Extrema oder Wendepunkt durch Taylor |
| 16.10.2015, 15:47 | Marko20 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Extrema oder Wendepunkt durch Taylor
Wenn für eine Funktion f(x) an einer Stelle x=k gilt f'(k)=0, dann kann ich doch so feststellen, ob das ein Extremum oder "nur" eine Wendestelle ist: Ist f'(k) = f''(k) = ... = f^(n-1)(k) = 0 UND f^n(k) ungleich 0, dann ist k ein Extrempunkt, falls n gerade ist, aber ein Wendepunkt, falls n ungerade ist. Wie kann ich mir das mit der Taylorformel anschaulich erklären? Ich habe ja folgende Form des Taylorpolynoms: Wenn nun aber die ersten (n-1) Ableitungen gleich 0 sind, dann bleibt: Richtig soweit? Ich sehe nun lediglich Folgendes: 1.) Für gerade n wird die "n-te" Potenz positiv bleiben, insofern die n-te Ableitung an der Stelle k positiv ist. Dann müsste die rechte Seite insgesamt positiv sein und der Term mit der "n-ten" Potenz größer als f(k). 2.) Für ungerade n wird die "n-te" Potenz möglicherweise negativ?
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| 16.10.2015, 21:22 | Dopap | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
RE: Extrema oder Wendepunkt durch Taylor
ja, wichtig ist aber das letzte Plus samt Folgepunkten.
... und bei negativer Ableitung ist f(x) kleiner f(k) in einer Umgebung von k. Du meinst daraus folgern zu können, dass f(k) ein relatives Minimum [Maximum] ist. Leider geht die Summe aber noch weiter... |
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| 18.10.2015, 12:31 | Marko20 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Hallo, ich habe noch etwas darüber nachgedacht, verstehe aber nicht, wie mir die übrigen Summenglieder weiterhelfen könnten. Die übrigen Terme der Summe werden ja vermutlich ungleich Null sein? |
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| 18.10.2015, 13:32 | Dopap | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
das sehe ich auch so.
vermutlich. Das Ganze ist wenig ergiebig und kaum aussagekräftig. Zudem ist eine Taylorentwicklung nicht immer möglich. für eine beliebige Funktion würde ich eher direkt etwas Konkretes nehmen:
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| 18.10.2015, 14:09 | Huggy | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
RE: Extrema oder Wendepunkt durch Taylor
Das ist einfach. Wenn die Funktion um den Punkt in eine Taylorreihe entwickelbar ist, dann gilt in einer hinreichend kleinen Umgebung von : Dabei bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Summe aller vernachlässigten Reihenglieder beliebig klein (betragsmäßig) gegenüber gemacht werden kann, wenn man nur die Umgebung genügend klein wählt. Insbesondere wird in einer genügend kleinen Umgebung das Vorzeichen von nicht durch die vernachlässigten Reihengleider beeinflusst. Daraus folgt, dass bei geradem kein Vorzeichenwechsel vorliegt und bei ungeradem ein Vorzeichenwechsel vorliegt. |
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| 18.10.2015, 17:44 | Marko20 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
RE: Extrema oder Wendepunkt durch Taylor
Nach deiner Erklärung sehe ich das glücklicherweise auch ein
Vielen Dank! |
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