Divergenz auf Riemann Mannigfaltigkeit - Seite 2 |
| 03.01.2019, 11:40 | Lucy21 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Div V sollte dann auch differenzierbar sein, da die Summe von differenzierbaren Funktionen wieder differenzierbar ist. ( Wobei ich hier nicht beachtet habe das eigentlich div V in diesem Fall unbekannt ist und man nicht die Formel aus dem Koordinatenraum nehmen darf). Hmm
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| 03.01.2019, 12:00 | Finn_ | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Wenn integrierbar ist, muss das ohne weiteres für natürlich nicht der Fall sein. Aber vielleicht gilt der folgende Satz. Sei . Gilt für alle Testfunktionen mit Träger in , dass integrierbar ist, dann ist auch integrierbar. Da würde ich einen extra Thread für aufmachen. |
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| 03.01.2019, 12:11 | Lucy21 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Okay ich eröffne dafür einen neuen Thread.
Im Skript steht statt V welle einfach nur V. Heißt das die meinen eigentlich V welle aber schreiben einfach zur übersichtshalber nur V hin? |
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| 03.01.2019, 12:11 | Finn_ | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Und wie soll das ohne zirkuläre Schlussfolgerung im Einklang mit der Definition stehen? Am besten einfach als stetig voraussetzen. |
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| 03.01.2019, 12:23 | lucy21 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Wir haben gleichzeitig etwas gepostet hast du meinen Beitrag um 13:11 gesehen
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| 03.01.2019, 12:29 | Finn_ | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ja, wenn irgendwo die Phrase »in lokalen Koordinaten« steht, dann ist das immer so gemeint. Sonst müsste man auch anstelle von schreiben, weil eigentlich definiert wurde und gilt. |
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| 03.01.2019, 12:39 | lucy21 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ok das habe ich mir schon gedacht. Supi danke für die große Hilfe
Mir ist das mit der Lokal integrierbarkeit noch etwas zu schwammig. Ich finde die Idee gut keine Frage, aber solange ich die Voraussetzungen des Lemmas nicht zeigen kann (oder nur halb) bringt mir das auch nicht viel. Könnte ich es nicht so begründen: Es gilt die Gleichung dann muss zwangsläufig gelten. Das muss so sein. Für mich ist das wie: Wenn diese Gleichung gelten soll muss zwangsläufig a(x)=b(x) sein. Anders gehts nicht.. Das könnte ich halt dann ohne dem Fundamentallemma behaupten |
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| 03.01.2019, 12:51 | Finn_ | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Da ist nichts schwammig dran. Wenn der Integrand stetig ist, dann ist er auch integrierbar. Die Stetigkeit eines zusammengesetzten Ausdrucks folgt aus den Stetigkeitssätzen. Du kannst die Voraussetzungen natürlich strenger machen, d.h. »lokal integrierbar« gegen »integrierbar« austauschen. |
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| 03.01.2019, 13:09 | lucy21 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
hm ok. Sei V diffbar. Wir setzen div V und g als Stetig voraus also sind V und g insbesondere integrierbar . Das Produkt und die Verkettung von Stetigen Funktionen sind wieder Stetig . Somit ist auch die Subtraktion von stetigen Funktionen wieder stetig und Integrierbar . AUs der Integrierbarent folgt das die Funktion Lokal integrierbar ist. <\nabla, V>: Das Skalarprodukt von Stetigen Funktionen sind wieder Stetig oder ?
