Wie verdient Google sein Geld?

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Leopold Auf diesen Beitrag antworten »
Wie verdient Google sein Geld?
Hier einmal eine Frage von einem Internet-Laien (ich hoffe, sie ist nicht zu naiv):

Google ist ja neulich an die Börse gegangen.
Wie verdienen diese Leute eigentlich ihr Geld? Werden da jedesmal, wenn ich auf die Google-Seite klicke, 0,00016 € von meinem Internet-Anbieter an Google überwiesen? Oder wie geht das? Leben die nur von der Werbung? Sind das andere Geschäfte, womit die ihr Geld verdienen?

Ich habe da echt keine Ahnung.
juergen Auf diesen Beitrag antworten »

http://www.google.de/press/overview.html
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Danke für den Link. Ich werde gelegentlich einmal hineinschauen.
Thomas Auf diesen Beitrag antworten »

Google verdient sein Geld mit Werbung, sogenannten Adwords.

Gruß,
Thomas
Poff Auf diesen Beitrag antworten »

nun ja, der Link scheint aber nicht viel herzugeben.

Meines Wissens zum größten Teil durch Werbung.
(Auch wenn versucht wird das anders darzustellen)


Da es anscheinend Probleme bereitet, das überhaupt festzumachen,
ist davon auszugehen, dass das VORSATZ ist und NICHTS
anderes bedeutet, als dass die wahren Verhältnisse verschleiert
werden sollen, bzw dass eben nichts nennenswertes verdient wird.

Das ist nicht unüblich bei Börsenneulingen und muss auch nicht
bedeuten dass sich das je ändern wird ...


Das Unternehmen scheint mühsam zu versuchen, den Finanzhinter-
grund in der Darstellung aus der Werbekante herauszubekommen.



Mit entsprechendem Geschick lässt sich das wegen der großen
Bekanntheit und Monopolstellung gut umsetzen und so Werte
erzielen die mit den wahren Gegebenheiten nichts zu tun haben.


Wie ist das alles möglich und wie lief das vor dem Börsengang ??
Nun, da gibt es GROSSE im HG agierende Risikokapitalgeber,
die nicht nur das Geld zur Verfügung stellen, sondern auch die
öffentliche Darstellung und den Werdegang des 'Unternehmens',
das ja ihnen gehört ziemlich klar festlegen, mit dem sauberen
Ziel eines Tages mit dem Börsengang Kasse zu machen ...


So in etwa und je schwieriger es ist den Finanzbackground
ausfindig zu machen, desto mehr darf vermutet werden,
dass da nichts gescheites drin stehen könnte wenn man ihn
finden würde.


Augenzwinkern
TBird Auf diesen Beitrag antworten »

aber wie wollen die dann 1000 mitarbeiter auszahlen wenn sie nix verdienen?!?
 
 
Thomas Auf diesen Beitrag antworten »

Hi,

Google verdient denk ich schon nicht schlecht Augenzwinkern

Gruß,
Thomas
Poff Auf diesen Beitrag antworten »

nun ja, indem sie eben draufzahlen.

Amazon ist ein 'ähnliches' Beispiel, die haben auch die letzten
Jahre, SEIT Anbeginn ihrer Existenz, nichts anderes gemacht als
regelmäßig Verluste zu produzieren. Ob sich das inzwischen
geändert hat weiß ich nicht, glaubs aber fast NICHT.


smile
Thomas Auf diesen Beitrag antworten »

Draufzahlen? Für was denn? Für die ganzen Server? Woher hast du denn deine Daten?

Gruß,
Thomas
Poff Auf diesen Beitrag antworten »

Okay, ich hab nun doch mal nachgeschaut, das andere (abgesehen
von dem zu Amazon) war einfach mal dahergeredet.



Fakten, insoweit bei so einem jungen Ding überhaupt von
vernüftigen Zahlen gesprochen werden kann.


