Folge |
| 26.04.2018, 22:52 | Melanie233 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Folge es geht um folgenden Beweis: Sei und. Dann gilt: mit 1. Sei mit Da ist Und da abgeschlossen ist, liegt auch der GW x darin. Kann mir jmd für die andere Richtung einen Tipp geben? |
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| 27.04.2018, 01:14 | sibelius84 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hi, wenn diese Behauptung zu zeigen (und nicht Definition) ist, dann vermute ich mal, dass bei euch definiert wurde: "Eine Menge A heißt abgeschlossen, wenn ihr Komplement offen ist." Unter dieser Prämisse wäre auch dein Versuch noch nicht ganz zielführend. Ich würde so argumentieren: Angenommen, . Dann und diese Menge ist - als Komplement einer abgeschlossenen Menge - offen, also existiert eine -Kugel U um x mit einem , sodass (weil ja und das Komplement die Inklusionsrichtung umkehrt). Wenn es aber nun eine -Kugel um x gibt, die komplett nicht in A liegt - siehst du dann, warum es keine Folge in A geben kann, die gegen x konvergiert? Für die andere Richtung kann man ganz ähnlich argumentieren: Angenommen, die linke Seite gilt und es gäbe keine Folge in A, die gegen x konvergiert. Dann muss x ein innerer Punkt von A^C sein (denn sonst könnte man ja eine solche Folge angeben). Ist also B eine abgeschlossene Obermenge von A, so kannst du dir überlegen, dass man eine kleine offene Umgebung von x wegnehmen kann und immer noch eine abgeschlossene Obermenge von A erhält. Siehst du, wie daraus und damit ein Widerspruch folgt, so dass die Behauptung gezeigt ist? LG sibelius84 |
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| 27.04.2018, 07:43 | Melanie233 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Wenn es eine Kugel um x gibt, die nicht in A liegt, kann es keine Folge in A geben, die gegen x kovergiert, da sich ja fast alle Folgeglieder um x liegen müssen, aber diese kommen ja aus A?
Die andere Richtung seh ich noch nicht so. Vor allem das mit der Obermenge. Kannst du das nochmal erklären
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| 27.04.2018, 10:32 | sibelius84 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Man hat ja meistens die Definition . Wenn man zeigen will, dass , dann muss man also zeigen, dass es eine abgeschlossene Obermenge B von A mit gibt. Dann liegt x also nicht in dem obigen Durchschnitt, sprich: nicht in . Vorsicht, ich 'errate' hier immer die Definitionen, die ich für am wahrscheinlichsten halte. Um ganz sicher zu gehen, müsstest du mit deiner VL noch mal abgleichen. |
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| 27.04.2018, 11:50 | Melanie233 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hallo sibelius, leider hatten wir so eine Definition in unserer Vl nicht. Würde es noch eine andere Möglichkeit geben? |
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| 27.04.2018, 18:37 | sibelius84 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Definitionen sind immer die Grundlage von allem. Beispielsweise könnte man die Aufgabenstellung "Zeige, dass die Menge M abgeschlossen ist" präziser / länger auch formulieren als "Zeige, dass die Menge M der Definition einer abgeschlossenen Menge entspricht". Also: Wenn ihr keine Definition davon hattet, dann gibt es keinerlei Möglichkeit, deine Behauptung zu beweisen. |
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