Rotationsvolumen durch eine parametrisierte Kurve berechnen

Neue Frage »

Skulli Auf diesen Beitrag antworten »
Rotationsvolumen durch eine parametrisierte Kurve berechnen
Meine Frage:
Hallo zusammen

Die Aufgabe ist folgende:

Es sei die Astroide durch die folgende Parameterdarstellung


für .
Dabei ist a > 0 eine feste Zahl. Berechne in Abhängigkeit von a das Volumen des Rotationskörpers, der erhalten wird, wenn die Astroide um die x-Achse gedreht wird.

In der Musterlösung wird die implizite Darstellung aufgestellt und dann so das Volumen berechnet:



Ist ganz logisch, es wird einfach zu jedem x der Kreisflächeninhalt berechnet und dann von 0 bis a intergriert. Doch ist es nicht auch möglich, so das Volumen zu berechnen?

Meine Ideen:


Also indem man einfach den Radius y(t) quadriert und mit multipliziert (und t einfach von 0 bis laufen lässt.

Was ist an meiner Überlegung falsch? Ist überhaupt etwas falsch? Ich krieg nämlich etwas anderes raus...

Bin um jede Hilfe dankbar.

Mit freundlichen Grüssen
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Du kannst es auch über die Parameterdarstellung rechnen, allerdings musst du aus der Ableitung von durch ersetzen.

mY+
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Skulli

So stimmt das nicht - bereits die physikalische Einheit ist falsch (Fläche statt Volumen). unglücklich

Möglich ist der Weg über ein Stieltjes-Integral, d.h.

,

das negative Vorzeichen kommt wegen für alle im vorliegenden Fall. Kann man natürlich aus Symmetriegründen auch so berechnen

. Augenzwinkern


EDIT: Huch, viel zu lange nicht aktualisiert.
Skulli Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Rotationsvolumen durch eine parametrisierte Kurve berechnen
y(t) beschreibt doch genau den Abstand von der x-Achse zur Funktion (genau wie y(x), oder?).

Wenn ich nun diesen Abstand quadriere und mit Pi multipliziere, ergibt sich doch dann die Fläche. Und wenn ich nun alle t durchlaufe (so dass ich von x=a bis x=0 gelange), was in diesem Fall von 0 bis Pi/2 ist, und alles zusammen addiere, kriege ich doch ein Volumen?

Ich weiss, diese Aussage muss falsch sein, doch ich krieg nicht heraus was!

Liebe Grüsse
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Um das Volumen zu bekommen, addierst du aber nicht Flächen , sondern du addierst Zylindervolumina mit infinitesimaler Höhe, das ist . Und da kannst du nicht einfach sagen "ich ersetze jetzt aber die in x-Richtung verlaufende Höhe (Längeneinheit!) durch Stückchen auf der dimensionslosen t-Achse.", geht nicht! Als nicht gerade begnadeter Didaktiker weiß ich aber auch nicht, wie ich dich sonst noch von der Absurdheit deiner Idee überzeugen kann.
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

hängt doch von ab, aber es ist in der Parameterfunktion die Abhängigkeit des von gegeben!
Wenn mit den Parameterfunktionen gerechnet werden soll, muss deswegen mittels der Parameterfunktion das durch ersetzt werden.

mY+
 
 
Skulli Auf diesen Beitrag antworten »

Vielen Dank HAL 9000 und mYthos für die Erklärungen. Ich habe die Tatsache, dass t eine dimensionslose Achse ist nicht berücksichtigt, weshalb ich auf der Leitung stand. Nun ist mir klar wieso das nicht funktionieren kann. Vielen Dank für eure Hilfe!

Freundliche Grüsse
Neue Frage »
Antworten »



Verwandte Themen

Die Beliebtesten »
Die Größten »
Die Neuesten »