UNTER VORBEHALT:
'Nettoeinnahmen' in den letzten 6 Monaten ca 150 Millionen US$
angestiegen von ca 60 Millionen im Jahr zuvor.
(gepushed durch Änderung der Einnahmestruktur)


Soweit so gut, aber nun kommts:
Gesamtwert der durch den Börsengang ausgegeben Aktien

knapp 30 MILLIARDEN US $

damit ist das Unternehmen etwa 10 fach ÜBER dem realistischen
Wert fixiert. Was das bedeutet und wie das zustande kommt
kann sich einjeder selbst zusammenreimen.

Ich sagte schon, Kasse machen.


smile
Trazom Auf diesen Beitrag antworten »

Die verdienen Ihr Geld mit dem Vergeben der oberen Plätze im Suchergebnis. Dadurch, dass man beim Suchen immer wieder auf Links nach Ebay und anderen Shops trifft, hat Google seine Rolle als Suchmaschine nach Informationen längst verfehlt.
Poff Auf diesen Beitrag antworten »

Hier Amazon

'Nettoeinnahmen' in den letzten 6 Monaten ca 180 Millionen US$
gegenüber einem Verlust von ca 53 Millionen im Jahr zuvor.

Gesamtwert der durch den Börsengang ausgegeben Aktien

etwa 15 MILLIARDEN US $

die sind schon etwas näher im Zielkorridor, Augenzwinkern


... ist das mindeste was auch Google anpeilt, was nichts anderes
bedeutet als dass Google's Aktien wenigstens 50% fallen werden.


smile
Thomas Auf diesen Beitrag antworten »

@Poff:

Dann verrat mir doch mal, wo du nachgesehen hast Augenzwinkern
Und woher du das mit dem Pushen usw. hast? (oder hast du dir das selbst ausgedacht?)

Gruß,
Thomas
Poff Auf diesen Beitrag antworten »

Das 'erstere Dahergerede', war NICHT blindes Gefasel, sondern
'extrapoliertes Wissen'. Ich war einfach zu faul nachzuschauen ... Augenzwinkern


http://finance.yahoo.com/q/pr?s=goog
http://finance.yahoo.com/q/ks?s=GOOG


'Pushen' bezieht sich auf kurzfristige Umstellung der Einnahmearten,
was NICHTS anderes bedeutet, als dass dieser EinnahmeAnstieg
NICHT auf natürliches Wachstum der Einahmequellen zurückzuführen
ist, sondern auf eine radikale Umstellung der Einnahmestruktur,

etwa vergleichbar mit einem Preisaufschlag von 100%

von dem sich HEUTE noch NICHT sagen lässt ob die betroffenen
Unternehmen das auf Dauer auch so hinnehmen werden.


smile
Thomas Auf diesen Beitrag antworten »

Hi,

vielen Dank für die Links.

Aber es ist ja nicht so, dass ich mich nicht auch ein bisschen damit beschäftigen würde - und gerade letztes Jahr hat Google z.B. erst Adsense eingeführt - auch seitdem werden die Adwords erst richtig "gepusht", und zwar nicht künstlich, sondern natürlich durch Nachfrage.

So erkläre ich mir auch den Gewinnanstieg - eigentlich meinte ich eher deine Daten zu dem "Pushen", was ja schon ein gewagter Vorwurf ist.

Gruß,
Thomas
Ben Sisko Auf diesen Beitrag antworten »

Wann ist denn amazon an die Börse gegangen? Denn es ist unternehmerisch gesehen häufig klever, Verluste zu machen (zumindest zeitweise, Steuervorteile). Für ein börsennotiertes Unternehmen sieht es natürlich anders aus. Kann es also sein, dass sie vor dem Börsengang nochmal so richtig investiert haben?

Gruß vom Ben

Edit: Das ist zumindest in Deutschland so.
Poff Auf diesen Beitrag antworten »

Ben,

Nein, das ist es mit Sicherheit nicht.
Amazon ist schon etwa 6 Jahre an der Börse ....

