Dichtefunktion aus Verteilungsfunktion bestimmen

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Belle1234 Auf diesen Beitrag antworten »
Dichtefunktion aus Verteilungsfunktion bestimmen
Meine Frage:
Hey smile
Ich soll zu einer stetigen Zufallsvariablen Y, welche eine Linearkombination aus einer stetigen Zufallsvariablen X ist, die Verteilungsfunktion und eine Dichte berechnen.

Y:=4*X-1

Zu X: Die Dichte von X ist 1/2+x für x in [0,1] und 0 sonst.

Meine Ideen:
Meine Überlegungen:
X(Omega)=[0,1], also
Y(Omega)=[-1,3]

Y(-1)=0
Y(3)=1
und Y muss streng monoton wachsend sein.

Also wäre eine mögliche Verteilungsfunktion für Y
1/4x+1/4

Gut. Sollten meine Überlegungen überhaupt Sinn ergeben frage ich mich, wie ich denn nun an die Dichte kommen soll? Die Verteilungsfunktion ist ja das Integral der Dichte.

Wenn ich also 1/4x+1/4 differenziere, erhalte ich 1/4. Das in den Grenzen von -1 bis 3 integriert ergibt tatsächlich 1.


Könnte das denn so hinhauen?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Nein, die Verteilungsfunktion ist falsch. Gehe bitte logisch und systematisch vor, z.B. so:

1) Berechne zunächst die Verteilungsfunktion von .

2) Berechne mit Hilfe von 1) die Verteilungsfunktion von , und zwar über den Zusammenhang

.

3) Die Dichte von ist (fast überall) gleich der Ableitung von .
RichterAlexanderHold Auf diesen Beitrag antworten »

Kennst du die Formel zur Transformation der Dichtefunktion? Auch hier zu finden: matheboard.de/archive/500277/thread.html

Damit gehts doch eigentlich sehr elegeant. Dann integrieren und du hast auch die Verteilungsfunktion.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Ja geht auch, aber: Da im vorliegenden Fall sowieso auch die Verteilungsfunktion gesucht ist, finde ich bei etwa gleichem Aufwand den oben skizzierten Weg natürlicher weil elementarer als den Transformationssatz - vor allem dann, wenn man von letzterem noch nie was gehört hat. Außerdem funktioniert der Weg über die Verteilungsfunktion auch in Fällen, wo der Transformationssatz versagt: Wenn die Transformationsfunktion nämlich nicht injektiv ist, z.B. bei gleichverteilt auf und zu berechnen ist die Dichte von . Zugegeben, im vorliegenden Fall ist die Transformationsfunktion injektiv, aber es schadet ja nicht, mal über den Tellerrand hinauszuschauen. Augenzwinkern
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