Statistische Merkmale (diskret, stetig usw.)

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Meleke Auf diesen Beitrag antworten »
Statistische Merkmale (diskret, stetig usw.)
Kann mal bitte einer schauen ob das richtig ist? Wir sollen die Merkmale stetig, diskret, nominal oder ordinal bestimmten. ich hab dafür leider keine Lösungen. Das mit Häkchen war nur vergleich mit Kumpel. Nicht ganz sicher ob das passt.

[attach]38543[/attach]

Ich hätte auch noch eine andere:

In Deutschland im Jahre 1997 lebendgeborene Kinder.

Abweichung der Schwangerschaftszeit der Mutter von dem gescha tzten Durchschnitt von 266 Tagen.

Da habe: Diskret, da die Tage ja ganzzahlig sind. Es gibt ja kein im 83.4 Tag bei der Schwangerschaft!

Danke für die Hilfe!
klauss Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Statistische Merkmale (diskret, stetig usw.)
Grundsätzlich müßte man sich bei der Frage stetig/diskret überlegen, ob das Merkmal (ggf. in einem bestimmten Bereich) tatsächlich alle möglichen (reellen) Werte annehmen kann (somit überabzählbar unendlich viele) oder nur endlich viele oder abzählbar unendlich viele. Davon zu unterscheiden wäre die Möglichkeit der Meßgenauigkeit.

Daher hätte ich erhebliche Zweifel, ob man bei Aufgabe e) Teil a, b, c diskret einordnen soll, denn Zeitintervalle sind an sich kontinuierlich/stetig, auch wenn man sie praktisch in diskreten Schritten (Minuten, Sekunden) mißt. Z. B. der Zeitpunkt " vor 12" existiert zwar, wird aber so nie angegeben, sondern dem nächsten "üblichen" diskreten Punkt zugeschlagen. Die Feinheit der diskreten Unterteilung eines stetigen Merkmals ist jedoch willkürlich, so dass zwar vielleicht 2 Personen im selben Alter gestorben sind, wenn man nach Jahren, Monaten, Tagen unterteilt, aber sie werden dennoch nicht "unendlich genau" dieselbe Lebenszeit gehabt haben.
Entsprechendes Argument der Stetigkeit bei Aufgabe c) Teil d.

Demgegenüber tendiere ich bei c) Teil b wiederum zu diskret. Zwar können bei Berechnungen von Geldbeträgen mit Formeln durchaus irrationale Werte rauskommen, die noch gerundet werden, doch das tatsächliche Steueraufkommen als solches ist stets centgenau. Also etwa halbe Cent werden nicht mangels Rechengenauigkeit vernachlässigt, sondern treten als Zahlbetrag nie auf.
Meleke Auf diesen Beitrag antworten »

Danke für die Antwort. Ich hatte es bisher so unterschieden:

diskret: Ganzzahlige Vielfache einer Grundeinheit. Zwischen zwei Werten kein weiterer Wert. Bsp.: 2 Personen 1,5 Personen nicht möglich.

stetig: Beliebige Werte möglich. Zwischen zwei Werten immer ein weiterer Bsp.: Größe 112 cm und 113cm gibts noch 112,1 cm usw.

Also so steht bei mir in den Unterlagen jedenfalls. Also bei Steueraufkommen wäre ja ein Betrag von sagen wir mal 550.81 EUR nicht ganzzahlig.

Bei den Aufgaben e) dachte ich daran, dass man das Alter eines Menschen ja nur als 21 oder 22 usw. und nicht 21.3 also 21 Jahre und 3 Monate einordnet?
klauss Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Statistische Merkmale (diskret, stetig usw.)
Dein Beispiel zu diskret ist an sich korrekt. Es ist aber nicht erforderlich, dass die Merkmale nur ganzzahlige Werte annehmen, sondern dass die Anzahl der möglichen Werte mit den natürlichen Zahlen abzählbar ist.
Beim Steueraufkommen hieße das z. B.: Von 550 EUR bis 551 EUR gibt es genau 101 Beträge, die vorkommen können, u. a. 550,81 EUR, aber nicht 550,8152733844904752.....

Beim Alter ist es wie gesagt eine willkürliche Einteilung, nach Jahren und Monaten zu zählen. Man könnte es ja auch in Nanosekunden berechnen oder beliebig genauer, nur ist das praktisch sinnlos. Aber leben tut man ja durchgehend, d. h. man ist nicht zwischendurch mal vorübergehend tot (beim Frosch könnte man in diesem Punkt vielleicht nochmal drüber nachdenken Big Laugh ).
Meleke Auf diesen Beitrag antworten »

Hey danke dir!

Ja der Frosch und seine Winterstarre LOL Hammer
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