Bereichsintegral, Grenzen |
| 13.05.2014, 20:37 | Gelo2802 | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Bereichsintegral, Grenzen Ich habe nach wie vor Probleme die richtigen Grenzen zu wählen und bin mir ziemlich unsicher. Die Aufgabe: Es soll das Bereichsintegral bestimmt werden. K ist die Fläche die zwischen den Funktionen y=x und y=x^2 im ersten Quadranten eingeschlossen wird. Meine Ideen: Ist das der richtige Ansatz? Im Voraus vielen Dank |
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| 14.05.2014, 08:49 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » |
| RE: Bereichsintegral, Grenzen Also so geht es nicht. Bei dir läuft jetzt y in einem Bereich, der von x abhängt, und x in einem Bereich, der von y abhängt. Da beißt sich ja die Katze in den Schwanz.
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| 14.05.2014, 11:00 | Ehos | Auf diesen Beitrag antworten » |
Mache eine Skizze und schneide das Gebiet in Gedanken in senkrechte Streifen, welche parallel zur y-Achse liegen. Jeder einzelne Streifen hat die differenzielle Breite dx. Im 1.Schritt integriert man nur entlang eines Streifens (also eindimensional). Ein einzelner senkrechter Streifen ist unten bzw. oben begrenzt durch bzw. . Also lautet das Integral entlang eines senkrechten Streifens, der sich an der Stelle x befindet Im 2.Schritt werden alle diese Streifen-Integrale summiert. Die am weitesten links bzw. rechts liegenden Streifen befinden sich bei bzw. . Das sind gerade die Schnittstellen der Funktionen y=x² und y=x und folglich die Integrationsgrenzen. Die Integration über alle Streifen liefert also |
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| 14.05.2014, 18:17 | Gelo2802 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Vielen Dank!!! Das hat mir um einiges weiter geholfen. Als Ergebnis bekomme ich 1/22 heraus. Ist das realistisch, ist die Fläche tatsächlich so klein? Wenn ich zuerst in X und dann in Y - Richtung integriere, bleiben dann die Grenzen gleich? |
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| 15.05.2014, 09:07 | Ehos | Auf diesen Beitrag antworten » |
Dein Ergebnis 1/22 ist richtig. Diese Zahl darf man aber nicht als Fläche interpretieren. Die richtige Interpretation ist folgende: Das Integrationsgebiet ist diejenige kleine Fläche innerhalb der xy-Ebene, welche zwischen den Funktionen y=x und y=x² "eingklemmt" ist. Mit Schulmathematik kann man leicht berechnen, dass deren Flächeninhalt A=1/6 beträgt. Die Funktion f(x,y) kann man kann man als gekrümmte Fläche über der xy-Ebene interpretieren ("Gebirge"), wobei die Zahl f die lokale Höhe über dem Punkt (x;y) angibt. Das Ergebnis 1/22 ist das Volumen, welches zwischen der Fläche A=1/6 in der xy-Ebene und der gekrümmten Fläche "eingeklemmt" ist. Die Funktion z(x,y) ist also eine natürliche Verallgemeinerung der Funktion y(x). Letztere ist ein eindimensionales "Gebirge" über der x-Achse: |
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| 16.05.2014, 14:45 | Gelo2802 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Vielen vielen Dank für die super Erklärungen! Endlich macht alles ein Sinn! |
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