Zählt(e) mal zu den (ganz) großen Inet-Highfly'ern ....
hat in der ganzen Zeit unterm Strich aber nichts nennenswertes
verdient, dürften INSGESAMT eher Verluste rauskommen.

... ist von mir Pi*Daumen gemittelt, dürfte aber hinkommen


Zwischendrin wurde auch schon mal (gering) verdient, aber
die Verluste waren stabiler . Augenzwinkern


smile
Ben Sisko Auf diesen Beitrag antworten »

Also da frag ich mich schon, wo bei denen die Verluste herkommen.
Man stellt sich das doch so vor, dass amazon relativ geringe Fixkosten hat (ich zumindest) verwirrt
Wenn Bilanzen nicht so kompliziert wären, wüd ich ja suchen Augenzwinkern

Weißt du was über die Ursachen, Poff?
Poff Auf diesen Beitrag antworten »

Das liegt wohl an der ganzen Unternehmensstruktur.
zB. Lagerkosten, Versandkosten, reale Abarbeitungen der
Bestellungen usw.

Das kann relativ stark ins Gewicht fallen. Vor allem kanns je
nach Wirtschaftslage stark hin und herschwanken.

Bilanzen, da musst dich aber durch US-amerikanische ...
schau mal hier, selbst reingeschaut hab ich nicht, müsste aber
das richtige Eck sein ....
Die Angaben sind mitten drin 'versteckt', weil das immer die
kompletten 'Berichte' sind. Nicht in die Proxy-Statements reinschauen,
hab unten mal ein Auszug aus dem von 2001 angehängt
(alles in Klammern sind Verluste)

http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtm...4&p=irol-irhome
http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtm...l-annualreports




Das viel genialere Unternehmen dagegen ist Ebay.

Wenn auch viel weniger schön aufgemacht,
so liegen dort von Anbeginn an über Jahre hinaus, sogar durch
die Wirtschaftskrise hindurch monoton, kräftig steigende
Einnahmeverhältnisse vor. Das ist auch nicht verwunderlich, denn
mit dem Ballast des Umfeldes haben die praktisch nichts zu tun,
müssen einen viel geringeren Apparat unterhalten als etwa Amazon.


Die 'Ebay-Idee' ist wohl die genialste Unternehmenserfindung seit
längerer und für längere Zeit.



smile

















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 Basic and diluted net loss per share (2)    $ (1.56 )    $ (4.02 )    $ (2.20 )    $ (0.42 )    $ (0.12 




   2001
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      2000
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      1999
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      1998 (1)
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      1997 (1)
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     (in thousands, except per share data)   
Statements of Operations Data:                                              
Net sales    $ 3,122,433      $ 2,761,983      $ 1,639,839      $ 609,819      $ 147,787   
Gross profit      798,558        655,777        290,645        133,664        28,818   
Loss from operations      (412,257 )      (863,880 )      (605,755 )      (109,055 )      (32,595 ) 
Interest income      29,103        40,821        45,451        14,053        1,901   
Interest expense      (139,232 )      (130,921 )      (84,566 )      (26,639 )      (326 ) 
Net loss      (567,277 )      (1,411,273 )      (719,968 )      (124,546 )      (31,020 ) 
Basic and diluted net loss per share (2)    $ (1.56 )    $ (4.02 )    $ (2.20 )    $ (0.42 )    $ (0.12 ) 
Shares used in computation of basic and diluted net loss per share (2)      364,211        350,873        326,753        296,344        260,682   
                                     
Balance Sheet Data:                                              
Cash and cash equivalents    $ 540,282      $ 822,435      $ 133,309      $ 71,583      $ 110,119   
Marketable securities      456,303        278,087        572,879        301,862        15,256   
Total assets      1,637,547        2,135,169        2,465,850        648,460        149,844   
Long-term debt      2,156,133        2,127,464        1,466,338        348,140        76,702   
Stockholders Equity (Deficit)      (1,440,000 )      (967,251 )      266,278        138,745        28,591   


