Frage zum Konvergenzkriterium von Weierstraß

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Snexx_Math Auf diesen Beitrag antworten »
Frage zum Konvergenzkriterium von Weierstraß
Hallo zusammen,

folgender Satz der Vorlesung ist mir nicht ganz klar geworden:

Sei , Funktion und es gelte:
hier: Supremumsnorm

Dann konvergiert die Reihe absolut und gleichmäßig auf K gegen eine Funktion .

Das diese absolut konvergent ist , ist mir klar. Aber was heißt es, dass die Reihe ( also keine Funktionsfolge) gleichmäßig gegen eine Funktion konvergiert ???


Und noch eine Nachfrage : ich lese oft eine Funktionenfolge konvergiert gleichmäßig auf K(oder auch K(a,r) ), was heißt das konkreter ?

LG

Snexx_Math
sibelius84 Auf diesen Beitrag antworten »

Hi,

es sei gegeben.

Punktweise Konvergenz von gegen heißt: Wenn man ein fixiert, so kann man ein N so wählen, dass ab diesem N (also für alle ) immer
gilt.

Gleichmäßige Konvergenz hingegen bedeutet: Man kann ein N so wählen, dass für alle und für alle möglichen x aus dem Definitionsbereich der Funktion gleichzeitig (bzw.: gleichmäßig) immer
gilt.
(Anschaulich: Man kann ein so großes N wählen, dass der Graph g_N und alle nachfolgenden Folgenglieder in einem -Schlauch um den Graphen von g verlaufen. Hierzu würde ich mal ein wenig googeln, da gibt es bestimmt schöne Internetseiten zu, wo das anschaulich mit Bildchen erklärt ist. Das absolute Standardbeispiel ist die Funktion mit Term x^n auf dem Einheitsintervall [0,1], die punktweise, aber nicht gleichmäßig konvergiert.)

Dies ist die Definition für Funktionenfolgen. Für Funktionenreihen muss man einfach zu den Partialsummen übergehen. Für dich gilt also obige Definition genauso, wobei bei dir gilt: .

LG
sibelius84
Snexx_Math Auf diesen Beitrag antworten »

Vielen lieben Damk für die nette und ausführliche Antwort. Hat mich auf jeden Fall weitergebracht Big Laugh

LG

Snexx_Math
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