Stetigkeit einer Komponentenfunktion f(x) = (f1(x),...,fm(x)) |
| 18.12.2014, 20:25 | Widderchen | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Stetigkeit einer Komponentenfunktion f(x) = (f1(x),...,fm(x)) Hallo, ich habe folgende Probleme: Sei f : IR^n => IR^m eine Abbildung mit Komponenten f1 , ... , fm das heißt f(x) = (f1(x),...,fm(x)) für alle x aus IR^n, wobei die fi reellwertige Funktionen auf IR^n sind. Beweise, dass f genau dann stetig ist, wenn alle Komponenten fi stetig sind. Zweitens: Sei P(z) ein Polynom mit komplexwertigen Koeffizienten von einer komplexwertigen Variable z.Mit der Identifizierung C = IR^2 lasst sich P als eine Abbildung von IR^2 nach IR^2 betrachten. Beweisen Sie, dass P : IR^2 ? IR^2 stetig ist. Meine Ideen: Zur Rückrichtung: Wenn die einzelnen Komponenten fi der Funktion f stetig sind, dann folgt daraus doch unmittelbar die Stetigkeit von f, oder genügt das nicht als Begründung? Ich weiß nicht so recht, wie ich das Eps.-Delta-Kriterium verwenden kann, insbesondere für die "Hin-Richtung". Problem 2 ist doch im Grunde nur ein Spezialfall von Problem 1 für den Fall m = n = 2. Dann müsste ich die Stetigkeit von P nicht mehr nachweisen, da sie ja unmittelbar aus Problem 1 gefolgert werden könnte. P kann dann nämlcih als zweikomponentige Funktion P(z) = (f1(z) , f2(z)) aufgefasst werden. Über Hilfe wär ich dankbar! Widderchen |
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| 19.12.2014, 09:59 | bijektion | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Also zu 1. Wenn stetig sind und , so gilt doch für jede Folge die gegen konvergiert, dass . Im anderen Fall würde ich ein Widerspruch nutzen: Angenommen, es ist unstetig. Dann ist mit den Bezeichnungen von oben sicher nicht konvergent gegen , das ist dann schon ein Widerspruch zur Stetigkeit von .
Ja, 2. folgt daraus, das Polynome stetig sind. |
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| 19.12.2014, 10:20 | Widderchen | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Vielen Dank für deine Antwort, Bijektion!! Du hast also die Folgenstetigkeit der fj genutzt, um daraus die Stetigkeit von f zu folgern. Wenn die einzelnen komponenten von f stetig sind , dann ist auch f in x_0 stetig. Klingt plausibel! Muss man das noch explizit ausführen oder genügt es, dies argumentativ auszudrücken. Der Widerspruchsbeweis für die Rückrichtung klingt ebenfalls plausibel! Mit Problem 2 hatte ich dann soweit recht, ok! Grüße Widderchen |
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| 19.12.2014, 10:30 | bijektion | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ich würde den ersten Teil etwa so aufschreiben: Seien stetig, . Dann gilt für jede Folge mit : Wegen der Stetigkeit der gibt es zu ein , sodass für alle und stets gilt. Damit folgt: für und das war zu zeigen. |
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