--------------------------------------------------------------------------------
(1)   Reflects restatement for 1998 business acquisition accounted for under the pooling-of-interests method.  
(2)   For further discussion of loss per share, see Notes 1 and 10 of Notes to Consolidated Financial Statements.  
Ben Sisko Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Poff
Das liegt wohl an der ganzen Unternehmensstruktur.
zB. Lagerkosten,


Brauchen sie nicht nur ein Zentrallager für ganz D (Lage relativ egal)? Müsste doch günstger sein als bei einer herkömmlichen Präsenz-Kette mit zahlreichen Filialen.

Zitat:
Original von Poff
Versandkosten,


Die werden doch schon seit langem auf den Kunden übertragen. Oder gab´s da eine 20€-Grenze? verwirrt Bin nicht sicher.
Zitat:
Original von Poff
reale Abarbeitungen der
Bestellungen usw.


Habe mal einen Bericht über amazon im TV gesehen, da sah´s eigentlich ganz effizient aus, aber vielleicht war das nur für´s Fernsehteam...

Vielleicht bin ich auch schlicht und einfach zu naiv und stell´s mir zu einfach vor?!? Oder es gibt dort doch Kostentellen, an die man so einfach nicht denkt.
sebstey Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Poff
UNTER VORBEHALT:
'Nettoeinnahmen' in den letzten 6 Monaten ca 150 Millionen US$
angestiegen von ca 60 Millionen im Jahr zuvor.
(gepushed durch Änderung der Einnahmestruktur)


Soweit so gut, aber nun kommts:
Gesamtwert der durch den Börsengang ausgegeben Aktien

knapp 30 MILLIARDEN US $

damit ist das Unternehmen etwa 10 fach ÜBER dem realistischen
Wert fixiert.


Zitat:

Das kalifornische Unternehmen hat im vergangenen Jahr nach Ansicht von Experten über 500 Mio. $ umgesetzt und mehr als 100 Mio. $ Gewinn gemacht. Angesichts der anstehenden Veröffentlichung wird spekuliert, dass Google diese nutzen will, um zeitnah die Pläne für den Börsengang vorzustellen.

Quelle: http://www.ftd.de/tm/it/1082789292314.html?nv=rs

Der Umsatz ist auch nicht ganz unwichtig. Dann zählst du noch den Besitz (Hardware, Standorte, etc.) dazu. Den Markenwert nicht vergessen. Auch daran denken, dass Google Newslieferant für andere Suchmaschinen ist. Allein jetzt bist du schon ganz wo anders als bei dem zehnfachen eines realistischen Wertes.

Und bei dem aktuellen Nutzungsverhältnis bei Internet-Suchmaschinen kann es noch eine Weile dauern, bis ein Großteil der Internetnutzer umsteigen.

mal schauen...
Tets Auf diesen Beitrag antworten »

bei bestimmten Suchwörtern werden rechts von den eigentlichen Suchergebnissen Werbelinks eingeblendet, für die Google sicher Geld bekommt

Sonst könnt ich nur mutmaßen...

Google is sicher auch viele strategische Partnerschaften eingegangen
Mathespezialschüler Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Ben Sisko
Zitat:
Original von Poff
Versandkosten,


Die werden doch schon seit langem auf den Kunden übertragen. Oder gab´s da eine 20€-Grenze? verwirrt Bin nicht sicher.


