Mannigfaltigkeit zeigen

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Manni_gfaltigkeit Auf diesen Beitrag antworten »
Mannigfaltigkeit zeigen
Meine Frage:
Es geht um die Menge



Man soll zeigen, dass es sich dabei um eine zweidimensionale Mannigfaltigkeit im handelt.

Meine Ideen:
Mit dieser Art von Beweis hatte ich bei Mannigfaltigkeiten bisher noch nicht zu tun. Ich hab immer nur Funktionen gehabt, deren Urbilder bestimmt, den Gradienten nachgerechnet und so weiter. Aber hier hab ich dann ja praktisch schon ein Urbild gegeben!? Muss ich dann eine Abbildung finden, für die diese Menge das Urbild ist? Wie soll das gehen?
Danke für eure Hilfe smile
Manni_gfaltigkeit Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Mannigfaltigkeit zeigen
Hat jemand vielleicht zumindest einen Tipp über die allgemeine Vorgehensweise? Ich will keine vollständige Lösung oder so, nur würde ich gern wissen, wie man da vorgeht.
Danke smile
Manni_gfaltigkeit Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Mannigfaltigkeit zeigen
Wow, da scheinen auch erfahrenere Leute nicht weiterzuwissen - hätt ich nicht gedacht.
Von der Definition her würde ich sagen, ich muss eine Funktion finden, die die Menge als Urbild hat.
Seht ihr das auch so/hat jemand da Ahnung??
Huggy Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Mannigfaltigkeit zeigen
Auf dem Gebiet bin ich ziemlicher Laie. Da dir aber bisher niemand geantwortet hat, wage ich mit allem Vorbehalt einen Versuch. Ich denke, du sollst ganz konkret einen Atlas angeben. Das heißt du musst offene Teilmenge von angeben, deren Vereinigungsmenge gleich ist. Zu jeder Teilmenge musst du eine Abbildung in den angeben mit den erforderlichen Eigenschaften. Und für die Überlappungsgebiete der Karten musst du die Verträglichkeitsbedingung prüfen.

Die Menge ist die Oberfläche eines Ellipsoids. Mit einer Karte wird es also nicht gehen. Die Oberseite und die Unterseite des Ellipsoids könnte man einfach senkrecht auf die x-y-Ebene projizieren, also einfach die z-Koordinate weglassen. Das wären zulässige Karten. Dann fehlt einem aber noch der Äquator . Den kann man zu keiner der beiden Telmengen hinzunehmen, da diese dann nicht mehr offen wäre. Den Äquator allein kann man auch nicht abbilden, da er ebenfalls keine offene Teilmenge ist. Man kann einen Streifen um den Äquator auf einen das Ellipsoid umgebenden senkrechten Zylnder abbilden und diesen dann in die Ebene abrollen. Das heißt, man bildet die Punkte des Streifens einfach auf ab, die man als Punkte des interpretiert.. Allerdings geht beim Abrollen des Zylinders die Stetigkeit verloren, weil man ihn aufschneiden muss. Man muss also den Streifen in 2 sich überlappende Stücke aufteilen, die man separat abbildet. So stelle ich mir als Laie einen konkreten Atlas vor, der aus 4 Karten bestehen würde.

Die formelmäßige Angabe der Abbildungen sollte kein Problem sein.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Nicht ganz ernst gemeint:

Wenn man's kompliziert mag, kann man als Kartierung des Ellipsoiden auch UTM in Verbindung mit UPS nehmen. Big Laugh
Manni_gfaltigkeit Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Mannigfaltigkeit zeigen
Danke für deine ausführliche Antwort!!

Leider habe ich sie nur zum Teil verstanden, denn wir haben Mannigfaltigkeiten wohl etwas anders definiert (gleichungsdefiniert).
Mit den Begriffen "Atlas" und "Karte" kann ich also leider nichts anfangen.

Kennst du vielleicht noch eine andere Möglichkeit die Aufgabe zu lösen? Ansonsten versuche ich mich, in deine Definition einzuarbeiten.
 
 
Huggy Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Mannigfaltigkeit zeigen
Du solltest schon mit eurer Definition von Mannigfaltigkeit arbeiten.
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