Nichtexistenz einer Funktion

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r4ndom19 Auf diesen Beitrag antworten »
Nichtexistenz einer Funktion
Hallo,

ich habe eine Vermutung, bin mir aber nicht ganz sicher ob es stimmt:
Eine Funktion f:U->R mit

Denn aus stetig partiell diff'bar folgt totale diffbarkeit.
Dann gilt aber:
für A ungleich Null (nach Vorr.) mit einer Abbildung Phi, die schneller als linear gegen Null geht. (Def. von totaler diff'barkeit)
Wenn man nun x auf dem Einheitskreis wählt und für Xi eine Folge auf dem Einheitskreis die gegen x konvergiert, dann wird daraus (da f konstant auf dem Einheitskreis ist)
bzw.
Dies ist aber für hinreichend kleines Xi falsch, denn dann muss gelten:
bzw.
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,

deine Überlegungen funktionieren so leider nicht, die Aussage ist auch falsch. Erstmal hierzu:

Zitat:
Wenn man nun x auf dem Einheitskreis wählt und für Xi eine Folge auf dem Einheitskreis die gegen x konvergiert, dann wird daraus (da f konstant auf dem Einheitskreis ist)
bzw.


Du meinst hier sicher eine Folge , so dass auf dem Einheitskreis liegt, nicht selbst.

Du schreibst, dass dann
Zitat:
bzw.
Dabei scheinst du davon auszugehen, dass für lineare Abbildungen , die nicht die Nullabbildung sind, niemals gelten kann, wenn eine spezielle Nullfolge ist. Das würde stimmen, wenn du für beliebige Nullfolgen zulässt, da findet sich dann immer eine, wo das nicht gegen Null konvergiert, in deinem Fall ist das aber einfach falsch. Betrachte zum Beispiel und . Das ist sogar eine Folge, die bei entsprechender Verschiebung auf dem Einheitskreis liegt. (Habe ich extra so gewählt, damit du die Idee für ein Gegenbeispiel zu deiner Behauptung verwenden kannst.)
r4ndom19 Auf diesen Beitrag antworten »

Ja deine "Korrekturen" meiner unsauberen Formulierungen sind alle korrekt, tut mir leid >.>

Zwecks des Gegenbeispiels:
Wäre nicht die Norm ein geeigneter Kandidat (wobei man die 0 aus dem Def.-Gebiet raushalten müsste)?
Diese ist stetig partiell diff'bar, ist auf dem Einheitskreis natürlich 1. (also konstant) und der Anstieg ist immer von Null verschieden.
() Wie gesagt in Null ist die Ableitung natürlich nicht definiert.
Als offenes Gebiet könnte man einfach einen Kreisring der den Einheitskreis beinhaltet wählen.
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Dein Beispiel passt. Und die muss man tatsächlich herausnehmen. (Das muss auch so sein, eine Funktion wie oben angegeben, für die gilt, kann es nicht geben.)

Alternativ könnte man auch nehmen, dann hat man keine Wurzeln.
r4ndom19 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Guppi12
Dein Beispiel passt. Und die muss man tatsächlich herausnehmen. (Das muss auch so sein, eine Funktion wie oben angegeben, für die gilt, kann es nicht geben.)

Alternativ könnte man auch nehmen, dann hat man keine Wurzeln.


Mit meinst du den abgeschlossenen Einheitskreis, oder? Wieso gibt es denn keine Funktion die diese Bedingungen erfüllt?
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Mit meinst du den abgeschlossenen Einheitskreis, oder?


Ja. Eine stetige Funktion nimmt auf dem Kompaktum stets ein Minimum und ein Maximum an. Folgere nun aus den Voraussetzungen, dass sowohl Minimum als auch Maximum nicht im Inneren liegen kann. Wo liegen sie dann und was folgt daraus?
 
 
r4ndom19 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Guppi12
Zitat:
Mit meinst du den abgeschlossenen Einheitskreis, oder?


Ja. Eine stetige Funktion nimmt auf dem Kompaktum stets ein Minimum und ein Maximum an. Folgere nun aus den Voraussetzungen, dass sowohl Minimum als auch Maximum nicht im Inneren liegen kann. Wo liegen sie dann und was folgt daraus?


Im Inneren kann kein Max/Min sein, da der Gradient nirgends verschwindet. Also liegt sowohl Min und Max auf dem Rand. Dann ist aber Minimum gleich Maximum und die Funktion überall Konstant, dies ist aber ein Widerspruch dazu, dass der Gradient nicht verschwindet smile
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Gut Augenzwinkern
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