Infinitesimales Längenelement bzgl. eines Winkels |
| 17.11.2016, 17:00 | balance | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Infinitesimales Längenelement bzgl. eines Winkels Aufgabe: Gegeben sei der skizzierte Plattenkondensator im Vakuum. Der Abstand der zwei geneigten Metallplatten wächst dabei linear von bei auf bei . Die Breite der Platten in z-Richtung sei . Die Potentialdifferenz zwischen den Platten betrage . Wir nehmen an, dass der Öffnungswinkel der Platten klein sei, d.h. . In diesem Fall hat das elektrische Feld die folgende Form: Hinweis: Randeffekte können vernachlässigt werden. Weiterhin kann genähert werden, wobei ± der Öffnungswinkel der Platten ist. Lösung: [Ich übersetzte aus dem Englische, verzeit das komische Deutsch :è] MIttels der Definiton des elektrischen Potentials können wir die Potentialdifferenz zwischen 1. und 2.er platte notieren als: Wir setzten die gegeben Form des elektrischen Felds ein und bekommen: [Der Rest der Lösung ist egal] Ich habe hierzu 2 Fragen: 1. Sollte das Ergebnis des Integrals nicht negativ sein? 2. Würde ich gerne darüber diskutieren, wie hier eingesetzt wurde. Erstmal macht man sich ja klar, dass in Richtung des Pfeiles neben in der Skizze zeigt. Es ist klar, dass wir entlang dieser Kurve integrieren möchten. Ich finde, es ist klar, dass: Ich würde also bekommen: Was, aehm, irgendwie, sagen wir mal, komisch ausschaut. :P Die 2. frage ist also: Was genau passier hier? Kann mir das jemand mal schön hinschreiben? |
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| 18.11.2016, 11:07 | Ehos | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ich beantworte deine Frage Nr. 2: "Ich würde gern darüber diskutieren, wie man einsetzt." ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- In deiner Skizze schneiden sich die beiden gestrichelten Linien (also die Verlängerungen der Platten) in der Geraden . Folglich kann man dort folgende Zylinderkoordinaten anwenden: Dies beschreibt in Abhängigkeit von gewisse Zylinderflächen mit dem Radius r. Die Symmetrieachse der Zylinder ist die Gerade . Die Feldlinien verlaufen in Richtung der Tangentialvektoren der Zylinderfläche. Diese Tangentialvektoren erhält man bekanntlich durch Differenzieren nach dem Winkel ___________Formel (1) Die auf 1 normieren Tangentialvektoren ergeben sich nach Division durch den Betrag r, also Wenn man diese normierten Tangentialvektoren mit dem konstanten Feld E multipliziert, ergibt sich für jeden Punkt der gesuchte Feldvektor, der stets tangential zu den Zylinderflächen steht und den Betrag E hat. Also _______________Formel (2) Da der Öffnungswinkel der Platten sehr "spitz" ist, ist dieses Feld näherungsweise unabhängig vom Radius r. Die Spannungsdifferenz ist bekanntlich folgendes Weg-Integral _____________Formel (3) Stellt man die Formel (1) um nach ergibt sich das Differenzial ________________Formel (4) Einsetzen von (2) und (4) in (3) liefert das Integral Beim Berechnen des Skalarproduktes im Integranden fallen die Winkelfunktionen wegen heraus und man bekommt |
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| 18.11.2016, 11:15 | balance | Auf diesen Beitrag antworten » |
Danke, das sieht gut aus. Aber ich hab bereits eine Frage: Wo ist dein Koordinatenursprung? Bei oder? Wieso das? Fèr mich macht Sinn, den Ursprung in anzusetzten, so dass . Bei deinem Ansatz folgt doch . Wie dem auch sei, da wir Differenzieren geht das eh "flöten". Die Erklärung macht Sinn, damit kann ich was anfangen und du hast mir gerade noch eine kleine Verständnislücke aufgezeigt, für die ich aber später einen extra Thread machen werde - sofern ichs nicht selbst rausfinde. Ich nehme an, in der Lösung von mir wurde das einfach schnell schnell gemacht aus Erfahrung.
Merci Edit: Ich habs jetzt nochmal durchgerechnet und frage mich: Müsste man nicht noch sagen dass ? [Und sollte man nicht anstatt notieren?] Danke, dass war echt hervorranged.
Ich hab jetzt aber noch eine relativ wichtige Frage: Wenn ich in der mathe, z.B. bei der Volumenberechnung, einen Koordinatentransfer mache, dann gilt ja bei Zylinderkoordinaten z.B.: mit und Ich würde also z.B. meine Fläche umschreiben in normalbereiche so dass ich die Grenzen finde für . Ich kann mir nun folgendes überlegen: Wir wechseln also zu Zylinderkoordinaten, dabei kriegen wir erstmal den "korrekturterm" . Das gegeben Integral integgriert nicht über ein infinitesimales Volumenelement, sodern es ist ein eingeschränktes Problem: Wir integrieren über ein infinit. Längenelement. Wir überlegen uns: Nach dem Koordinatentransfer ist dies abhängig vom Öffnugnswinkel, also: Wir bekommen somit: Man setzt ein, rechtnet aus et voilá. hmm |
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| 21.11.2016, 09:45 | Ehos | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ja. Anstelle von habe ich die Bezeichnung verwendet. --------------------------------------------- Frage: Wie kommt man auf Anwort: Allgemein kann man jedes Wegintegral wie folgt umformen In Zylinderkoordinaten hat jeder Punkt im Koordinatensystem die Darstelleung Für jedes feste r sind dies Kreise. Differenzieren dieser Darstellung nach dem Kreis-Parameter liefert Umstellen dieser Formel ergibt das Weg-Differential, welches tangential zu den runden Feldlinien verläuft Das elektrische Feld hat hat laut Voraussetzung kreisförmige Feldlinien. Seine "Vektorpfeile" liegen also tangential an diesen Kreisen. Die Vektorpfeile von haben also dieselbe Richtung wie das eben berechnete Differential . Der Betrag des Feldes hat laut Voraussetzung den festen Wert E. Also lautet das Feld: Einsetzen der beiden letzten Formeln und in das obige Integral liefert die gewünschte Formel |
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| 22.11.2016, 16:16 | balance | Auf diesen Beitrag antworten » |
Danke ich schaus mir an und melde mich ggf. |
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