Ja, die gibts Augenzwinkern ab 20 € nehmen die die Versandkosten auf sich. Aber ich weiß nich, ob das wirklich so viel bringt. Was sagst du dazu? Sie verkaufen zwar mehr, weil jmd. dann noch was anderes kauft, was er sonst vielleicht nich unbedingt gekauft hätte, aber bringt das die Versandkosten wirklich wieder rein? verwirrt
Ben Sisko Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Mathespezialschüler
Aber ich weiß nich, ob das wirklich so viel bringt. Was sagst du dazu? Sie verkaufen zwar mehr, weil jmd. dann noch was anderes kauft, was er sonst vielleicht nich unbedingt gekauft hätte, aber bringt das die Versandkosten wirklich wieder rein? verwirrt


Wahrscheinlich müssen sie das tun, um konkurrenzfähig im Vergleich zu den Präsenz-Händlern zu sein.
Poff Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Ben Sisko
...
Wahrscheinlich müssen sie das tun, um konkurrenzfähig im Vergleich zu den Präsenz-Händlern zu sein.


So etwa ist das.
Aktuell versenden die sogar fast alles ohne Versandkosten.


Ist auch völlig wurscht, die Bilanzen über 6 Jahre mit einem
nicht geringen Defizit unterm Strich sprechen ihre eigene Sprache.


Wo das Defizit letztendlich herkommt das ist erstmal egal.
Wenn es Amazon nicht gelingt das baldigst und einigermaßen
stabil umzukehren werden die über kurz oder lang von der Bildfläche
verschwinden.





Google

Google muss seine Karten auf den Tisch legen


Für das von Larry Page und Sergey Brin gegründete Internetunternehmen endet diese Woche die Frist, seine Finanzergebnisse der US-Börsenaufsicht SEC mitzuteilen. Bislang hielt Google diese Informationen unter Verschluss. In den USA müssen jedoch Unternehmen, die eine bestimmte Grenze bei der Zahl der Aktionäre überschreiten und eine gewisse Größe erreichen, ähnlich detaillierte Finanzdaten an die SEC schicken wie börsennotierte Unternehmen. Viele der mehr als 1000 Google-Angestellten besitzen bereits seit längerem Aktienoptionen.


Auszug aus der Quelle von 'sebstey'


solche Dinge in Verbindung mit der 'pushend' wirkenden Einnahmen-
umstrukturierung, ziemlich ZEITPASSEND für den Börsengang,
gut koppelbar mit der großen Bekanntheit

sprechen ihre eigene Sprache und das ist KEINE GUTE.

geht eher in Richtung deftiger Abzocke der Anleger.



Google ist materiell kaum was wert, und Einnahmestrukturen
rein auf Werbung basierend, sind als schlecht und ziemlich unsicher
verschrieen. Desweiteren besteht noch nicht mal Abschottungs-
sicherheit, was nichts anderes heißt als dass recht leicht Kunkurrenz
in deren Geschäftsbereich eindringen kann.

Die Google Aktie steht derweil auf etwa 100 US$.
Ich sage einen 50% Fall voraus.







Zitat:
Original von sebstey
...
Der Umsatz ist auch nicht ganz unwichtig. Dann zählst du noch den Besitz (Hardware, Standorte, etc.) dazu. Den Markenwert nicht vergessen. Auch daran denken, dass Google Newslieferant für andere Suchmaschinen ist. Allein jetzt bist du schon ganz wo anders als bei dem zehnfachen eines realistischen Wertes.
...




Kira 007,

was bingen 30 Milliarden US$ an Zins und Zinseszinsen bei 5%
Zinssatz in 7 Jahren und was ist im Gegenzug Google in der Lage
aus dem Geld hervorzubringen ??

Wobei verdient man mehr und sicherer ??
wenn man das Geld verzinst anlegt, oder wenn man es zu Google
bringt, damit die das sichere Zinsresultat durch ihre Einnahmen
ersetzen können ?? Augenzwinkern

Wohin müsste sich Google verändern damit nach 7 Jahren in
etwa Gleichstand wäre ??



klar, die Hoffnung stirbt zuletzt


smile
Ben Sisko Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Poff
Google ist materiell kaum was wert


Aber es gibt auch "immaterielle Vermögenswerte" und da haben sie in den letzten Jahren kräftig aufgebaut (siehe "googlen" geht in den Duden). Die DARF man sogar bilanzieren. Ob sie das auch tun?
Poff Auf diesen Beitrag antworten »

Ben,

sicher hab ich nicht übersehen, aber RECHNEN nicht vergessen.
Schick mal 'Kira' rüber, kann das mal durchrechnen . Augenzwinkern


smile
DeGT Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, immerhin gibt es (zum Glück) hier in Deutschland die Buchpreisbindung.

