Bijektive Abbildungen finden

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RobinSeeker Auf diesen Beitrag antworten »
Bijektive Abbildungen finden
Meine Frage:
Guten Abend!

Ich habe die Aufgabe, für eine bijektive Abbildung zwischen [0,1] und [a,b] zu finden. Leider habe ich keine Idee, wie man an so eine Aufgabe herangeht. Hat jemand einen Tipp für mich, wie man mit solchen Aufgaben umgeht?

Vielen Dank!

Liebe Grüße
Robin

Meine Ideen:
-
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,

überleg es dir erstmal an konkreten Beispielen. Wie ist es, wenn [a,b] = [0,2], was, wenn [a,b] = [1,2]?
RobinSeeker Auf diesen Beitrag antworten »

Also wenn ich das Intervall [1,2] betrachte könnte ich die Dezimaldarstellung im Intervall [0,1] nutzen. Da sich in diesem Intervall jede Zahl als 0,.... darstellen lässt, würde ich einfach immer +1 rechnen. Geht das?
Wenn ich jetzt allerdings ins Intervall [0,2] will könnte ich dann jeder Zahl aus [0,1] ihr doppeltes zuordnen?
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Ja genau. Deine Ideen sind richtig, mit Dezimaldarstellung hat das aber nicht so viel zu tun verwirrt Im ersten Fall haben wir unser Intervall um den Faktor 2 gestreckt, im zweiten Fall um 1 verschoben. Hast du eine Idee, wie man um einen beliebigen Faktor strecken könnte? Oder um allgemeines verschieben?
RobinSeeker Auf diesen Beitrag antworten »

Der Faktor ist (b - a), also könnte ich ein Element aus [0,1] auf sich selbst multipliziert mit (b-a) abbilden?
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Das ist zwar nun auch schon wieder ein spezieller Faktor aber tatsächlich genau, was wir haben wollen. Kannst du die entsprechende Abbildung mal explizit hinschreiben?
Nach dem Strecken des Intervalls auf die richtige Länge müssen wir es noch an die richtige Position verschieben. Wie machen wir das?
 
 
RobinSeeker Auf diesen Beitrag antworten »

Also ich würde (leider weiß ich nicht, wie man die Formeln im Forum benutzt) sagen, dass f: [0,1] in [a,b], x auf x(a-b)+a?
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Kleiner Struddelfehler, es muss natürlich (b-a) heißen, das hattest du oben auch schon.
Sonst ist es richtig.

Um nochmal hierauf einzugehen:
Zitat:
Hat jemand einen Tipp für mich, wie man mit solchen Aufgaben umgeht?

Ich denke unsere Vorgehensweise ist klar geworden? Zuerst haben wir uns an sehr einfachen Beispiel klar gemacht, was eigentlich passiert und sind dann immer allgemeiner geworden. Das ist oft eine gute Taktik, wenn man garkeinen Überblick hat, was herauskommen könnte.
RobinSeeker Auf diesen Beitrag antworten »

Vielen Dank! Augenzwinkern

Und was müsste ich verändern, wenn ich ein offenes Intervall (a,b) verwenden würde?
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Kommt drauf an, wenn du auf abbilden willst, ist das relativ kompliziert.
Wenn du auf abbilden willst, solltest du erstmal selbst überlegen.
RobinSeeker Auf diesen Beitrag antworten »

Also von (0,1) in (a,b) würde ich das selbe verwenden. Bei Dingen wie (0,1) in [0,1] würde das aber nicht klappen. :/
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Ne, das würde nicht klappen. Also du sollst auch noch eine bijektive Abbildung von [0,1] auf (0,1) angeben?
RobinSeeker Auf diesen Beitrag antworten »

Wieso nicht? Es würden dann doch nur 0 und 1 wegfallen und damit auch a und b selbst, was doch ein offenes Intervall ausmacht?

Genau! Das muss ich. :-)
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Missverständnis. Das mit den offenen Intervallen würde so klappen. Das mit dem "nicht klappen" bezog sich auf

Zitat:
Bei Dingen wie (0,1) in [0,1] würde das aber nicht klappen. :/


Ich würd mir als erstes mal überlegen, wie man eine Bijektion zwischen [0,1] und [0,1) konstruiert.
Man könnte zum Beispiel 1 auf 1/2 abbilden, 1/2 dann auf 1/4, 1/4 auf 1/8 und so weiter. Du müsstest noch nachweisen, dass das tatsächlich eine Bijektion wird, ist nicht ganz so offensichtlich.
RobinSeeker Auf diesen Beitrag antworten »

Aber dann hätte ich doch , wie würde ich dann die 0 erreichen, wenn ich sie selbst nicht für x einsetzen darf? Und wie z.B. 0,9, dafür bräuchte ich ja eine 1,8?
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich habe nie davon gesprochen, alle Elemente zu halbieren, sondern nur die, die ich angesprochen habe: 1,1/2,1/4,1/8,...
RobinSeeker Auf diesen Beitrag antworten »

Also kann ich das so verstehen, dass du x auf sich selbst Abbilden willst, wenn x keine Potenz von 1/2 ist und falls x eine Potenz von 1/2 ist : x*1/2?
Guppi12 Auf diesen Beitrag antworten »

Richtig.
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