"Identisch-", "Entspricht-" oder "Gleichheitszeichen"?

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Kreis Auf diesen Beitrag antworten »
"Identisch-", "Entspricht-" oder "Gleichheitszeichen"?
Hallo liebe Community! Wink

Wenn ich z.B. eine physikalische Größe wie z.B. die Kraft F definiere als:



und den Impuls p definiere als:



(wobei x die Ortskurve und die Masse eines Teilchens ist) und ich jetzt für einen speziellen Fall herausfinde, dass die Kraft in diesem speziellen Fall beschrieben werden kann als , ...

wie kann ich dann alles in einen Ausdruck richtig zusammenfassen und zwar so, dass man meinen Gedanken dahinter versteht, der da lautet, dass diese Relation nur für diesen speziellen Fall gilt und allgemein eigentlich nicht ohne Einschränkungen verwendet werden kann? (Oft habe ich für so eine Situation das "Identisch"-zeichen gesehen.)

Also was ist richtig?

"Identisch",

"Entspricht"

oder einfach nur "Gleich"?

Vielen Dank für eure Antworten! smile
Elvis Auf diesen Beitrag antworten »

In der Mathematik gibt es Definitionen, Sätze und Beweise. Zu jedem Satz gehört eine Menge von Voraussetzungen und eine Menge von Folgerungen. "Wenn x und y und ... z gilt, dann gilt a und b und ... c." Ein Beweis des Satzes ist dann eine mehr oder weniger komplizierte Menge von logischen Implikationen (""), mit denen aus den Voraussetzungen auf die Folgerungen geschlossen wird.
Genau so muss es auch in der Physik sein. Spezielle Fälle sind Teil der Voraussetzungen, unter denen die Gültigkeit von Gleichungen für definierte Begriffe bewiesen wird.
Also: immer nur einfach "gleich" ("=").
 
 
Dopap Auf diesen Beitrag antworten »



ist etwas allgemeiner.
Kreis Auf diesen Beitrag antworten »

Danke!

Trotzdem frage ich mich noch ob es nicht doch ein Zeichen dafür gibt um z.B. zu sagen: "Hey, ich weiß dass es eigentlich allgemein lautet, aber für diese "Aufgabe" ist bekannt dass weshalb ich hierfür behaupten kann, dass "" ist."

Ich meine ein Zeichen um mir diese "lästige" Schreibarbeit zu sparen, aber mit dem trotzdem "klar" wird was gemeint ist.

smile
Dopap Auf diesen Beitrag antworten »

ein Zeichen wohl nicht, wenn man aber seine Schreibfaulheit überwindet und die die nichtkonstanten Funktionen kenntlich macht, dürfte alles klar sein:

Elvis Auf diesen Beitrag antworten »

Schreibarbeit ist m.E. nicht lästig sondern notwendig. Die Physiker, die Voraussetzungen weglassen, können nicht erwarten, dass man sie versteht. Wir können nicht über beliebige große Entfernungen und beliebig lange Zeiträume hinweg Gedanken lesen. Wer wie Einstein Konventionen benutzt, muss sie wie Einstein als solche deklarieren. Das Ersetzen des Gleichheitszeichens in Gleichungen trägt nicht zum Verständnis bei solange sich nicht alle Beteiligten über die Notation geeinigt haben. Wer im Text Schreibarbeit sparen möchte muss in einem einleitenden Kapitel seine Notation erklären. Ich glaube nicht, dass dadurch immer weniger Arbeit und mehr Transparenz entsteht, zumindest entsteht auf seiten der Leser mehr Arbeit und größere Fehleranfälligkeit.
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