Folge (an) hat Grenzwert (a) -> Folge (|an|) hat Grenzwert (|a|)?? |
| 17.03.2015, 18:21 | Ephendy | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Folge (an) hat Grenzwert (a) -> Folge (|an|) hat Grenzwert (|a|)?? Hallo, ich bin auf der Suche nach einem allgemeinen Beweis dafür, dass wenn eine Folge einen Grenzwert hat, der Betrag dieser Folge auch gegen den Wert konvergiert. (wobei n gegen Unendlich geht) Jegliche Ideen sind willkommen, ich danke im Voraus! Meine Ideen: Was ich mir bisher überlegt habe, ist, dass diese Annahme für Nullfolgen trivialerweise gilt, da z.B. sich nähert, egal ob der Bruch positiv oder negativ ist. Bei negativem Bruch wird die Zahl immer größer, je größer das n, und nähert sich so der 0, im Positiven wird die Zahl immer kleiner und nähert sich der 0. Analog gilt dasselbe auch für die uneigentlichen Grenzwerte und . Und eigentlich auch für alle anderen Folgen mit verschiedensten Grezwerten, oder nicht? Positive, konvergente Folgen haben positive Folgenglieder und einen positiven Grenzwert; negative, konvergente Folgen haben negative Folgenglieder und einen negativen Grenzwert; Wenn ich nun den Betrag der negativen Folgenglieder nehme ist es doch selbstverständlich, dass sie sich alle dem Betrag des negativen Grenzwertes nähern werden, oder nicht? Doch wie soll ich das beweisen? |
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| 17.03.2015, 18:25 | Guppi12 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Guten Abend,
Bei solch grundlegenden Sachen ist die Antwort meistens: Direkt mit der Definition von Konvergenz. Was ist per Definition für zu zeigen? Und was ist per Definition durch gegeben? Du arbeitest einfach die erste Quantorenkette von links nach rechts ab und verwendest dabei die zweite. |
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| 17.03.2015, 19:06 | Ephendy | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Danke recht herzlich für die schnelle Antwort!- Mir jedoch unklar was Sie mit
meinen? Die Definiton für Grenzwerte ist folgende: Soll ich jetzt in dieser Definition statt nun einsetzen und folgendes sagen?: Falls gegen konvergiert, so muss es zu jedem von |a| einen Index geben, sodass für alle Indizes der Abstand von zu kleiner wird. Ist das ein Beweis? |
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| 17.03.2015, 19:19 | Guppi12 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
So ungefähr. Die zu zeigende Quantorenkette wäre dann . Das am Anfang brauchst du nicht. ist ja schon eingeführt. Zur Verfügung hast du .
Leider nicht. Das Zeigen von Quantorenketten ist eigentlich eine elementare Sache. Du gehst einfach die zu zeigende Quantorenkette von links nach rechts durch und überall, wo ein steht, musst du dir ein solches Element beliebig hernehmen, überall wo ein steht musst du ein konkretes solches Element angeben und am Ende muss die Aussage der Quantorenkette stimmen. Es geht also so los: Sei beliebig. Setze nun als ... Sei dann beliebig. Dann gilt , weil ... Alles klar? Dabei kannst du jederzeit auf die zur Verfügung stehende Quantorenkette zurückgreifen und natürlich auch zwischenzeitlich noch mehr Text einfügen, um klarzumachen, wie und warum etwas auf bestimmte Art gewählt werden kann. P.S. Es ist üblich, sich hier zu duzen
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| 17.03.2015, 20:30 | Ephendy | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hey, danke nochmal! Leider steh ich voll auf der Leitung, mir ist nicht klar wie und wo ich ansetzen soll für den Beweis. Mir ist klar, dass das <= sein muss, soll ich hier ein konkretes suchen? |
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| 17.03.2015, 20:45 | Guppi12 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Wie soll das denn gehen? Im Allgemeinen wird gelten. Hingegen ist natürlich.
Hab dir doch ein Grundgerüst gegeben. Fang an mit: Sei beliebig. Du hast jetzt ein und folgende Quantorenkette: . (also die ist wahr nach Voraussetzung). Was springt einem denn da förmlich ins Auge ?
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