Wir betrachten ja Mehrdimensionale Integrale. Das mit der Stetigkeit gilt doch eigentlich nur bei einem Riemann Integral |
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| 03.01.2019, 13:47 | Finn_ | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Das ist ein guter Einwand. In »Lehrbuch der Analysis, Teil 2« von Harro Heuser findet man im Abschnitt 201: »Integration über Jordan-meßbare Mengen«, auf Seite 455 einen Korollar zum allgemeinen lebesgueschen Integrabilitätskriterium. Eine stetige Funktion auf einer kompakten und Jordan-messbaren Menge ist Riemann-integrierbar auf . |
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| 03.01.2019, 14:34 | Lucy21 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
hm Ok danke. Ich bin echt sehr verwirrt. Ich habe etwas geschrieben und bin nicht so zufrieden damit. In Wiki steht das Kompakt ist. Also abgeschlossen und beschränkt. Ich nehme dann im Beweis als Träger . Da Omega Kompakt ist verschwindet die Funktion aufm Rand von Omega doch nicht
Iwas ist falsch.. Muss ich beim Lemma Omega als offen voraussetzen? Dann würde die Funktion aufm Rand verschwinden, aber dann könnte ich die partielle Integration im Beweis nicht anwenden da Omega offen und nicht Kompakt ist |
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| 03.01.2019, 15:15 | Finn_ | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Wenn offen ist und , dann verschwindet auf dem Rand . Begründung: Wäre für ein , dann wäre der Träger keine Teilmenge von mehr. |
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| 03.01.2019, 15:25 | Lucy21 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Wie soll ich mein Text ändern und an welcher stelle ? |
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| 03.01.2019, 16:13 | Finn_ | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ach so, ich verstehe das Problem. Eine lokale Karte ist auf einer offenen Menge definiert. Dann ist schon von vornherein ausgeschlossen. Überlegung nebenher: Ein Kompaktum müsste eine offene Menge enthalten, welchen den Träger enthält. Wenn aber glatt ist, dann muss es auch auf einer Umgebung von verschwinden. Bei einer glatten Funktion genügt also , damit auf dem Rand verschwindet. Grieser bringt da eine Herleitung der partiellen Integration, speziell für Funktionen mit kompaktem Träger. |
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| 03.01.2019, 16:49 | Finn_ | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Die Formel folgt ganz allgemein aus der Produktregel. Hierbei darf auch offen sein. Der Träger von kann niemals größer als der von sein. Das Integral wird sich daher nicht ändern, wenn speziell bei diesem Integral auf den Träger von eingeschränkt wird. Dann wird der gaußsche Integralsatz angewendet, und dafür muss dann Kompakt mit stückweise glattem Rand sein. Aber nur dieses spezielle . Wenn glatt ist, hat dann vielleicht auch der Träger einen glatten Rand? Oder gibt es vielleicht eine stückweise glatte kompakte Obermenge zwischen dem Träger und dem ursprünglichem ? |
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| 03.01.2019, 17:42 | lucy21 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hm ok ich werde mir das aufjedenfall mal in Ruhe alles durchlesen und mir Gedanken drüber machen. Danke Finn. |
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| 04.01.2019, 13:47 | Finn_ | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Sorry, ich habe hier Fehlerüberlegung gemacht:
Das ist natürlich Quatsch. Gegenbeispiel: mit Die Funktion ist glatt und der Träger ist die abgeschlossene Einheitskreisscheibe. Jedoch verschwindet die Funktion nicht für , egal wie dicht am Rand liegt. |
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| 04.01.2019, 14:02 | Lucy21 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ah so, kein Problem kann passieren
Ich werde mir das später genauer anschauen wollte jetzt erstmal weiter machen. Kannst du im anderen Thread mal nachschauen ob das Beispiel was ich ausgesucht habe richtig aussieht ? |
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| 08.02.2019, 13:20 | lucy21 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hallo Finn, Die Divergenz berechnet sich ja durch: Die Koeffizientenfunktionen kann man darstellen als ? warum eigentlich ? mit verstehe auch nicht warum das gilt. Aber mit diesen "Umformungen" folgt bzw. . Wenn wir nun zum Beispiel für V ein Einheitsnormalenfeld N von S nehmen, also . gilt: . Erstaunlicherweise ist dann die mittlere Krümmung von S. |
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| 08.02.2019, 21:24 | lucy21 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
und die sagen das gilt. Ich verstehe aber echt nicht warum
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| 28.02.2019, 07:55 | Amber23 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
RE: Divergenz auf Riemann Mannigfaltigkeit
Wenn die Voraussetzungen für das Fundamentallemma erfüllt sind, sollte es so stimmen. |
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Ich werde mir das später genauer anschauen wollte jetzt erstmal weiter machen. Kannst du im anderen Thread mal nachschauen ob das Beispiel was ich ausgesucht habe richtig aussieht ?