Funktion divergiert, wenn Ableitung größer als Konstante |
| 08.07.2019, 16:14 | KoenigVonAugsburg | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Funktion divergiert, wenn Ableitung größer als Konstante folgende Aufgabe: Beweisen Sie: Wenn differenzierbar ist und , dann ist . Mein Versuch: Da f auf R+ diffbar für, also auch stetig ist, dann existiert laut dem MWS so ein so dass man schreiben kann: aus der Definition folgt, dass f(x) streng monoton steigt, also gilt der MWS für alle : Also folgt daraus: und mit folgt Was kann man hier besser machen. Passt der Ansatz?
|
||||
| 08.07.2019, 17:43 | URL | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| RE: Funktion divergiert, wenn Ableitung größer als Konstante Der Ansatz passt
Der Satz
ist nicht falsch, aber nutzlos. Weder braucht man die Monotonie von f noch hängt die Gültigkeit des MWS davon ab. Was man allerdings für den nächsten Schritt braucht ist die Bedingung (warum ?). Alternativ benutzt man den Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung um zur gleichen Abschätzung zu kommen. |
||||
| 08.07.2019, 18:43 | KoenigVonAugsburg | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
RE: Funktion divergiert, wenn Ableitung größer als Konstante
Weil wegen der Definition sonst nicht sichergestellt ist, dass die Funktion größer als c ist? Mehr fällt mir da leider nicht ein... |
||||
| 08.07.2019, 19:07 | URL | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| RE: Funktion divergiert, wenn Ableitung größer als Konstante Nein. Du multiplizierst im nachsten Schritt deine Ungleichung mit x-d. Nur bei positivem x-d bleibt dabei das Ungleichheitszeichen erhalten. |
||||
| 08.07.2019, 19:57 | KoenigVonAugsburg | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
ok, verstehe, sonst würde ja 0 = 0 dranstehen. Aber in der Definition wird sogar erlaubt. Was mache ich mit diesem Fall? Ich würde sogar sagen nichts, da ich ein d so wählen kann, dass gilt: mit . Beweise ich jetzt den Fall , beweise ich gleichzeitig den Fall oder? |
||||
| 08.07.2019, 20:31 | URL | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Nein, da würde sicher nicht 0=0 stehen. Du hast die Ungleichung (die überhaupt nur für sinnvoll ist) und multiplizierst einfach mit und schreibst hemdsärmlig . Das stimmt aber nur, falls ist. Für bekommst du nämlich . Du kannst d nicht wählen. Es ist vorausgesetzt, dass es ein d mit gewissen Eigenschaften gibt. Es kann sein, dass es genau ein solches d gibt, vielleicht gibts auch mehrere. Das hast du jedenfalls nicht in der Hand. Betrachte es als eine Konstante, von der du nur weißt, dass es sie gibt. Aber du kannst dann problemlos x>d betrachten, daran hindert dich niemand. Das ist hier auch noch sinnvoll, weil es ja um den Grenzwert von f(x) für geht |
||||
| Anzeige | ||||
|
|
||||
|
|
Verwandte Themen
| Die Beliebtesten » |
|
| Die Größten » |
|
| Die Neuesten » |
