Cauchy-Folgen |
| 26.10.2014, 17:53 | Huzz | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Cauchy-Folgen Warum klappt das nicht, wenn ich m=n+1 wähle? Das verstehe ich nicht, dieses Kriterium müsste ich doch frei wählen dürfen? Unter diesem Aspekt wäre die Folge konv, weil e beliebig klein werden kann. Was verstehe ich da falsch? LG |
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| 27.10.2014, 13:08 | Huzz | Auf diesen Beitrag antworten » |
Oder klärt mich kurz allgemein auf. Ich habe das Cauchy Kriterium folgendermaßen verstanden: ich nehme eine beliebige Reihe und wähle epsilon beliebig. Dann wähle ich einen Bereich beliebiger Größe, in dem die Reihe evaluiert wird (z.B. n bis m=2n). Ist eine Reihe konvergent, dann gibt es irgendwo in dieser Reihe einen Bereich, der dieses Kriterium erfüllt. Egal wie ich epsilon und den Bereich wähle, irgendwo in der Reihe wird die gewählte Partialreihe kleiner als epsilon. Kann man das so sagen? |
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| 27.10.2014, 14:39 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Da ist dir wohl die Logik ziemlich durcheinandergeraten: Um zu zeigen, dass eine Cauchy-Folge ist, musst du zeigen . Oder in Worten: Egal, wie klein du das positive wählst, findest du einen genügend großen Index , so dass jenseits dieser Stelle sämtliche (!) Differenzen betragsmäßig klein genug sind (d.h. kleiner als diese Vorgabe ). Wenn du das Gegenteil beweisen willst, also dass es keine Cauchy-Folge ist, greift die Negation der Aussage (*): . Oder wieder in Worten: Es reicht aus, einen Wert zu finden, der - egal wie weit hinten in der Folge - immer mal wieder von der Differenz betragsmäßig überschritten wird. Tja, und genau das wird doch oben bei dir gemacht, und zwar mit sowie und . |
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