Injektivität und Surjektivität formal beweisen/widerlegen |
| 25.12.2015, 17:18 | -asdfg- | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Injektivität und Surjektivität formal beweisen/widerlegen Hi. Wie "beweise" ich formal und aufgrund der Definition, dass eine Funktion injektiv oder surjektiv ist? Meine Ideen: Die Definitionen kenn ich; z.B. für injektiv: . Die einzige Möglichkeit die mir einfällt um es zu beweisen, wäre die Umkehrfunktion zu bilden, anhand der man sieht, ob man für jedes ein kriegt. Beispiel: 1. mit Dass es injektiv aber nicht surjektiv ist, hätte ich bewiesen indem ich die Umkehrfunktion gebildet hätte: mit injektiv, da für jedes genau ein zugeordnet ist aber nicht surjektiv, da nur in liegt wenn ein vielfaches von 5 ist. Wäre das, gefolgt von der Negation der Definition für Surjektivität der formale Beweis? Wenn ja, liese sich die Negation der Definition für Surjektivität formulieren? Andernfalls korrigiert mich wenn mein Ansatz falsch ist. Tue mich generell mit formalen Aussagen etwas schwer. |
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| 25.12.2015, 19:01 | Mulder | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| RE: Injektivität und Surjektivität formal beweisen/widerlegen Umkehren kann man eine Abbildung nur, wenn sie bijektiv ist. Injektiv: Sei Zu zeigen ist, dass dann ist. Das ist hier nun wirklich extrem banal. Wenn ist, dann folgt daraus natürlich auch (durch 5 teilen und so) Um Surjektivität zu widerlegen, reicht es, ein konkretes Element anzugeben, das kein Urbild hat. Das ist hier auch nicht besonders schwierig. |
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| 25.12.2015, 22:13 | -asdfg- | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| RE: Injektivität und Surjektivität formal beweisen/widerlegen Danke schonmal. Das war wirklich banal. Aber wie würde ich denn die Surjektivität für alle beweisen bzw. widerlegen, dass es ein gibt das kein als Urbild hat? Woanders hab ich gelesen, dass man die Injektivität beweist, indem man einer Funktion einen Funktionswert zuordnet und nach auflöst. Wenn das eindeutig möglich ist, ist es injektiv. Wenn es nicht eindeutig ist, z.B. weil rauskommt, dann ist es nicht injektiv. |
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| 25.12.2015, 23:01 | Mulder | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
RE: Injektivität und Surjektivität formal beweisen/widerlegen
Simples Beispiel: Angenommen, die 1 hat ein Urbild. Dann gibt es also ein mit . Widerspruch, da dann wäre, aber . Also hat 1 kein Urbild. Folglich ist f nicht surjektiv. Wenn die Abbildung hingegen doch surjektiv ist, nimmt man sich ein beliebiges Element aus dem Bild und konstruiert dazu ein Urbild. Zum Beispiel. Es gibt auch hier und da andere Möglichkeiten. Man kann die komplette Thematik auch nicht innerhalb von fünf Minuten bis zur Perfektion lernen. Hier auch nochmal ein Beispiel: Betrachte die Abbildung Ist diese Abbildung surjektiv? Ja, denn nehmen wir uns ein beliebiges so können wir leicht ein Urbild für konstruieren. Wir setzen . Auf jeden Fall ist . Und es ist , also haben wir mit ein Urbild für gefunden. Und an haben wir keine näheren Voraussetzungen gestellt, außer dass a eine ganze Zahl ist. Also haben alle ganzen Zahlen auch ein Urbild. Also ist g surjektiv. So beweist man diesen Rotz. Recht simpel meistens. Aber kommt natürlich auch immer drauf an, wie die Abbildungen aussehen. Wir betrachten hier jetzt sehr einfache Beispiele. |
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| 25.12.2015, 23:26 | -asdfg- | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ok, das ist einleuchtend. Ich bedanke mich.
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