Dichtefunktion aus Verteilungsfunktion bestimmen |
| 21.05.2017, 18:58 | Belle1234 | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Dichtefunktion aus Verteilungsfunktion bestimmen Hey
Ich soll zu einer stetigen Zufallsvariablen Y, welche eine Linearkombination aus einer stetigen Zufallsvariablen X ist, die Verteilungsfunktion und eine Dichte berechnen. Y:=4*X-1 Zu X: Die Dichte von X ist 1/2+x für x in [0,1] und 0 sonst. Meine Ideen: Meine Überlegungen: X(Omega)=[0,1], also Y(Omega)=[-1,3] Y(-1)=0 Y(3)=1 und Y muss streng monoton wachsend sein. Also wäre eine mögliche Verteilungsfunktion für Y 1/4x+1/4 Gut. Sollten meine Überlegungen überhaupt Sinn ergeben frage ich mich, wie ich denn nun an die Dichte kommen soll? Die Verteilungsfunktion ist ja das Integral der Dichte. Wenn ich also 1/4x+1/4 differenziere, erhalte ich 1/4. Das in den Grenzen von -1 bis 3 integriert ergibt tatsächlich 1. Könnte das denn so hinhauen? |
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| 21.05.2017, 21:19 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Nein, die Verteilungsfunktion ist falsch. Gehe bitte logisch und systematisch vor, z.B. so: 1) Berechne zunächst die Verteilungsfunktion von . 2) Berechne mit Hilfe von 1) die Verteilungsfunktion von , und zwar über den Zusammenhang . 3) Die Dichte von ist (fast überall) gleich der Ableitung von . |
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| 22.05.2017, 18:19 | RichterAlexanderHold | Auf diesen Beitrag antworten » |
Kennst du die Formel zur Transformation der Dichtefunktion? Auch hier zu finden: matheboard.de/archive/500277/thread.html Damit gehts doch eigentlich sehr elegeant. Dann integrieren und du hast auch die Verteilungsfunktion. |
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| 22.05.2017, 18:29 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ja geht auch, aber: Da im vorliegenden Fall sowieso auch die Verteilungsfunktion gesucht ist, finde ich bei etwa gleichem Aufwand den oben skizzierten Weg natürlicher weil elementarer als den Transformationssatz - vor allem dann, wenn man von letzterem noch nie was gehört hat. Außerdem funktioniert der Weg über die Verteilungsfunktion auch in Fällen, wo der Transformationssatz versagt: Wenn die Transformationsfunktion nämlich nicht injektiv ist, z.B. bei gleichverteilt auf und zu berechnen ist die Dichte von . Zugegeben, im vorliegenden Fall ist die Transformationsfunktion injektiv, aber es schadet ja nicht, mal über den Tellerrand hinauszuschauen.
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