Gaußklammer-stetig?

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89Analysis98 Auf diesen Beitrag antworten »
Gaußklammer-stetig?
Hallo,

Ich komme bei einer Übungsaufgabe nicht weiter.



Sei definiert durch , wobei [x] die größte ganze Zahl ist. Wo ist f stetig, wo unstetig? Welcher Art sind die Unstetigkeitsstellen?

Weiters betrachte man die Einschränkung von f auf und gebe irgendeine Fortsetzung davon zu einer stetigen Funktion auf ganz an!


Meine Ideen:

Die Gaußklammer ist für alle stetig, da sie dort konstant ist, also ist die Funktion dort als Zusammensetzung stetiger Funktionen stetig.

Für ist die Funktion nicht stetig, ich weiß aber nicht, wie man das beweist.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Eine Funktion ist an einer Stelle genau dann stetig, wenn sowohl der linkkseitige Grenzwert als auch der rechtsseitige Grenzwert existieren und gleich dem Funktionswert sind.

Im vorliegenden Fall existieren diese links- und rechtsseitigen Grenzwerte, aber für ist einer dieser beiden einseitigen Grenzwerte verschieden von - überprüf das mal.


P.S.: Mit meine ich das Innere der Definitionsmenge der Funktion. Für ist natürlich einfach .
89Analysis98 Auf diesen Beitrag antworten »



und ,

also hat f(x) bei z eine Sprungstelle.


Richtig?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, ist korrekt. Freude
89Analysis98 Auf diesen Beitrag antworten »

Danke smile

Beim zweiten Teil der Aufgabe muss man eine stetige Fortsetzung von f auf angeben..reicht es dann also, wenn ich f(0)=0 und f(2)=1 definiere?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von 89Analysis98
Beim zweiten Teil der Aufgabe muss man eine stetige Fortsetzung von f auf angeben

Das klingt aber ganz übel verstümmelt im Vergleich zu dem, was du oben noch geschrieben hattest:

Zitat:
Original von 89Analysis98
Weiters betrachte man die Einschränkung von f auf und gebe irgendeine Fortsetzung davon zu einer stetigen Funktion auf ganz an!
 
 
89Analysis98 Auf diesen Beitrag antworten »

f(x)= 0, falls ,
1, falls .


Dann habe ich aber das Problem, dass die Funktion bei 2 den Wert 0 hat, bei 1 aber gegen 1 konvergiert. Ich könnte dort eine lineare Funktion definieren...
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Geh doch erstmal Schritt für Schritt vor, d.h.:

Als erstes solltest du angeben, wie überhaupt aussieht.

In einem zweiten Schritt musst du das ganze wieder auf eine Funktion mit Definitionsbereich erweitern, d.h., es sind Funktionswerte in den Intervallen , und derart zu ergänzen, dass die gesamte Funktion stetig wird.


P.S.: Und nenn die neu gebastelte Funktion nicht - denn Symbol ist durch die Ausgangsfunktion (siehe Aufgabenstellung) bereits "belegt".
89Analysis98 Auf diesen Beitrag antworten »



0 bei x=0

x - [x] bei 0<x<1

konvergiert gegen 1, wenn x gegen 1 konvergiert

0 bei x=2

x - [x] bei 2<x<3

konvergiert gegen 1, wenn x gegen 3 konvergiert



Deshalb hatte ich mir gedacht, dass man die neue Funktion g(x) als 0 wenn x<0 ist und 1 wenn x>3 ist definieren könnte. Das einzige, was mir Probleme bereitet, ist das Intervall [1,2)
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Könnte man auch etwas geraffter schreiben:



Deine bisherigen Ideen ergeben dann

.

Ja, ist Ok so. Nun hast du auch schon festgestellt , und das musst du nun nur noch stetig mit verbinden, und ja, lineare Funktion wäre da eine Möglichkeit. Wie sieht die dann aus?
89Analysis98 Auf diesen Beitrag antworten »

y = -x+2
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Ja - falls du das für so meinst.



P.S.: Im Interesse möglichst wenig aufgesplitteter Fälle hätte man auch



erweitern können. Augenzwinkern
89Analysis98 Auf diesen Beitrag antworten »

Danke smile
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