Ich bin auch ein überzeugter Amazonnichtkäufer, da fehlt mir einfach die Atmosphäre.
Thomas Auf diesen Beitrag antworten »

Hi Poff,

ich würde trotzdem gerne noch genau wissen, woher du deine Daten für deine Vermutung des "Pushens" hast.

Eine genau Quelle wäre sehr nett.

Gruß,
Thomas
Poff Auf diesen Beitrag antworten »

Das ist KEINE Vermutung und Daten braucht man dazu auch KEINE.


Ich hab's doch erklärt,
ist wie bei unstetigen Funktionen, die sind nicht oder nicht 'ohne
wenn und aber' integrierbar.


Genauso verhält es sich hier.
Wenn ein Unternehmen sein Einnahmemodell radikal umstellt,
haben die nachfolgenden Einnahmen erstmal NICHT mehr die
ursprüngliche Aussagekraft, weil eben nicht entschieden werden
kann ob das nur deswegen zustandegekommen ist weil
die Betroffenen Zahler in der 'Kürze' keine Ausweichmöglichkeit
gefunden haben und das somit zwangsweise erstmal geschluckt
haben, oder ob sie es dauerhaft OHNE die Suche nach Ausweich-
möglichkeiten so akzeptieren werden.


Da diese Umstellung gezielt wegen dem Börsengang, zeitlich
genau passend dazu, vorgenommen wurde kann man vom
Pushen der Einnahmen sprechen.



Ein anderes Beispiel:
Stell dir vor T-Online sei nicht an der Börse, wolle aber in Kürze
dahin. Etwa 1/2 Jahr davor stellt es seine Abrechnungsmodalitäten
geschickt so um dass die Einnahmen um 50% steigen werden.
Das wird dann mit ziemlicher Sicherheit auch so eintreffen,
weil das Gros der Betroffen nicht die Möglichkeit hat in der Kürze
umzudisponieren und Viele die Veränderungen so schnell auch
garnicht mitbekommen.
Beim Börsengang könnte man mit dem Gewinnanstieg prahlen

In der Folge der Zeit mag das schon anders aussehen,
insbesondere dann wenn andere zugleich ihre Preise senken sollten.


Bei Google ist das sogar noch etwas ausgeprägter, weil von den
höheren Zahlungen nur ein eingeschränkter Kreis direkt betroffen
ist, das Unternehmen aber an die davon nicht direkt betroffene
breite Masse verkauft wird.


smile
Ben Sisko Auf diesen Beitrag antworten »

Zum Vergleich: buch.de macht in diesem Quartal Minus, in den 7 Quartalen davor haben sie aber Gewinne erzielt.

Quelle

Gruß vom Ben
Thomas Auf diesen Beitrag antworten »

Hi,

ich hab nun auch gelesen, dass Amazon Verlust gemacht hat. Das war vor allem durch die Promotion-Aktionen so, dafür sind andere immaterielle Werte wie die Bekanntheit aufgebaut worden. Es ist geplant, bis 2008 die Schulden komplett abzubauen.

Die Schulden wurden für das immense Wachstum in Kauf genommen.

Gruß,
Thomas
Ben Sisko Auf diesen Beitrag antworten »

Google verdoppelt Quartalsgewinn

Amazon verdreifacht Gewinn
jama Auf diesen Beitrag antworten »

Jo, hab ich heute in der Zeitung gelesen. Wuaaaah, ich hab Zeitung gelesen smile

Gruß,

Jama
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