Real- und Imaginärteil holomorpher Funktionen wieder holomorph?

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Shalec Auf diesen Beitrag antworten »
Real- und Imaginärteil holomorpher Funktionen wieder holomorph?
Hallo allerseits,

ich habe eine Frage zur Holomorphie. Sei offen.
Beh: f holomorph Re(f), Im(f) holomorph
Dabei wird interpretiert .

Ich bin der Meinung, dass dies der Fall ist. Man kann f wie folgt als Summe schreiben:
also auch
Es ist f holomorph.

1) Im Falle, dass weder Re noch Im holomorph sind, würde das dazu einen Widerspruch liefern. (Summen holomorpher Funktionen sind wieder holomorph)

2) Angenommen Re ist holomorph, aber Im nicht, dann Widerspruch. Analog Im holo und Re nicht.

Einziges gedankliches Problem sehe ich in 1. Ich kenne kein Beispiel einer holomorphen Funktion, die sich als Summe zweier nicht holomorpher Funktionen schreiben ließe. Aufgrund der Summenregel für holomorphe Funktionen gehe ich der Annahme, dass es kein solches Beispiel gibt. Es ist für mich auch logisch nicht möglich - aber hier kann mich meine Logik natürlich täuschen Augenzwinkern


Viele Grüße
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »
seltsame Behauptung
I.a. sind weder Real- noch Imaginärteil holomorph (eine triviale Ausnahme sind konstante Funktionen), das sieht man bereits direkt an der Funktion :

Überprüfe da doch mal das Erfülltsein der Cauchy-Riemannschen Differentialgleichungen. unglücklich

Zitat:
Original von Shalec
1) Im Falle, dass weder Re noch Im holomorph sind, würde das dazu einen Widerspruch liefern. (Summen holomorpher Funktionen sind wieder holomorph)

Unfug, da ist kein Widerspruch.

Zitat:
Original von Shalec
2) Angenommen Re ist holomorph, aber Im nicht, dann Widerspruch. Analog Im holo und Re nicht.

Der Schluss ist richtig. Wenngleich es wegen der Falschheit von 1) nichts nützt.
Shalec Auf diesen Beitrag antworten »

Hm..na gut. Ich wundere mich nur, da jede holomorphe Funktion die CRD (Cauchy Riemannschen DGL) Re und Im lassen sich als ansehen. Also würde im Falle gerade folgern. Wäre holomorph wären nach den CRD die ersten Ableitungen alle 0. Was das nun interpretativ zu bedeuten hat, weiß ich derzeit nicht :/









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Wie sieht es denn damit aus:

Re und Im holomorpher Funktionen sind immer stetig (reell) differenzierbar. Hier würde ich in jedem Fall einen Widerspruch sehen, anderenfalls könnten die holomorphen Funktionen die CRD nicht erfüllen.
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