Funktionentheorie, analytische Fortsetzung |
| 27.03.2015, 09:47 | Tyr | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Funktionentheorie, analytische Fortsetzung ich lerne gerade für eine Funktionentheorieklausur und komme mit einem Beispiel nicht klar. Zunächst einmal die Definition die mir Probleme macht: Sei offen. Ein Funktionselement in ist ein Paar einer auf einer offenen Kreisscheibe holomorphen Funktion . Zwei Funktionselemente nennen wir direkte analytische Fortsetzung voneinander, wenn und , Schreibweise: . Gibt es eine Kette von Funktionselementen in mit der Eigenschaft so nennen wir eine analytische Fortsetzung von . Soweit die Definition. In dem Beispiel werden jetzt die vier Kreisscheiben betrachtet und gesagt, dass genau ein Funktionselement mit mit existiert. Dann wird weiter gesagt, dass es genau ein gibt mit und auf . Erste Frage: somit ist doch , oder? Wenn das stimmt: im Beispiel wird dann weiter gesagt, dass es eine direkte analytische Fortsetzung und gibt, aber dass keine direkte analytische Fortsetzung von ist sondern stattdessen gilt. Zweite Frage: so wie ich die Definition verstehe, ist nur "das unmittelbar anschließende" Funktionselement eine direkte analytische Fortsetzung, das letzte Funktionselement einer passenden Kette ist dann nur noch eine analytische Fortsetzung (für das aber das gleiche Symbol verwendet wird). Ist in diesem Beispiel damit dann aber eine analytische Fortsetzung von ? Dritte Frage: woher weiß man, dass ist? |
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| 27.03.2015, 09:59 | Captain Kirk | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hallo, - ja - ja - das sollte eigentlich im Beispiel erklärt worden sein. Die Fortsetzungen wurden ja auch irgendwie konstruiert. |
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| 27.03.2015, 10:03 | Tyr | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Danke für die schnelle Rückmeldung! Die Fortsetzungen wurden im Beispiel leider nicht konkret angegeben, es wurde nur gesagt "Es gibt ein mit und auf sowie ein mit [latex]f_3(z)^2=z und...", wie diese Funktionen konkret definiert sind, wird nicht angegeben. Meine Überlegung bisher ist, dass es mit der Wurzel bzw. dem Zweig des Logarithmus zu tun haben muss, der für die Wurzel verwendet wird, kommt man damit hin? |
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| 27.03.2015, 10:14 | Captain Kirk | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Was ist denn das ... ? f(1)=1 kann es nicht sein, denn ist nicht definiert. |
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| 27.03.2015, 10:18 | Tyr | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Die ... sollten andeuten, dass diese Argumentation fortgesetzt wird. Es gibt ein mit und auf sowie ein mit und auf und ein mit und auf . Mehr wird zur Konstruktion leider nicht gesagt. |
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| 27.03.2015, 10:52 | Captain Kirk | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Der "Grund" warum das hier eintritt ist, dass die komplexe Wurzel zwei Zweige hat. Wie man das genau argumentiert hängt massiv davon ab, was man bereits gezeigt hat und wie genau man sein will/soll. Es ist für und für aus Stetigkeitsgründen. Für usw. setzt sich die erste Eigenschaft fort, also schlußendlich: |
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