attach]34199[/attach] Und hier ist die y-Achse extrem "gestreckt", da kannst du noch einige der Nullstellen auf der positiven x-Achse sehen: [attach]34200[/attach] |
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| 08.05.2014, 20:48 | Levaru | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
@10001000Nick1 Ah jetzt sehe ich es auch. Ich hab aber noch eine andere Frage. Bei der Berechnung der Wendestellen: f''(x)= -2*cos(x)*e^(-x) = 0 komme ich auf folgenden Rechenweg. 0 = -2*cos(x)*e^(-x) => 0 = e^(-x) nicht möglich, fällt weg => 0 = -2*cos(x) | /(-2) 0 = cos(x) |arccos() pi/2 = x Damit ist die Nullstelle: N(pi/2 + k*pi | 0) aber WolframAlpha sagt: N(pi/2 - k*pi | 0) Wieso? |
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| 08.05.2014, 20:59 | 10001000Nick1 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Beides ist richtig. Wenn jetzt k alle ganzen Zahlen durchläuft, dann "trifft" man irgendwann mit die selben Werte wie mit . Du kannst dir ja mal überlegen, welche Werte du bei für erhältst und welche Werte bei . |
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| 08.05.2014, 21:12 | Felix. | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Warum ist es eigentlich in der Schule üblich zur Angabes eines Punktes z.B. P(2|4) anstelle von P=(2|4) zu schreiben? Sei der Punkt und . Wenn man diese jetzt vergleichen will, so kann man schreiben A=B und dann für A,B einsetzen. Man erhält den Vergleich von zwei Tupeln Zwei Tupel sind gleich, wenn sie komponentenweise gleich sind. Es ist doch elegant, das Tupel mit dem Punkt selbst zu identifizieren. |
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| 08.05.2014, 21:13 | Levaru | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ach nein ich hab einen Fehler gemacht. WolframAlpha sagt: Nwolfram (k*pi -pi/2 | 0) Nlevaru (k*pi + pi/2 | 0) Es kommen 2 verschiedene Werte für das gleiche k raus. Welche Nullstelle ist jetzt richtig? |
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| 08.05.2014, 21:26 | 10001000Nick1 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Das ist trotzdem beides richtig: Wenn man jetzt z.B. auf der linken Seite einsetzt, erhält man Wenn man jetzt auf der rechten Seite einsetzt, kommt natürlich etwas anderes raus. Aber nimmt ja auch den Wert 0 an (weil alle ganzen Zahlen annimmt). Und da erhält man dann . Das ist der selbe Wert wie auf der linken Seite für . Schreib dir doch mal auf, was bei deiner Lösung für rauskommt und was bei Wolframs Lösung für diese Werte von k rauskommt. Dann sollte es dir klar werden, warum beide Lösungen richtig sind. |
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| 08.05.2014, 21:35 | Levaru | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ich versteh nicht wieso bei dir nach dem ersten Gleichheitszeichen das zweite pi herkommt. Aber ich hab mal einfach beide Formel in meinen Taschenrechner eingegeben und hab für den gleichen k Wert verschiedene Ergebnisse bekommen die sich um ein Pi unterscheiden: 2*pi - pi/2 = 4.71 2*pi + pi/2 = 7.85 |
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| 08.05.2014, 21:38 | 10001000Nick1 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ich habe doch gesagt: Wenn man in beide Terme das gleiche k einsetzt, dann erhält man etwas unterschiedliches. Aber das k durchläuft doch alle ganzen Zahlen. Deswegen erhält man überall die gleichen Nullstellen, bloß vielleicht mit unterschiedlichen Werten von k. Hast du dir mal die Werte für k=0, 1, 2, 3, 4 aufgeschrieben? kann man umformen, weil ist. |
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| 08.05.2014, 21:46 | Levaru | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Oh tut mir leid ich habs irgendwie überlesen und hatte mir meine eigene Ideen in den Kopf gesetzt.
Jetzt verstehe ich das auch danke!
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