Blick über den Tellerrand |
| 13.02.2016, 01:34 | leoclid | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Blick über den Tellerrand Ich selber halte es aber für wichtig, sich nicht nur auf ein Fachgebiet zu beschränken. Zum einen entgehen einem einfach wahnsinnig spannende Themen, man steht als Idiot da, wenn man bei manchem nicht mitreden kann, und es ist wichtig, von der Einbahnstraße mal wegzukommen und zu schauen, was links und rechts der Mathematik passiert. Schließlich waren viele bedeutende Mathematiker der Geschichte zu gleich auch Philosophen, Naturwissenschaftler oder auch Politiker. |
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| 13.02.2016, 08:42 | 10001000Nick1 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
RE: Blick über den Tellerrand
Das könnte ich sein.
Mit Literatur z.B. kann ich überhaupt nichts anfangen. Wenn früher im Deutschunterricht irgendwelche Werke von Goethe, Schiller & Co. behandelt wurden, dann habe ich oft den Sinn dieser Texte einfach nicht verstanden; und wenn man dann Interpretationen schreiben musste, war's ganz vorbei... Das ist wahrscheinlich so wie in der Mathematik: Viele sehen sie nur als Ausführen irgendwelcher "Kochrezepte", andere verstehen den Sinn dahinter und sehen dann auch die Schönheit der Mathematik.
Meine Meinung dazu ist: Wer diese Themen interessant und spannend, soll sich damit beschäftigen. Ich wüsste aber nicht, warum es "wichtig" sein sollte, das zu tun. Jemand, der sich für Literatur, Politik, Geschichte etc. nicht die Bohne interessiert (wie z.B. ich), wird es auch nicht so empfinden, als ob er "wahnsinnig spannende Themen" verpassen würde; jedenfalls geht es mir so. Und als "Idiot" stand ich deswegen auch noch nicht da (außer vielleicht früher im Schulunterricht, als es in diesen Fächern auch mal die ein oder andere schlechte Note gab
). |
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| 13.02.2016, 13:17 | sulo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| RE: Blick über den Tellerrand Bei mir ist es so, dass ich noch nie einen Draht zur philosophischen/geisteswissenschaftlichen Denkweise hatte. Wenn ich heute geisteswissenschaftliche Abhandlungen lesen muss, fällt mir das so schwer wie vor 40 Jahren. Natürlich ist es so, dass man über den Tellerrand blicken sollte bzw. auch muss. Dem einen fällt es leichter, dem anderen schwerer. Ich denke auch, gerade als Naturwissenschaftler/Mathematiker hat man eine Verantwortung, nicht nur im Golden Käfig zu arbeiten sondern sich immer auch Gedanken über den Gesamtzusammenhang zu machen. In diesem Zusammenhang verweise ich auf Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt. |
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