Vollständige Induktion + Binomialkoeffizient |
| 09.11.2015, 23:54 | Rbn | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Vollständige Induktion + Binomialkoeffizient Hier kommt von mir aus eine reine Verständnisfrage, nachdem ich grade nach vielen Versuchen doch einen Erfolg beim Beweis hatte. Zum Kontext: Es galt den Beweis von zu führen. Mein Vorgehen (Absichtlich so kleinschrittig, nur für den Fall, dass ihr doch noch einen Fehler in meiner Logik entdeckt)
: Induktionsanfang: Als ich den abgefeiert habe, habe ich behautet, dass wenn für n gilt, dass die Aussage auch für n+1 gelten muss. Ab hier bin ich unsicher. Ich habe (diesmal) die letzte Gleichung mit multipliziert, da ich ja auf kommen will. Da kam mir der folgende Gedanke: Wäre es nun wichtig, ob ich von der Behauptung, dass es für n+1 gilt auf die Gleichung für die Gültigkeit von n komme (also quasi rückwärts) oder ist es ausschließlich möglich von n aus umzuformen, sodass man auf die Behauptung mit n+1 kommt. Ich frage, weil es mir ,,rückwärts" manchmal leichter fällt. (Beispielsweise bei dem Beweis von ) Wenn jemand eher an dem ,,Beispiel" interessiert ist, als an der Frage: Hier der Rest des Beweises: Euch schonmal noch einen schönen Abend! |
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| 10.11.2015, 08:49 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
RE: Vollständige Induktion + Binomialkoeffizient
Und warum machst du das mit vollständiger Induktion und nicht direkt mit einem Einzeiler? |
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| 10.11.2015, 08:57 | Rbn | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Guten Morgen Klarsoweit! Ich mache es mit der VI, weil die Aufgabenstellung wörtlich lautet: ,,Zeigen sie mit der Vollständigen Induktion, dass die Aussage gilt." Da komme ich um diese, doch recht üppige Rechnung kaum herum :/ Liegt vermutlich daran, dass wir die VI erst letzte Vorlesung eingeführt haben. Ich vermute, dass der Prof. uns das so lange machen lässt, bis wir solche beweise Nachts beten können. |
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| 10.11.2015, 09:18 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| RE: Vollständige Induktion + Binomialkoeffizient So ein Blödsinn. Nun denn, wenn es der Prof unbedingt haben will.
Irgendwie verstehe ich nicht, wie du hier beim Induktionsanfang:
auf den ersten Bruch kommst? |
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| 10.11.2015, 09:33 | Rbn | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Du sprichst mir aus der Seele
Der eigentliche Induktionsanfang ist der zweite Bruch. Den ersten habe ich daneben geschrieben, weil mir der Bruch in der Form einfacher und ,,verständlicher" erschien, da ich nicht so praktisch (oder besser gesagt, ich kann mir unter dem ersten Term irgendwie nicht so richtig was vorstellen) finde wie . Auf den zweiten Bruch kam ich, weil ich als Induktionsanfang n=1 gewählt habe und in der gegebenen Gleichung (n+1) stand. Demzufolge kann ich hier die zwei für n einsetzen. Aber nochmal zu der anderen Frage: Ist es relevant ob ich von der Behauptung, dass eine Aussage für n+1 gilt auf n schließe oder es umgekehrt mache? Solange der Schluss richtig ist, müsste es doch nicht von allzugroßer Bedeutung sein oder? |
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| 10.11.2015, 09:49 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Also ich finde das unpraktisch. Was soll man sich unter (-k)! vorstellen, wenn z.B. k=1 ist? Erweitere in den 1. Bruch der rechten Seite mit k und den 2. Bruch mit (2-k) und schon kommt die linke Seite raus.
Solange du Äquivalenzumformungen machst, ist das ok. Allerdings muß man dann auch peinlich darauf achten.
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| 10.11.2015, 10:06 | Rbn | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Da ist nunmal jeder anders
Okay, ich gebe zu: Dein Ansatz mit dem Erweitern ist deutlich einfacher, als meiner
So stimmt das, würde ich sagen. Ist der Rest des Beweises denn soweit ,,gut"? Oder hab ich es mir da zu kompliziert gemacht? |
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| 10.11.2015, 10:16 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
In deinem Induktionsschritt hast du an keiner Stelle die Induktionsvoraussetzung verwendet, sondern die Behauptung letztlich direkt gezeigt (wie ich in meinem Einzeiler). Der Sinn eines Induktionsbeweises wäre aber schon, daß man da auch die Induktionsvoraussetzung irgendwie einbaut.
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