Viererkalkül

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Sabbse922 Auf diesen Beitrag antworten »
Viererkalkül
Guten Abend

Ein <math>A_i</math> ein Tupel, der sich bei einer Koordinatentransformation

transformiert, ist die Koordinatendarstellung eines Vektors. Wie stellt man die Längeninvarianz des Vektors sicher?

Ich soll zeigen, dass gilt, wobei die Länge des Vierervektors ist.

Leider finde ich keine Definition für die Länge eines Vierervektors, sondern nur für das Längenquadrat [/latex]A^2=A_\mu A^\mu[/latex]

Mfg
Ehos Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn das Betragsquadrat eines Vektors bei einer Transformation invariant ist, so auch der Betrag selbst.

Das Betragsquadrat eines Vektor ist allgemein das Skalarprodukt . Dabei ist G eine symmetrische Matrix, die man als Metrik bezeichnet. Im euklidischen Raum ist die Metrik G speziell die Einheitsmatrix.

Im Viererkalkül werden die "normalen" Vektoren oben indiziert, also . Zwecks Abkürzung führt man auch unten indizierte Vektoren ein, wodurch die störende Metrik unterdrückt wird. Damit vereinfacht sich die Schreibweise des obigen Betragsquadrates wie folgt



Dieses Skalarprodukt bleibt bei gewissen Transformationen konstant - z.B. bei Lorentztranformationen. Angenommen wir machen eine Lorentztransformation L gemäß oder umgekehrt . Einsetzen in das obige Skalarprodukt ergibt das Betragsquadrat



Vergleich beider Seiten ergibt für die beteiligten Matrizen folgende Forderung
-----------------------------------------------------
Beispiel: Lorentztransformation mit einer Zeit- und einer Ortskoordinate

In diesem Falle lauten die beteiligten Matrizen wie folgt:





Hier wurden die Abkürzungen und verwendet. Wie man leicht nachprüfen kann, gilt in der Tat
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